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	<title>Michael Olaolu, Autor bei amendos gmbh</title>
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	<title>Michael Olaolu, Autor bei amendos gmbh</title>
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		<title>Effiziente Providersteuerung mit der richtigen Toolunterstützung</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/effiziente-providersteuerung-mit-tools/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Olaolu]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 10:03:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Whitepaper]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/effiziente-providersteuerung-mit-tools/">Effiziente Providersteuerung mit der richtigen Toolunterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Erfolgreiches IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/">Outsourcing</a>&nbsp; </strong><strong>erfordert eine Providersteuerung mit Tools, die stets den Zugang zu notwendigen Informationen sicherstellen. In dynamischen IT-Landschaften mit Cloud-L&ouml;sungen und &ldquo;As-a-Service&rdquo;-Modellen ist es entscheidend, externe Service-Provider effektiv zu &uuml;berwachen. Governance-Vorgaben und Compliance-Regeln bieten einen Ordnungsrahmen, stellen aber allein nicht einen guten IT-Service sicher. Viele Unternehmen setzen f&uuml;r an der Providersteuerung Beteiligte eine u</strong><strong>ngeeignete Tool-Landschaft ein und das f&uuml;hrt zu ineffizienten Arbeitsabl&auml;ufen. Eine umfassende IST-Analyse der bestehenden Tool-Landschaft identifiziert Schwachstellen wie redundante Datenhaltung und fehlende Schnittstellen. Basierend darauf wird ein Soll-Konzept entwickelt, das ein Datenmodell und ein flexibles Berechtigungskonzept umfasst, um die Zug&auml;nglichkeit und Transparenz der Informationen f&uuml;r alle Beteiligten zu verbessern.</strong></p>
<p><strong>Ein m&ouml;glicher Ansatz f&uuml;r Providersteuerung-Tools ist die Nutzung von Werkzeugen wie MS SharePoint. Denn das erm&ouml;gicht einen zentralen Zugang zu allen relevanten Daten &ndash; auch aus verschiedenen Systemen. Dies erleichtert die Verkn&uuml;pfung von Informationen und den Einsatz von <a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/kuenstliche-intelligenz-ki-40285">KI</a>-Funktionen, um die Effizienz zu steigern und manuelle Prozesse zu reduzieren. Hierbei sollte die Implementierung schrittweise erfolgen und durch Schulungen und Kommunikation unterst&uuml;tzt werden. Ausgereifte, integrierte Tools zur Providersteuerung sparen Zeit und Kosten und st&auml;rken die Position des Unternehmens gegen&uuml;ber Service-Providern. Eine effiziente Tool-Landschaft f&uuml;r die Providersteuerung ist somit ein bedeutender Faktor f&uuml;r den Erfolg der IT-Services.</strong></p>
<p><strong>Lesen Sie im nachfolgenden Whitepaper, wie Sie eine f&uuml;r Ihre Organsiation angemessene Toolumgebung f&uuml;r Ihre Providersteuerung gestalten k&ouml;nnen.</strong></p>


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		<title>Risikomanagement im IT-Providermanagement</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/risikomanagement-im-it-providermanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Olaolu]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 10:06:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/risikomanagement-im-it-providermanagement/">Risikomanagement im IT-Providermanagement</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong><span class="TextRun SCXW107296153 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> im IT-Providermanagement</span> <span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">ist unerl&auml;sslich, um die Risiken beim</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"> und </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">nach dem</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"> <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> von IT-Services zu minimieren und eine</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">n</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"> reibungslose</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">n</span> <span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">Service-</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">Betrieb zu gew&auml;hrleisten</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">.</span> <span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">I</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">n der heutigen digitalen Welt w&auml;chst </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">f&uuml;r Unternehmen </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">die Abh&auml;ngigkeit </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">des Kerngesch&auml;fts </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">von IT-</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">Services stetig</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"> und Erfolg oder Mi</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">ss</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">erfolg </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">des Unternehmens </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">wird zunehmend durch Effizienz und Qualit&auml;t der IT-Services mitbestimmt.</span><br>
<span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">Wir zeigen im Folgenden auf, wie </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">beim <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> und insbesondere in der Betriebsphase </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">im Rahmen des </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">Provider</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">managements</span> <span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">f&uuml;r IT-Services </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">gehandhabt werden kann.</span></span><span class="EOP SCXW107296153 BCX9" data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Risikomanagement im IT-Providermanagement &ndash; Einf&uuml;hrung in die Risiko-Handhabung bei IT-Outsourcing</h2>
<p>Das Management von <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Risiken ist von gro&szlig;er Bedeutung, da es Unternehmen dabei hilft, die Stabilit&auml;t, Sicherheit und Integrit&auml;t ihrer IT-Systeme und Daten sicherzustellen. Zudem tr&auml;gt es dazu bei, die Compliance mit ihren gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen zu gew&auml;hrleisten. Das Ziel des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> im IT-Providermanagement ist es, Risiken, die sich aus dem Einsatz von Service-Providern ergeben, zu identifizieren, zu bewerten und Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um diese Risiken zu minimieren.</p>
<p>Wichtig ist dabei, <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> in <strong>allen</strong> Phasen des <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/effizientes-multi-provider-management/" target="_blank" rel="noopener">Outsourcing Life Cycle</a> aktiv zu betreiben:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-10933 aligncenter" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild1-Risiko-300x120.png" alt="" width="601" height="240" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild1-Risiko-300x120.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild1-Risiko-768x306.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild1-Risiko.png 945w" sizes="(max-width: 601px) 100vw, 601px"></p>
<p style="text-align: center;">Abbildung 1: <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> und <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Lebenszyklus</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Phase &bdquo;Strategie&ldquo; werden Risiken untersucht, welche mit der Entscheidung zum Outsourcen auftreten k&ouml;nnen. In der Konzept-Phase, d.h. der Konzeption der auszusourcenden Services, werden nur Alternativen mit tragbaren Risiken ber&uuml;cksichtigt. In der Request-for-Proposal- (RFP-) Phase werden Providereigenschaften abgefragt und analysiert, die R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Risiken zulassen. Die Vergabe an einen Service-Provider erfolgt dann bei einem angemessenen Verh&auml;ltnis von (vertretbaren) Risiken zu angestrebtem Nutzen. Notwendige Ma&szlig;nahmen zur Begegnung wesentlicher Risiken sind im Vertrag mit dem Service-Provider aufzunehmen. In der Transitionsphase wird <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> im Rahmen des Projektmanagements geleistet. Zum Abschluss des Transitionsprojekts &uuml;bergeben Projektmanager:innen das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> an die Linienorganisation, damit dieses in der Betriebsphase fortgesetzt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Risikomanagement im IT-Providermanagement &ndash; Gesetzliche und regulatorische Anforderungen</h2>
<p>Insbesondere f&uuml;r regulierte Branchen wie den Finanzsektor, Versicherungen und Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) gibt es Richtlinien und gesetzliche Vorgaben zum <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> bei IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>, deren Einhaltung sichergestellt werden muss. Die dort oft nur generell formulierten Vorgaben sind in konkrete Verfahren und Prozesse im jeweiligen Unternehmen umzusetzen. Beispiele f&uuml;r derartige Vorgaben sind unter anderem:</p>
<p><strong>Finanzsektor</strong></p>
<ul>
<li>Kreditwesengesetz (KWG), &sect;25b</li>
<li>EBA <a href="https://www.eba.europa.eu/sites/default/documents/files/documents/10180/2761380/5546a705-bff2-43eb-b382-e5c7bed3a2bc/EBA%20revised%20Guidelines%20on%20outsourcing_DE.pdf?retry=1" target="_blank" rel="noopener">Leitlinien zu Auslagerungen</a> (<a href="https://www.eba.europa.eu/sites/default/documents/files/documents/10180/2761380/5546a705-bff2-43eb-b382-e5c7bed3a2bc/EBA%20revised%20Guidelines%20on%20outsourcing_DE.pdf?retry=1" target="_blank" rel="noopener">EBA/GL/2019/02</a>)</li>
<li>Mindestanforderungen an das Risiko-Management (MaRisk) &ndash; AT 9</li>
<li>Bankaufsichtliche Anforderungen an die IT (BAIT)</li>
</ul>
<p><strong>Versicherungssektor&nbsp;</strong></p>
<ul>
<li>Das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG), &sect;32</li>
<li>EIOPA Leitlinien zu Sicherheit und Governance im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (EIOPA-BoS-20/600)</li>
<li>Mindestanforderungen an die Gesch&auml;ftsorganisation von Versicherungsunternehmen (MaGo) &ndash; &sect;13</li>
<li>Versicherungsaufsichtliche Anforderungen an die IT (VAIT)</li>
</ul>
<p><strong>KRITIS-Sektor</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Standards-und-Zertifizierung/IT-Grundschutz/BSI-Standards/BSI-Standard-200-3-Risikomanagement/bsi-standard-200-3-risikomanagement_node.html">BSI-Standard 200-3: Risikomanagement</a></li>
<li>BMI &ndash; Schutz Kritischer Infrastrukturen &ndash; Risiko- und Krisenmanagement &middot; Leitfaden f&uuml;r Unternehmen und Beh&ouml;rden</li>
<li>IT-Sicherheitsgesetz 2.0</li>
<li>ISO/IEC 27001</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Risikomanagement im IT-Providermanagement &ndash; Risiko-Identifikation und -analyse bei outzusourcenden IT-Services</h2>
<p>Das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> bei outzusourcenden IT-Services kann in zwei Phasen unterteilt werden, n&auml;mlich vor dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> und nach dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> (siehe Abbildung 2). Vor dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> ist der Auftraggeber f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a>s allein verantwortlich und zust&auml;ndig.</p>
<p>Nach dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> k&ouml;nnen die Risiken in drei Gruppen unterteilt werden: Auftraggeber-Risiken, Provider-Risiken und Schnittstellen-Risiken. <strong>Auftraggeber-Risiken </strong>sind IT-bezogene Risiken, die bei dem Auftraggeber verbleiben. Es entstehen durch das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> auch neue Risiken, die vom Auftraggeber zus&auml;tzlich gemanagt werden m&uuml;ssen. <strong>Provider-Risiken</strong> sind Provider- und Service-bezogene Risiken, letztere werden zum Teil vom Auftraggeber an den Provider verlagert. Sie sind vom Provider zu managen. Jedoch ist der Auftragsgeber weiterhin f&uuml;r diese Risiken verantwortlich und muss sicherstellen, dass der Provider seinen Pflichten angemessen nachkommt. Zwischen Auftraggeber und Provider werden im Rahmen des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>s organisatorische und technische Schnittstellen geschaffen, die auch <strong>Schnittstellenrisiken</strong> mit sich bringen. Eine klare Definition und Zuordnung der Zust&auml;ndigkeiten bez&uuml;glich des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a>s sind hier notwendig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-10935 aligncenter" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild2-Risiko-300x182.png" alt="" width="601" height="365" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild2-Risiko-300x182.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild2-Risiko.png 605w" sizes="(max-width: 601px) 100vw, 601px"></p>
<p style="text-align: center;">Abbildung 2: <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> vor und nach dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es ist auch wichtig, die verschiedenen Kategorien von Risiken im Zusammenhang mit IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> zu identifizieren. Die Risiko-Kategorien unterst&uuml;tzen bei der Einordnung von erkannten Risiken und helfen zudem bei der &Uuml;berpr&uuml;fung der Vollst&auml;ndigkeit der erfassten Risiken. Folgende k&ouml;nnen insbesondere auftreten*:</p>
<ul>
<li><strong>Strategisches Risiko:</strong> tritt auf, wenn die Entscheidungen und Handlungen eines Service Providers nicht mit den strategischen Zielen des Unternehmens vereinbar sind</li>
<li><strong>Betriebsrisiko:</strong> bezieht sich auf das Verlustrisiko, das sich aus ineffektiven oder fehlerhaften Prozessen, Mitarbeitern, Kontrollen oder Systemen eines Service Providers ergibt</li>
<li><strong>Risiko der Gesch&auml;ftskontinuit&auml;t:</strong> tritt auf, wenn ein externes Ereignis die F&auml;higkeit des Service Providers beeintr&auml;chtigt, den IT-Betrieb fortzuf&uuml;hren, mit entsprechenden Auswirkungen auf den Auftraggeber</li>
<li><strong>Compliance- und regulatorisches Risiko:</strong> entsteht aus der potenziellen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften durch einen Service-Provider</li>
<li><strong>Informationssicherheitsrisiko:</strong> bezieht sich im Wesentlichen auf Cyberangriffe und Datenschutzverletzungen, die aufgrund von Sicherheitsl&uuml;cken bei Providern entstehen k&ouml;nnen</li>
<li><strong>Finanz- und Kreditrisiko:</strong> bezieht sich direkt auf eine kritische finanzielle Situation des Service-Providers, in der er seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, d.h. Produkte und Dienstleistungen nicht wie vereinbart bereitstellen kann</li>
<li><strong>Reputationsrisiko:</strong> umfasst jede der zahlreichen M&ouml;glichkeiten, wie der Service- Provider den Ruf, die Marke oder den Namen des Auftragsgebers direkt oder indirekt sch&auml;digen k&ouml;nnte</li>
<li><strong>Konzentrationsrisiko:</strong> tritt auf, wenn das Unternehmen zu viele risikoreiche oder kritische Dienste von einem einzigen Service-Provider bezieht oder es nur einen Provider auf dem Markt gibt, der f&uuml;r den Auftragsgeber kritische Produkte und Dienstleistungen anbietet</li>
<li><strong>Geopolitisches Risiko:</strong> kann auftreten, wenn sich der Sitz des Service-Providers in einem Land befindet, das anf&auml;llig f&uuml;r Probleme wie politische Unruhen, Korruption oder Menschenrechtsverletzungen ist</li>
<li><strong>Umwelt-Risiko:</strong> umfasst politische Ver&auml;nderungen, Naturkatastrophen und andere gesellschaftliche Belange, die sich auf die Dienstleistungserbringung des Service- Providers auswirken k&ouml;nnen</li>
</ul>
<p><em>* https://www.venminder.com/blog/types-vendor-risks-monitor</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit. Die aufgrund der Risikokategorien sind in einem Risikoregister aufzunehmen und angemessen zu managen, d.h. sie sind sorgf&auml;ltig zu bewerten und es sind geeignete Ma&szlig;nahmen zu planen und zu ergreifen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Risikomanagement im IT-Providermanagement &ndash; Beispielhafte Ma&szlig;nahmen zur Risikominimierung</h2>
<p>F&uuml;r ausgew&auml;hlte Risikokategorien werden im Folgenden Beispiele f&uuml;r Ma&szlig;nahmen aufgezeigt:</p>
<p><strong>Betriebsrisiko: </strong></p>
<ul>
<li>Klare Definition von Verantwortlichkeiten und Zust&auml;ndigkeiten, um das Risiko von Missverst&auml;ndnissen, Verwechslungen und Verz&ouml;gerungen bei der Durchf&uuml;hrung von Aufgaben zu minimieren</li>
<li>Klare Spezifikation der Service Level &ndash; Leistungskennzahlen (KPIs) und Zielwerte &ndash; in der Strategie- und Konzeptions-Phase, um das Risiko unklarer Erwartungen und Ziele zwischen dem Auftraggeber und dem Service-Provider zu minimieren</li>
</ul>
<p><strong>Compliance- und regulatorisches Risiko: </strong></p>
<ul>
<li>Forderungen nach Standards und Zertifizierungen sowie Sicherheits-Systemen und -Technologien bei der Providerauswahl</li>
<li>Implementierung von Kontrollen und Prozessen, um sicherzustellen, dass der Service- Provider die gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften einh&auml;lt</li>
<li>Festlegung von KPIs und Zielwerten zur Messung der Compliance sowie Etablierung eines regelm&auml;&szlig;igen Reporting und dessen Pr&uuml;fung</li>
</ul>
<p><strong>Risiko der Gesch&auml;ftskontinuit&auml;t:</strong></p>
<ul>
<li>Implementierung eines Business Continuity Plan (BCP) durch den Service-Provider, um im Falle eines externen Ereignisses die Fortsetzung des IT-Betriebs sicherzustellen</li>
<li>Regelm&auml;&szlig;ige &Uuml;berpr&uuml;fung und Aktualisierung des BCP, um sicherzustellen, dass er den aktuellen Bed&uuml;rfnissen und Anforderungen entspricht</li>
<li>Regelm&auml;&szlig;iges Testen des BCP, um sicherzustellen, dass er im Ernstfall effektiv funktioniert</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Risikomanagement im IT-Providermanagement &ndash; Schlussfolgerung</h2>
<p>Zusammenfassend l&auml;sst sich sagen, dass das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> im IT-Providermanagement von gro&szlig;er Bedeutung ist, um die Stabilit&auml;t, Sicherheit und Integrit&auml;t von IT-Systemen und -Daten zu gew&auml;hrleisten. Insbesondere in regulierten Branchen wie dem Finanz- und Versicherungssektor, sowie im KRITIS-Sektor m&uuml;ssen die Unternehmen enge regulatorische Vorgaben einhalten, indem sie angemessene Verfahren und Prozesse f&uuml;r das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> etablieren.</p>
<p>Das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> ist in allen Phasen des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Life-Cycle zu ber&uuml;cksichtigen und muss alle relevanten Risiko-Kategorien umfassen. Bei <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> sind zwischen Auftragsgeber-Risiken, Provider-Risiken und Schnittstellen-Risiken zu unterscheiden, die risikobezogene Gesamtverantwortung verbleibt aber beim Auftraggeber. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen klare Zust&auml;ndigkeiten definieren, um Risiken zu managen, die sich aus der Zusammenarbeit mit Service-Providern ergeben.</p>

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			</item>
		<item>
		<title>Provider-Management-Tools – ein Vergleich</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/provider-management-tools-ein-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Olaolu]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Dec 2022 11:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT-Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=9849</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/provider-management-tools-ein-vergleich/">Provider-Management-Tools – ein Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Provider-Management-Tools werden verwendet, um die Beziehung zwischen einem Unternehmen und seinen IT-Service-Providern zu verwalten. Sie unterst&uuml;tzen Unternehmen, ihre Provider und Lieferanten zu verwalten, ihre Leistung zu verfolgen und sicherzustellen, dass sie die Anforderungen des Unternehmens erf&uuml;llen. Dabei gibt es keine Einheitsl&ouml;sung f&uuml;r an die Tools gestellte Anforderungen, weil die Funktionsschwerpunkte der eingesetzten Tools h&auml;ufig verschieden sind. Dieser Artikel vergleicht drei Tools mit jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten: ServiceNow, SAP Ariba und Kissflow Procurement, die als Provider-Management-Tool genutzt werden k&ouml;nnen.</strong></p>

		</div>
	</div>
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			<h2>Provider-Management-Tools &ndash; Funktionsanforderungen im Providermanagement</h2>
<p>Neben allgemeinen Anforderungen an ein Provider-Management-Tool wie</p>
<p>&bull; intuitive Bedienbarkeit<br>
&bull; schnelle Einarbeitung f&uuml;r Benutzer:innen<br>
&bull; einfache M&ouml;glichkeit der Anpassung an die individuellen Bed&uuml;rfnisse eines&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Unternehmens<br>
&bull; Skalierbarkeit<br>
&bull; Wirtschaftlichkeit<br>
&bull; Unterst&uuml;tzung von unterschiedlichen Rollen<br>
&bull; Datensicherheit und Datenintegrit&auml;t,</p>
<p>gibt es funktionelle Anforderungen, die f&uuml;r die Aktivit&auml;ten im Providermanagement wichtig sind. Diese Funktionsanforderungen fokussieren auf die Unterst&uuml;tzung des Unternehmens bei folgenden Providermanagement-Aufgabenbereichen: Vertragsmanagement, Performance Management, <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/beziehungsmanagement/" target="_self" title="Beziehungsmanagement ist der zielgerichtete Aufbau, die zielgerichtete Pflege und stete Weiterentwicklung von Gesch&auml;ftsbeziehungen. Abh&auml;ngig vom jeweiligen Aufgabenfeld einer Abteilung in einem Unternehmen sind hier Beziehungen zu unterschiedlichen Kooperationspartnern relevant. Dies k&ouml;nnen Kunden und Lieferanten, aber zum Beispiel auch Beh&ouml;rden und Partner in Beschaffungs- oder Forschungs-Kooperationen sein. Ziel im Beziehungsmanagement ist es, die Gesch&auml;ftsbeziehung aktiv zu&hellip;" class="encyclopedia">Beziehungsmanagement</a>, <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a>, Changemanagement, Providerbewertung, Compliance Management, Continual Improvement und Financial Management. Jeder Aufgabenbereich wird im Idealfall durch einen Funktionsbereich im Tool unterst&uuml;tzt, siehe hierzu auch unser Blogbetrag: <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/sharepoint-gestuetztes-providersteuerung-alle-infos-an-einem-ort/">SharePoint-gest&uuml;tzte Providersteuerung &ndash; alle Infos an einem Ort</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Providermanagement &ndash; Funktionsbereiche</h2>
<table>
<tbody>
<tr>
<td width="176"><strong>Funktionsbereich</strong></td>
<td width="428"><strong>Beschreibung</strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="176">Vertragsmanagement</td>
<td width="428">Hier werden alle vertraglichen Informationen eines jeden Providers gemanagt. Diese f&auml;ngt bei der Spezifikation der von einem Provider zu erbringenden Services an und endet bei der Vergabe der Service-Erbringung an einen Provider und den damit verbundenen Vertragsdokumenten.<br>
Neben Servicespezifikationen sind hier die Rahmenvertragsregelungen bzgl. Aufgaben und Pflichten der Parteien, sowie der Gestaltung der Kooperation relevant. Das &bdquo;Managen&ldquo; umfasst den ganzen Vertrags-Life-Cycle: Vertr&auml;ge schlie&szlig;en, &auml;ndern, beenden. Die Bereitstellung der aktuellen Vertragsdokumente f&uuml;r die Providersteuerung ist wichtig.</td>
</tr>
<tr>
<td width="176"><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a></td>
<td width="428">Zum Funktionsbereich <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> z&auml;hlen alle Aktivit&auml;ten zur Identifikation, Bewertung und zum Managen der Risiken im gesamten Lebenszyklus der IT-Services.</td>
</tr>
<tr>
<td width="176"><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/beziehungsmanagement/" target="_self" title="Beziehungsmanagement ist der zielgerichtete Aufbau, die zielgerichtete Pflege und stete Weiterentwicklung von Gesch&auml;ftsbeziehungen. Abh&auml;ngig vom jeweiligen Aufgabenfeld einer Abteilung in einem Unternehmen sind hier Beziehungen zu unterschiedlichen Kooperationspartnern relevant. Dies k&ouml;nnen Kunden und Lieferanten, aber zum Beispiel auch Beh&ouml;rden und Partner in Beschaffungs- oder Forschungs-Kooperationen sein. Ziel im Beziehungsmanagement ist es, die Gesch&auml;ftsbeziehung aktiv zu&hellip;" class="encyclopedia">Beziehungsmanagement</a></td>
<td width="428">Im Fokus dieses Bereichs steht die aktive Pflege der Beziehung zum Provider. Alle Informationen wie Meeting-Protokolle, Termine, Aktionen, Kommunikationsmatrix usw. sind zu verwalten und den Betroffenen zug&auml;nglich zu machen.</td>
</tr>
<tr>
<td width="176">Performance Management</td>
<td width="428">Die Einhaltung der im Vertrag vereinbarten Service-Level, d.h. die Perfomance des Providers, werden in diesem Funktionsbereich gemanagt. Hierf&uuml;r werden Kennzahlen-Werte ermittelt und den Soll-Werten gegen&uuml;bergestellt.</td>
</tr>
<tr>
<td width="176">Providerbewertung</td>
<td width="428">Die Provider werden periodisch bez&uuml;glich ihrer Gesamtleistung im Hinblick auf die Leistungsqualit&auml;t und ihre Kooperation bewertet. Hier werden die Bewertungen pro Provider aufgenommen, zusammengefasst und konsolidiert dargestellt. Trendanalysen erm&ouml;glichen die Einsch&auml;tzung der Entwicklung je Service Provider.</td>
</tr>
<tr>
<td width="176">Compliance Management</td>
<td width="428">In diesem Funktionsbereich werden alle Aktivit&auml;ten zum Sicherstellen, dass der Provider die Compliance-Anforderungen wie Gesetze, Richtlinien und Vorgaben erf&uuml;llt, verwaltet.</td>
</tr>
<tr>
<td width="176">Continual Improvement</td>
<td width="428">Die Aktivit&auml;ten zur Verbesserung der Services und deren Erbringung durch die Provider sind hier zu koordinieren. Weiterhin sind die kontinuierliche Verbesserung des Providermanagement selbst und das Innovationsmanagement hier zu handhaben.</td>
</tr>
<tr>
<td width="176">Financial Management</td>
<td width="428">Aktivit&auml;ten im Rahmen von Budge-Planung und -&Uuml;berwachung, Controlling und Kostenkalkulation, Rechnungspr&uuml;fung zur Sicherstellung des effektiven Einsatzes der finanziellen Ressourcen werden in diesem Funktionsbereich gemanagt.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Provider-Management-Tools &ndash; eine &Uuml;bersicht</h2>
<p>Es gibt viele verschiedene Tools mit Providermanagement-Funktionalit&auml;ten auf dem Markt, jedes mit seinen eigenen einzigartigen Funktionen und Vorteilen. In diesem Abschnitt stellen wir beispielhaft die drei Tools ServiceNow, SAP Ariba und Kissflow gegen&uuml;ber. Aufgrund ihrer unterschiedlichen inhaltlichen Ausrichtung setzen sie verschiedene funktionale Schwerpunkte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>ServiceNow</h4>
<p><a href="https://docs.servicenow.com/bundle/tokyo-product-directory/page/product-directory/reference/product-directory.html">ServiceNow</a> ist ein globaler Anbieter einer Cloud-basierten Plattform, mit der es m&ouml;glich ist, Gesch&auml;ftsprozesse schnell und einfach zu automatisieren. Dieses Tool ist modular und besteht aus den Workflows IT, HR, Kunde und Creator. Jeder Workflow beinhaltet mehrere Produktbereiche, die je nach Anforderungen des Unternehmens zusammengestellt werden k&ouml;nnen und in jedem Produktbereich sind mehrere Produkte mit unterschiedlichen Funktionen zusammengefasst.</p>
<p>Das wesentliche Providermanagement-Funktionen bereitstellende Produkt Vendor Management Workspace von ServiceNow ist Teil des Produktbereichs <a href="https://www.servicenow.com/de/products/itsm.html">IT Service Management (ITSM)</a>. Vendor Management Workspace integriert Daten aus den Produkten Service Portfolio Management (SPM), Contract Management, Assets, SLA Contracts, Vendor Risk Management und Continual Improvement Management (CIM). Ein integriertes &bdquo;Provider Performance Dashboard&ldquo; liefert dem Unternehmen ein klares Bild davon, wie gut die Provider arbeiten. Weitere Produkte wie Audit Management, Vendor Risk Management und Compliance Management, die f&uuml;r das Providermanagement auch relevant sind, sind im Produktbereich Governance, Risk, und Compliance angesiedelt.</p>
<div id="attachment_9850" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9850" class="wp-image-9850" title="Provider-Management-Tools: ServiceNow vereinfachte Produktstruktur" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/12/ServiceNow-vereinfachte-Produktstruktur.png" alt="Provider-Management-Tools: ServiceNow vereinfachte Produktstruktur" width="600" height="470" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/12/ServiceNow-vereinfachte-Produktstruktur.png 713w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/12/ServiceNow-vereinfachte-Produktstruktur-300x235.png 300w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px"><p id="caption-attachment-9850" class="wp-caption-text">Abbildung 1: ServiceNow vereinfachte Produktstruktur</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h4>SAP Ariba</h4>
<p><a href="https://www.sap.com/products/spend-management/ariba-network.html">SAP Ariba</a> bietet einen Online-Marktplatz f&uuml;r den Business-to-Business-Handel, der f&uuml;r den Kauf von Waren und Dienstleistungen von Lieferanten genutzt werden kann. Es unterst&uuml;tzt Eink&auml;ufer:innen bei all ihren klassischen Aufgaben und Lieferanten bei der Interaktion mit Eink&auml;ufer:innen. Der Leistungsschwerpunkt ist die Digitalisierung und Automatisierung von Einkaufsprozessen und Lieferketten. Es gibt keinen direkten Bezug auf IT Service Management, jedoch k&ouml;nnen IT-Services damit beschafft und Service-Provider gesteuert werden. SAP Ariba verf&uuml;gt &uuml;ber eine breite Palette von Produktbereichen, die in weiteren Produkten wie Supplier Risk, Contracts, Spend Analysis, rollenbasierte Dashboards, Supplier Lifecycle and Performance und mehr unterteilt sind. Fast alle diese Produkte unterst&uuml;tzen mit ihren Funktionen Teile der f&uuml;r das Providermanagement geforderten Funktionsbereiche. Weiterhin kann SAP Ariba mit SAP HANA (f&uuml;r z.B. Rechnungspr&uuml;fung und -genehmigung sowie Budget&uuml;berwachung) synchronisiert werden.</p>
<div id="attachment_9852" style="width: 610px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9852" class="wp-image-9852" title="Provider-Management-Tools: SAP Ariba vereinfachte Produktstruktur" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/12/SAP-Ariba-vereinfachte-Produktstruktur.png" alt="Provider-Management-Tools: SAP Ariba vereinfachte Produktstruktur" width="600" height="506" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/12/SAP-Ariba-vereinfachte-Produktstruktur.png 675w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/12/SAP-Ariba-vereinfachte-Produktstruktur-300x253.png 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px"><p id="caption-attachment-9852" class="wp-caption-text">Abbildung 2: SAP Ariba vereinfachte Produktstruktur</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Kissflow</h4>
<p>Kissflow ist ein einfaches und anpassbares cloud-basiertes Workflowtool. Dieses Tool erm&ouml;glicht die Entwicklung von Applikationen f&uuml;r Gesch&auml;ftsprozesse ohne oder mit wenig Code und stellt Templates bereit, um Unternehmen bei der Erstellung von personalisierten Workflows, die genau auf die Bed&uuml;rfnisse der Organisation abgestimmt sind, zu unterst&uuml;tzen. Dar&uuml;ber hinaus stellt es Produkte mit allgemeinen Features bereit. Diese Features k&ouml;nnen benutzt werden, um unternehmensspezifische Applikationen zu entwickeln.</p>
<p>Unter den Produkten sind auch vorgefertigte Applikationen wie z.B. Projektmanagement und die <a href="https://kissflow.com/procurement">Procurement App</a>. Die Funktionen der Procurement App k&ouml;nnen bei der Durchf&uuml;hrung der Providermanagement-Aufgaben eingesetzt werden. Die Procurement App bietet als Funktionalit&auml;t zum Beispiel einen automatisierten Onboarding-Prozess f&uuml;r Provider, einen Bestellanforderungs-Prozess und ein integriertes Provider-Performancemanagement. Ebenso l&auml;sst sie sich &uuml;ber die Schnittstellen-Funktion in andere Kissflow-Produkte oder Anwendungen von Drittanbietern wie SAP, Google Apps, Office 365 und <a href="https://zapier.com/how-it-works">Zapier</a> integrieren. Somit k&ouml;nnen fehlende Providermanagement-Funktionen wie z.B. <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/beziehungsmanagement/" target="_self" title="Beziehungsmanagement ist der zielgerichtete Aufbau, die zielgerichtete Pflege und stete Weiterentwicklung von Gesch&auml;ftsbeziehungen. Abh&auml;ngig vom jeweiligen Aufgabenfeld einer Abteilung in einem Unternehmen sind hier Beziehungen zu unterschiedlichen Kooperationspartnern relevant. Dies k&ouml;nnen Kunden und Lieferanten, aber zum Beispiel auch Beh&ouml;rden und Partner in Beschaffungs- oder Forschungs-Kooperationen sein. Ziel im Beziehungsmanagement ist es, die Gesch&auml;ftsbeziehung aktiv zu&hellip;" class="encyclopedia">Beziehungsmanagement</a> erweitert werden.</p>
<div id="attachment_9854" style="width: 478px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9854" class="wp-image-9854" title="Provider-Management-Tools: Kissflow vereinfachte Produktstruktur" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/12/Kissflow-vereinfachte-Produktstruktur-281x300.png" alt="Provider-Management-Tools: Kissflow vereinfachte Produktstruktur" width="468" height="500" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/12/Kissflow-vereinfachte-Produktstruktur-281x300.png 281w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/12/Kissflow-vereinfachte-Produktstruktur.png 677w" sizes="auto, (max-width: 468px) 100vw, 468px"><p id="caption-attachment-9854" class="wp-caption-text">Abbildung 3: Kissflow vereinfachte Produktstruktur</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Provider-Management-Tools &ndash; Ein Vergleich</h2>
<p>Alle drei Tools erf&uuml;llen die oben beschriebenen allgemeinen Anforderungen. In der folgenden Tabelle werden die Produkte bzw. die Funktionen der Tools aufgelistet, welche die oben aufgef&uuml;hrten Funktionsanforderungen an das Providermanagement adressieren:</p>
<table width="662">
<tbody>
<tr>
<td width="161"><strong>Funktionsbereich:</strong></td>
<td width="187"><strong>ServiceNow&nbsp;</strong></td>
<td width="163"><strong>SAP Ariba </strong></td>
<td width="151"><strong>Kissflow </strong></td>
</tr>
<tr>
<td width="161">Vertragsmanagement</td>
<td width="187">Contract Management</td>
<td width="163">Contracts</td>
<td width="151">Vendor Management
<p>Purchase Requisitions</p></td>
</tr>
<tr>
<td width="161"><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a></td>
<td width="187">Vendor Risk Management</td>
<td width="163">Supplier Risk</td>
<td width="151">&nbsp;&mdash;</td>
</tr>
<tr>
<td width="161">Beziehungs-management</td>
<td width="187">Project Portfolio Management, Task Communications Management</td>
<td width="163">Supplier Lifecycle and Performance</td>
<td width="151">Vendor Management</td>
</tr>
<tr>
<td width="161">Performance Management</td>
<td width="187">Vendor Manager Workspace, Service Level Management</td>
<td width="163">Supplier Lifecycle and Performance
<p>&nbsp;</p>
<p>Performance wird &uuml;ber eine Umfrage in Supplier Performance Management Project gemessen. Aktuelle Daten wie Service Level KPIs k&ouml;nnen importiert werden</p></td>
<td width="151">Spend Analytics
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier werden neben Kosten und Budget auch Service Levels erfasst und gemanagt</p></td>
</tr>
<tr>
<td width="161">Providerbewertung</td>
<td width="187">Surveys and Assessments,
<p>&nbsp;</p>
<p>Benchmarks</p></td>
<td width="163">Supplier Lifecycle and Performance
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bewertung wird auch &uuml;ber die Funktion &ldquo;Supplier Performance Management Project&rdquo; (-&gt; Umfrage) gemacht</p>
<p>&nbsp;</p></td>
<td width="151">&mdash;
<p>&nbsp;</p></td>
</tr>
<tr>
<td width="161">Compliance Management</td>
<td width="187">Audit Management
<p>Policy and Compliance Management</p></td>
<td width="163">Supplier Lifecycle and Performance
<p>&nbsp;</p>
<p>Durchf&uuml;hrung einer Umfrage je Provider mit der Funktion &ldquo;Modular Questionnaire Project&rdquo;</p>
<p>&nbsp;</p></td>
<td width="151">&mdash;</td>
</tr>
<tr>
<td width="161">Continual Improvement</td>
<td width="187">Continual Improvement Management</td>
<td width="163">&mdash;</td>
<td width="151">&mdash;
<p>&nbsp;</p></td>
</tr>
<tr>
<td width="161">Financial Management</td>
<td width="187">Cost Management</td>
<td width="163">Ariba Invoice Management
<p>Spend Analysis</p>
<p>&nbsp;</p></td>
<td width="151">Purchase Orders
<p>Purchase Requisitions</p>
<p>Purchase Invoices</p>
<p><a href="https://kissflow.com/procurement/procurement-analytics/">Spend Analytics</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Legende: &mdash; Nicht vorhanden</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>ServiceNow deckt alle Funktionen des Providermanagements durch vorhandene Produkte ab.</p>
<p>SAP Ariba hat zwar Funktionen f&uuml;r Providermanagement, aber einige der Funktionsanforderungen k&ouml;nnen nur &uuml;ber Umwege abgedeckt werden, zum Beispiel k&ouml;nnen beim Performance Management die aktuelle IT-Service-KPIs nur &uuml;ber eine Umfrage-Funktion importiert werden, um sie anschlie&szlig;end analysieren zu k&ouml;nnen. Allerdings ist die Umfrage-Funktion eher f&uuml;r die Bewertung des Providers gedacht und nicht f&uuml;r Reporting und Analyse der IT-Service-KPIs.</p>
<p>Kissflow deckt am wenigsten Providermanagement-Funktionen ab, aber es scheint&nbsp;&nbsp; m&ouml;glich zu sein, Applikationen in Kissflow zu entwickeln, um weitere Funktionen zu realisieren.</p>
<p>Da alle vorgestellten Provider-Management-Tools APIs zum Integrieren von anderen Tools wie ERP-, Vertragsmanagement- oder IT-Service-Management-Systemen bereitstellen, k&ouml;nnen die nicht abgedeckten Funktionen auch &uuml;ber die Implementierung dieser Schnittstellen realisiert werden. Demnach k&ouml;nnen so Finanzdaten aus dem ERP oder Vertragsdaten aus dem vorhandenen Vertragsmanagement synchronisiert werden. Das Unternehmen muss entscheiden, ob mit nur einem zentralen Provider-Management-Tool und synchronisierten Daten gearbeitet wird oder ob mehrere Tools zur Unterst&uuml;tzung des Providermanagements zum Einsatz kommen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/provider-management-tools-ein-vergleich/">Provider-Management-Tools – ein Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IT-Outsourcing – Gestaltung der internen Organisationsstruktur</title>
		<link>https://www.amendos.de/outsourcing/it-outsourcing-gestaltung-der-internen-organisationsstruktur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Olaolu]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jul 2022 10:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=8993</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/outsourcing/it-outsourcing-gestaltung-der-internen-organisationsstruktur/">IT-Outsourcing – Gestaltung der internen Organisationsstruktur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element ">
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Unternehmen agieren heute in einem Marktumfeld, welches komplexer und kompetitiver ist als jemals zuvor. Die stabile und sicher vorhersagbare Umwelt der vergangenen Jahrzehnte weicht einer digitalisierten Zukunft mit neuen Spielregeln.<br>
</strong><strong>In diesem Zusammenhang stellt sich insbesondere f&uuml;r Betriebe mit einem outgesourcten IT-Service die Frage, wie die bestehende interne Organisationsstruktur regelm&auml;&szlig;ig f&uuml;r die Zukunft ausgerichtet werden kann. Bei dem Review ihrer Sourcing Strategie konzentrieren sich Unternehmen h&auml;ufig ausschlie&szlig;lich auf das IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> selbst, w&auml;hrend die intern verbleibende Organisation h&auml;ufig weniger Beachtung findet. Aus diesem Grund legen wir in diesem Artikel den Fokus auf die Gestaltung der intern verbleibenden Organisation bei betrachteten Sourcing-Szenarien. </strong></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element ">
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Um eine Sourcing Strategie zum Erfolg zu f&uuml;hren, muss die interne Organisation eine effiziente Steuerung der Service Provider sowie eine reibungslose Zusammenarbeit aller an der Service-Bereitstellung Beteiligten sicherstellen. Hierf&uuml;r ist vor jeder <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Ma&szlig;nahme die gesamte Organisation zu pr&uuml;fen und zu bewerten. F&uuml;r diese Bewertung m&uuml;ssen Antworten f&uuml;r folgende Fragen ermittelt werden:</p>
<ul>
<li>Wie kann das Unternehmen den Aufgabenkomplex IT-Service zuk&uuml;nftig optimal organisieren und aufbauen? Wie kann die aktuelle Organisationsstruktur verbessert werden?</li>
<li>Ist eine Auslagerung an einen externen Provider bei bereits outgesourcten Services weiterhin sinnvoll und die bessere Alternative als eine interne Realisierung aller Aufgaben?</li>
<li>Mit welchem Personal- und Budgetbedarfen ist bei den jeweiligen Organisationsoptionen zu rechnen? Welche Anforderungsprofile m&uuml;ssen dabei die Mitarbeiter*innen erf&uuml;llen?</li>
</ul>
<p>F&uuml;r die Beantwortung dieser Fragen bietet sich eine &Uuml;berpr&uuml;fung der bestehenden Sourcing Strategie an. Hierf&uuml;r wird in der Regel ein methodisches Vorgehen in mehreren Schritten angewendet, wie es beispielhaft in Abbildung 1 dargestellt wird:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_9002" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-9002" class="wp-image-9002 size-large" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Review-einer-Outsourcing-Strategie-1024x116.png" alt="Review einer Outsourcing-Strategie" width="1024" height="116" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Review-einer-Outsourcing-Strategie-1024x116.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Review-einer-Outsourcing-Strategie-300x34.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Review-einer-Outsourcing-Strategie-768x87.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Review-einer-Outsourcing-Strategie-1536x174.png 1536w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Review-einer-Outsourcing-Strategie-2048x232.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><p id="caption-attachment-9002" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Review einer <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Strategie</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Folgenden wollen wir in den einzelnen Schritten eines Sourcing-Strategie-Reviews den Fokus auf die Fragen legen:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Schritt 1: Umfeldanalyse</strong></h2>
<p>Bei der Umfeldanalyse werden die definierten Ziele und Rahmenbedingungen f&uuml;r das IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> auf Aktualit&auml;t reviewt und gegebenenfalls angepasst. In dem Rahmen wird auch gepr&uuml;ft, ob die Ziele von IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> weiterhin klar von der Unternehmens-Strategie abgeleitet sind. Aus ihnen werden Bewertungskriterien f&uuml;r verschiedene <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Szenarien abgeleitet. Beispiele f&uuml;r Ziele sind in Abbildung 2 dargestellt:</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_8998" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8998" class="size-large wp-image-8998" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Beispiele-fuer-Outsourcing-Ziele-1024x474.png" alt="Beispiele f&uuml;r Outsourcing-Ziele" width="1024" height="474" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Beispiele-fuer-Outsourcing-Ziele-1024x474.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Beispiele-fuer-Outsourcing-Ziele-300x139.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Beispiele-fuer-Outsourcing-Ziele-768x356.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Beispiele-fuer-Outsourcing-Ziele-1536x711.png 1536w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Beispiele-fuer-Outsourcing-Ziele-2048x948.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><p id="caption-attachment-8998" class="wp-caption-text">Abbildung 2: Beispiele f&uuml;r <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Ziele</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Schritt 2: Aufnahme der Ist-Situation</strong></h2>
<p>In diesem Schritt wird eine Bestandsaufnahme der aktuellen Organisationsstruktur f&uuml;r die Bereitstellung aller IT-Services gemacht. Dies wird zum Beispiel mit Hilfe eines Organigramms bewerkstelligt. H&auml;ufig muss hierbei das bestehende Organigramm mit aktuellen oder fehlenden Informationen aktualisiert werden. Dabei wird die Organisation,<br>
von der obersten F&uuml;hrungsebene des Unternehmens bis hin zu allen Abteilungen, welche mit in die Bereitstellung der IT-Services involviert sind, betrachtet. Um das notwendige Gesamtbild zu erhalten, sind auf dem Organigramm auch externe Service Provider, IT-Anwender und die Beziehungen zwischen den verschiedenen Abteilungen darzustellen. Anschlie&szlig;end werden die Zust&auml;ndigkeiten der an der IT-Bereitstellung beteiligten Abteilungen ausf&uuml;hrlich beschrieben.</p>
<p>Basierend auf dem aktualisierten Organigramm werden die f&uuml;r die Bereitstellung der IT-Services relevanten Aktivit&auml;ten und die dazugeh&ouml;rigen Aufw&auml;nde aufgenommen. Als Rahmenwerk k&ouml;nnen Best-Practice-Frameworks wie <a href="https://www.axelos.com/certifications/itil-service-management/what-is-itil" target="_blank" rel="noopener">ITIL</a> und <a href="https://yasm.com/wiki/de/index.php/SIAM" target="_blank" rel="noopener">SIAM</a> genutzt werden, um die relevanten Aufgabenfelder f&uuml;r die Bereitstellung der IT-Services zu identifizieren. Ihr Einsatz dient dazu, die Vollst&auml;ndigkeit der wahrzunehmenden Aufgabenfelder sicherzustellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_8996" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8996" class="size-large wp-image-8996" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenfelder-zur-Bereitstellung-der-IT-Services-1024x555.png" alt="Aufgabenfelder zur Bereitstellung der IT-Services" width="1024" height="555" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenfelder-zur-Bereitstellung-der-IT-Services-1024x555.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenfelder-zur-Bereitstellung-der-IT-Services-300x163.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenfelder-zur-Bereitstellung-der-IT-Services-768x416.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenfelder-zur-Bereitstellung-der-IT-Services.png 1483w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><p id="caption-attachment-8996" class="wp-caption-text">Abbildung 3: Aufgabenfelder zur Bereitstellung der IT-Services</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Aufgabenfelder werden in interne und externe aufgeteilt. Interne Aufgabenfelder beinhalten alle Aufgaben, die von der intern verbleibenden Organisation &uuml;bernommen werden. Sie beinhalten die &uuml;bergreifenden Aufgaben, das Providermanagement und interne IT-Services. Beispiele der &uuml;bergreifenden Aufgaben sind in Abbildung 3 aufgelistet. Eine Identifikation der f&uuml;r die eigene Situation relevanten Aufgaben kann &uuml;ber Frameworks wie ITIL erfolgen. Auf Basis des <a href="https://www.amendos.de/beratung-providermanagement-outsourcing-itsm/9-profits/"><strong>amendos Frameworks 9PROFITS</strong></a> (s. Abbildung 4) k&ouml;nnen die Aufgabenfelder des Providermanagements abgeleitet werden. Die internen IT-Services umfassen alle Aufgaben des Betriebs dieser Services. Die externen Aufgabenfelder enthalten alle Aufgaben, welche von externen Dienstleistern (Service Providern,<br>
Beratern, usw.) &uuml;bernommen werden.</p>
<p>Basierend auf den Aktivit&auml;ten in den Aufgabenfeldern sind die Kosten f&uuml;r die Erbringung der Services zu ermitteln.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_8994" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-8994" class="size-large wp-image-8994" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenfelder-von-Providermanagement-auf-Basis-von-9PROFITS-1024x494.png" alt="Aufgabenfelder von Providermanagement auf Basis von 9PROFITS" width="1024" height="494" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenfelder-von-Providermanagement-auf-Basis-von-9PROFITS-1024x494.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenfelder-von-Providermanagement-auf-Basis-von-9PROFITS-300x145.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenfelder-von-Providermanagement-auf-Basis-von-9PROFITS-768x370.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenfelder-von-Providermanagement-auf-Basis-von-9PROFITS-1536x741.png 1536w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2022/07/Aufgabenfelder-von-Providermanagement-auf-Basis-von-9PROFITS.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><p id="caption-attachment-8994" class="wp-caption-text">Abbildung 4: Aufgabenfelder von Providermanagement auf Basis von 9PROFITS</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Schritt 3: Bewertung der Ist-Situation</strong></h2>
<p>Mit der Gegen&uuml;berstellung der in den Frameworks aufgef&uuml;hrten und den tats&auml;chlich wahrgenommenen Aktivit&auml;ten entsprechend der Bestandsaufnahme wird schnell ersichtlich, welche Aktivit&auml;ten nur teilweise oder gar nicht wahrgenommen werden. Sich ergebende Gaps bei den Aktivit&auml;ten, aber auch die Spezifikation der Services, die bestehenden Prozesse, die eingesetzten Tools, die Schnittstellen zwischen den beteiligten Organisationen und die Bewertung der Provider werden auf Schwachstellen untersucht.</p>
<p>Anschlie&szlig;end erfolgt auf der Basis der identifizierten Schwachstellen eine Analyse der Ursachen. Daraufhin werden Ma&szlig;nahmenpakete zur Beseitigung der Schwachstellen definiert. Die Kosten zur Realisierung der Ma&szlig;nahmen werden dann entsprechend gesch&auml;tzt und sp&auml;ter in den Gesamtkosten zur Bereitstellung IT-Services ber&uuml;cksichtigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Schritt 4: Marktpotenzialanalyse</strong></h2>
<p>In diesem Schritt wird gepr&uuml;ft, wie der Markt potenziell extern zu erbringende Services anbietet. Hierbei wird analysiert, ob die entsprechenden IT-Leistungen am Markt wirtschaftlich und im geforderten Umfang zu beziehen sind. Auf Basis sinnvoller Service-Angebotszuschnitte kann anschlie&szlig;end abgeleitet werden, wie die interne Organisation aufgestellt werden muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Schritt 5: Strategiegestaltung</strong></h2>
<p>Unter Heranziehung strategischer Vorgaben und der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Ziele werden verschiedene <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Szenarien mit passend gestalteter interner Organisationsstruktur gebildet und bewertet. Anschlie&szlig;end werden die Kosten sowie die Vor- und Nachteile f&uuml;r jedes Szenario ermittelt. F&uuml;r die Szenarien werden dann auch die Anforderungsprofile f&uuml;r interne Teams und f&uuml;r externe Service Provider aufgestellt.</p>
<p>Anschlie&szlig;end werden die Szenarien einer Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen.</p>
<p>Nur diejenigen <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Szenarien werden weiter betrachtet, welche einen angemessenen Nutzen bei Einhaltung der vorgegebenen Kostenziele versprechen.<br>
Diese werden dann einer Risikoanalyse unterzogen.<br>
Die bisherige Bewertung der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Szenarien wird um die Ergebnisse der Risikoanalyse erg&auml;nzt.</p>
<p>Mit dem Ergebnis der Bewertung kann abschlie&szlig;end eine Gesamtempfehlung abgegeben werden. F&uuml;r die erarbeitete Gesamtempfehlung ist im n&auml;chsten Schritt eine Entscheidung seitens des Managements einzufordern, ehe die Umsetzung geplant werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Um eine bereits bestehende Organisation mit einem outgesourcten IT-Service f&uuml;r die Zukunft neu auszurichten, muss im Rahmen der Bestands- und der Schwachstellenanalyse die Organisationsstruktur und das Serviceumfeld durchleuchtet werden. Basierend auf den Ergebnissen und den Unternehmenszielen k&ouml;nnen verschiedene <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Szenarien entwickelt und bewertet werden. Die Szenarien sollten hierbei die notwendigen Ver&auml;nderungen in der Organisationsstruktur einbeziehen. Auf Basis der Bewertung der Szenarien kann eine Empfehlung abgeleitet werden, die dem Management eine fundierte Entscheidung erm&ouml;glicht. Bei der Umsetzung von <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Ma&szlig;nahmen sind als notwendig identifizierte Anpassungen der Organisationsstruktur fr&uuml;hzeitig zu planen und zu implementieren.</p>

		</div>
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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/outsourcing/it-outsourcing-gestaltung-der-internen-organisationsstruktur/">IT-Outsourcing – Gestaltung der internen Organisationsstruktur</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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		<title>Cloud Services versus Managed Services</title>
		<link>https://www.amendos.de/outsourcing/cloud-services-versus-managed-services/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Olaolu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2021 11:25:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Cloud]]></category>
		<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/outsourcing/cloud-services-versus-managed-services/">Cloud Services versus Managed Services</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Public<a href="https://www.iso.org/standard/60544.html"> Cloud Services</a> gelten als Extremvariante von IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>: Die sehr hohe Standardisierung ihrer Services erm&ouml;glicht den Cloud Service Providern, diese zu sehr attraktiven Preisen anzubieten. Unternehmen, die komplette IT-Services outsourcen (sogenannte <a href="https://www.amendos.de/outsourcing/managed-services-vs-klassisches-it-outsourcing/?1623236890720">Managed Services</a>), haben allerdings eine geringere IT-Fertigungstiefe als Unternehmen, die nur Public Cloud Services beziehen. Letztere erbringen die nicht vom Cloud Service Provider &uuml;bernommenen Aufgaben selbst. Im Folgenden betrachten wir die Gegen&uuml;berstellung &ldquo;Cloud Services versus Managed Services&rdquo;, d.h. ob und wann es vorteilhaft sein kann, einen zus&auml;tzlichen Service Provider f&uuml;r diese intern verbleibenden Aufgaben einzubinden und so auf Managed Service Niveau zu kommen.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Zun&auml;chst betrachten wir jedoch die Public Cloud Services und die mit dem jeweils gew&auml;hlten Cloud-Servicemodell verbundenen Restaufgaben, die beim Kunden verbleiben. Als ausf&uuml;hrlicheres Beispiel dient anschlie&szlig;end das Servicemodell &bdquo;Infrastructure as a Service (IaaS)&ldquo;.</p>
<h2><strong>Leistungsinhalte bei Public Cloud Services </strong></h2>
<p>Cloud Service Provider bieten Kunden mit ihren Public Cloud Services geteilte Computer-Ressourcen als Dienstleistung, in Form von Servern, Datenspeicher oder Applikationen an. Der Kunde kann den Service entsprechend seinem tats&auml;chlichen Bedarf skalieren, der Service wird nach tats&auml;chlicher Nutzung abgerechnet. Der Service ist f&uuml;r alle Kunden jeweils identisch und kann in der Regel &uuml;ber ein Serviceportal vom Kunden eingerichtet, abgerufen und &uuml;berwacht werden.</p>
<h2><strong>Verbleibende Kundenaufgaben</strong></h2>
<p>Hier beginnt die Arbeitsteilung: F&uuml;r alle Kunden gleiche Servicebestandteile werden vollst&auml;ndig vom Cloud Service Provider &uuml;bernommen, alles Kundenspezifische ist vom Kunden selbst zu &bdquo;administrieren&ldquo;. Das ist &ndash; abh&auml;ngig vom Servicemodell und konkreten Service &ndash; wenig oder mehr Aufwand f&uuml;r den Kunden und die erforderlichen Arbeiten erfordern wenig oder mehr Expertise. Bei den drei klassischen Cloud Servicemodellen sieht die Arbeitsteilung grob wie folgt aus:</p>
<p>Bei <strong>Infrastructure as a Service (IaaS)</strong> wird die IT-Infrastruktur wie Computer (virtuelle oder dedizierte Hardware), Netzwerke und Speicher &uuml;ber das Internet bereitgestellt und vom Service Provider betrieben. Der Kunde &uuml;bernimmt die Einrichtung &bdquo;seiner&ldquo; Server und Storage-Bereiche und betreibt die darauf installierte Software.</p>
<p>Bei <strong>Platform as a Service (PaaS)</strong> stellt der Service Provider das Infrastruktur- und Software-Framework bereit und betreibt es. Der Kunde entwickelt darauf seine Anwendungen, l&auml;sst sie hier ausf&uuml;hren und betreibt diese.</p>
<p>Bei <strong>Software as a Service (SaaS)</strong> wird die Anwendung vom Service Provider auf seiner eigenen Infrastruktur bereitgestellt und verwaltet. Der Kunde richtet User-Accounts, Berechtigungen und Schnittstellen zu anderen Anwendungen ein.</p>
<p>In der folgenden Abbildung werden die Verantwortlichkeiten von Service Provider und Kunde bei den verschiedenen Cloud Servicemodellen dargestellt. Bei allen Servicemodellen muss der Kunde neben seinen eben skizzierten &bdquo;Restaufgaben&ldquo; zus&auml;tzlich die Aufgaben des Providermanagements &uuml;bernehmen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7275" style="width: 798px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7275" class="size-full wp-image-7275" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/06/Cloud-Services-JB-Abb-1.png" alt="Verantwortlichkeiten bei Cloud-Servicemodellen" width="788" height="686" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/06/Cloud-Services-JB-Abb-1.png 788w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/06/Cloud-Services-JB-Abb-1-300x261.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/06/Cloud-Services-JB-Abb-1-768x669.png 768w" sizes="auto, (max-width: 788px) 100vw, 788px"><p id="caption-attachment-7275" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Verantwortlichkeiten bei Cloud-Servicemodellen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Kundenaufgaben am Beispiel IaaS</strong></h2>
<p>Am Beispiel IaaS schauen wir uns die verbleibenden Kundenaufgaben einmal genauer an. Die betriebsbezogenen &bdquo;<strong>Restaufgaben</strong>&ldquo; umfassen insbesondere:</p>
<ul>
<li>Verwaltung des Gastbetriebssystems (einschlie&szlig;lich Updates und Sicherheitspatches) und jeglicher Anwendungssoftware oder Dienstprogramme, die vom Kunden installiert werden</li>
<li>Konfiguration der vom Provider bereitgestellten Firewall</li>
<li>Datenverwaltung und Verschl&uuml;sselung</li>
<li>Datensicherung und Recovery-Ma&szlig;nahmen</li>
<li>Benutzer- und Zugriffsverwaltung</li>
<li><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a></li>
</ul>
<p>Neben dem Ansatz, Public Cloud Services mit eigenem Restaufgabenanteil einzusetzen gibt es jedoch auch noch die M&ouml;glichkeit, alle mit einem Cloud-Service anfallenden Aufgaben nach au&szlig;en zu vergeben (Managed Services). Dies w&uuml;rde bedeuten, dass ein weiterer Service Provider die Restaufgaben f&uuml;r den Kunden erbringt und letzterer nur noch das Providermanagement &uuml;bernimmt. Diese beiden Optionen stellen wir im folgenden Abschnitt am Beispiel IaaS gegen&uuml;ber (Cloud Services versus Managed Services).</p>
<h2><strong>Vergleich Cloud Services versus Managed Services (IaaS + Restaufgaben und IaaS + erg&auml;nzende Services)</strong></h2>
<p>Zun&auml;chst werfen wir einen Blick auf die Gesamtkosten der beiden Optionen: Die Gesamtkosten bei der Option <strong>&bdquo;IaaS + Restaufgaben&ldquo;</strong> teilen sich in drei Teile:</p>
<ul>
<li>externe Servicekosten f&uuml;r IaaS,</li>
<li>interne Kosten f&uuml;r Kunden-seitige Restaufgaben und</li>
<li>interne Kosten des Providermanagements.</li>
</ul>
<p>Die internen Aufgaben erfordern ein angemessenes Fachwissen, das bei vielen Unternehmen zun&auml;chst nicht vorhanden ist. Zwar gestaltet es sich relativ einfach, mit einigen wenigen Diensten z&uuml;gig loszulegen. Ein optimaler Einsatz von Cloud Services aber, der auch innovative Services, Best Practices, Sicherheit, Compliance und das Kosten-Management ber&uuml;cksichtigt, ist f&uuml;r viele IT-Organisationen eine gro&szlig;e Herausforderung: Intern m&uuml;ssen hierf&uuml;r erst einmal Kompetenzen und Ressourcen aufgebaut werden.</p>
<p>Der Aufwand im<strong> Providermanagement</strong> ist deutlich niedriger als bei klassischem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>, denn es gibt kaum einen pers&ouml;nlichen Kontakt zum Provider. Dies ist auch nicht erforderlich, da IaaS ein f&uuml;r alle Kunden gleicher Standardservice ist und keine Kunden-individuellen Leistungen erbracht werden. Providermanagement-Aufgaben konzentrieren sich deswegen im Wesentlichen auf Vertragsmanagement, Security und Compliance Management, Performance Management und Finanzmanagement.</p>
<p>Bei der Option &bdquo;<strong>IaaS + erg&auml;nzende Services</strong>&ldquo; &uuml;bernimmt ein erg&auml;nzender Service Provider die Kunden-seitigen Restaufgaben. Er kann zudem die operative Steuerung des IaaS-Providers &uuml;bernehmen. Dadurch entstehen insgesamt h&ouml;here externe Servicekosten. Der Aufwand und damit die Kosten im Providermanagement steigen ebenfalls, da der externe Gesamtservice jetzt &bdquo;kundenspezifisch&ldquo; wird und damit besser mit dem internen Servicemanagement zusammenspielen muss.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7273" style="width: 497px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7273" class="size-full wp-image-7273" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/06/Cloud-Services-JB-Abb-2.png" alt="Vergleich der Kostenkomponenten der beiden Optionen IaaS + Restaufgaben vs. IaaS und erg&auml;nzende Services" width="487" height="355" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/06/Cloud-Services-JB-Abb-2.png 487w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/06/Cloud-Services-JB-Abb-2-300x219.png 300w" sizes="auto, (max-width: 487px) 100vw, 487px"><p id="caption-attachment-7273" class="wp-caption-text">Abbildung 2: Vergleich der Kostenkomponenten der beiden Optionen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vorteile der Option &bdquo;IaaS + erg&auml;nzender Service&ldquo;:</p>
<p>+ geringe Fertigungstiefe (vergleichbar mit anderen Managed Services)</p>
<p>+ kein internes Betriebs-Know-how mehr erforderlich</p>
<p>+ Nutzung der Kernkompetenz und Erfahrung eines spezialisierten Service Providers</p>
<p>+ h&ouml;here Kostentransparenz durch externe Abrechnungsstrukturen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachteile der Option &bdquo;IaaS + erg&auml;nzender Service&ldquo;</p>
<p>&ndash; zwei Provider erh&ouml;hen gegebenenfalls die Komplexit&auml;t</p>
<p>&ndash; Abh&auml;ngigkeit vom erg&auml;nzenden Service Provider, da das Betriebs-Know-how intern nicht mehr vorhanden ist</p>
<p>&ndash; anspruchsvolleres und aufw&auml;ndigeres Providermanagement</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Gesamtbewertung</strong></h2>
<p>Bei <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> ist die Option &bdquo;<strong>IaaS + erg&auml;nzende Services&ldquo; </strong>gegen&uuml;ber der L&ouml;sung <strong>&bdquo;IaaS + interne Restaufgaben&ldquo; </strong>die einheitlichere, wenn Unternehmen die Strategie verfolgen, IT-Services komplett outzusourcen und nicht nur Teilaufgaben eines IT-Services extern erbringen lassen: So wird eine einheitliche (und geringe) Fertigungstiefe sichergestellt. Ob diese Alternative wirtschaftlicher ist, h&auml;ngt von den Rahmenbedingungen im Unternehmen und insbesondere vom Reifegrad des Providermanagements ab.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
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		<title>SharePoint-gestützte Providersteuerung – alle Infos an einem Ort</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/sharepoint-gestuetztes-providersteuerung-alle-infos-an-einem-ort/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Olaolu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Feb 2021 14:58:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT-Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=4233</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/sharepoint-gestuetztes-providersteuerung-alle-infos-an-einem-ort/">SharePoint-gestützte Providersteuerung – alle Infos an einem Ort</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Der Erfolg der Steuerung externer Service Provider h&auml;ngt wesentlich von der Gestaltung der <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/bessere-providersteuerung-durch-toolunterstuetzung/">Toolunterst&uuml;tzung</a> ab: Zust&auml;ndige Mitarbeiter ben&ouml;tigen den einfachen und schnellen Zugriff auf alle relevanten Informationen. In der Praxis wird h&auml;ufig ein Sammelsurium an Tools eingesetzt. Dadurch entstehen Schwachstellen, die zur Ineffektivit&auml;t und Reibungsverlusten bei der Providersteuerung f&uuml;hren. In diesem Beitrag wird eine beispielhafte M&ouml;glichkeit vorgestellt, diese Schwachstellen zu minimieren. </strong></p>

		</div>
	</div>
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			<p>Die eingesetzte Toollandschaft soll alle Prozesse unterst&uuml;tzen, um externe IT-Services &uuml;ber den gesamten <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Lebenszyklus zu managen, zu monitoren und zu bewerten. Diese Prozesse sind insbesondere: Vertragsmanagement, Performance Management, <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/beziehungsmanagement/" target="_self" title="Beziehungsmanagement ist der zielgerichtete Aufbau, die zielgerichtete Pflege und stete Weiterentwicklung von Gesch&auml;ftsbeziehungen. Abh&auml;ngig vom jeweiligen Aufgabenfeld einer Abteilung in einem Unternehmen sind hier Beziehungen zu unterschiedlichen Kooperationspartnern relevant. Dies k&ouml;nnen Kunden und Lieferanten, aber zum Beispiel auch Beh&ouml;rden und Partner in Beschaffungs- oder Forschungs-Kooperationen sein. Ziel im Beziehungsmanagement ist es, die Gesch&auml;ftsbeziehung aktiv zu&hellip;" class="encyclopedia">Beziehungsmanagement</a>, <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a>, Changemanagement, Providerbewertung, Compliance Management, Continual Improvement.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4283" style="width: 736px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4283" class="size-full wp-image-4283" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/02/Providersteuerung.png" alt="Providersteuerung" width="726" height="303" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/02/Providersteuerung.png 726w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/02/Providersteuerung-300x125.png 300w" sizes="auto, (max-width: 726px) 100vw, 726px"><p id="caption-attachment-4283" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Providersteuerungsprozesse</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Beispielaktivit&auml;ten und typischer Tooleinsatz</strong></h2>
<p>Die <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/it-service-manager-versus-provider-manager-wo-ist-der-unterschied/">Rolle des Providermanagers</a> ist je nach Rollenfestlegung an vielen dieser Prozesse beteiligt. Beispielaktivit&auml;ten in den Prozessen und f&uuml;r die jeweils verwendeten Tools sind:</p>
<h4><strong>Rechnungspr&uuml;fung und Budget&uuml;berwachung:</strong></h4>
<p>Im Rahmen des Prozesses <strong>Finanzmanagement </strong>pr&uuml;ft der Providermanager alle Rechnungen auf Vollst&auml;ndigkeit. Er gibt sie frei, wenn sie korrekt sind. Bei Unstimmigkeiten werden R&uuml;ckfragen an den Provider gestellt. Weiterhin &uuml;berwacht er den Status der Rechnungen und die relevanten Budgets (inkl. Forecasting). F&uuml;r seine t&auml;glichen Aktivit&auml;ten braucht der Providermanager eine Momentaufnahme von folgenden Informationen:</p>
<ul>
<li>Budget: Sollbudget, IST-Ausgabe und Budget-Forcast</li>
<li>Rechnungspr&uuml;fung: Budgetname, Rechnungsdatum, Rechnungsname, Rechnungsstatus, Rechnungsbetrag</li>
<li>Service-Vertrag und Service-Reports: abzurechnende Mengen, Pauschalen, Einzelpreise, Rabatte, Skonti etc.</li>
</ul>
<p>Tools zur Bereitstellung dieser Informationen sind zum Beispiel das eigene ERP-System, ein Vertragsmanagement-System und eine Datei-Ablage.</p>
<h4><strong>SLA-Reports pr&uuml;fen:</strong></h4>
<p>Bei dem Prozess <strong>Performance Management</strong> pr&uuml;ft der Providermanager die SLA-Kennzahlen auf Plausibilit&auml;t, Richtigkeit und darauf, ob das SLA erf&uuml;llt wurde. Der Provider stellt ihm daf&uuml;r periodisch SLA-Reports zur Verf&uuml;gung. In den regelm&auml;&szlig;igen Governance-Meetings bespricht der Providermanager die Ergebnisse der SLA-Pr&uuml;fung mit dem Provider. Bei SLA-Verletzungen werden Ma&szlig;nahmen diskutiert und vereinbart. Der Providermanager kann zudem die vertraglich festgelegten Strafen einfordern.</p>
<p>Um diese Aktivit&auml;t auszuf&uuml;hren, braucht er zus&auml;tzlich zu dem SLA-Report mit Ist- und Zielwerten, die SLA-Rahmenbedingungen aus dem Vertrag. Diese Informationen sind h&auml;ufig wieder in Vertragsmanagementsystemen oder Dokumentenablagen gespeichert.</p>
<h4><strong>Risiken &uuml;berwachen:</strong></h4>
<p>Im Prozess <strong><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a></strong> werden die Risiken im Risikoregister in regelm&auml;&szlig;igen Abst&auml;nden &uuml;berpr&uuml;ft und die Umsetzung der zu ergreifenden Ma&szlig;nahmen sowie deren Status &uuml;berwacht. Der Providermanager beh&auml;lt stets den Status der Risiken im Blick.</p>
<p>F&uuml;r diese Aktivit&auml;ten kommen meisten Excel-Dokumente und zentrale Datei-Ablagen zum Einsatz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Schwachstellen </strong></h2>
<p>Der Einsatz von diversen verschiedenen und unverbundenen Tools zur Steuerung des Providers hat Schwachstellen zu Folge. Diese wiederum f&uuml;hren zur Ineffektivit&auml;t und Reibungsverlusten bei der Providersteuerung. Typische Schwachstellen sind:</p>
<h4><strong>Zugangsrestriktionen zu Systemen:</strong></h4>
<p>H&auml;ufig kann der Providermanager nicht direkt auf Informationen in verschiedenen Systemen zugreifen, weil er keine Zugriffsberechtigung hat. Gute Beispiele hierf&uuml;r sind Vertragsmanagement-Systeme, die beim Einkauf angesiedelt sind. Der Providermanager muss in solchen F&auml;llen die n&ouml;tige Information &uuml;ber Drittpersonen einholen.</p>
<h4><strong>Redundante Datenhaltung:</strong></h4>
<p>Der Providermanager braucht f&uuml;r seine t&auml;gliche Arbeit Daten aus vielen Systemen, die er sich manchmal m&uuml;hselig zusammensuchen muss. Um der Sucherei zu entgehen, f&auml;ngt er an, sich Daten auf einer eigenen Datei-Ablage abzulegen. Dadurch entsteht das Risiko der Dateninkonsistenz zwischen den Datei-Ablagen und Systemen.</p>
<h4><strong>Fehlende Systemschnittstellen:</strong></h4>
<p>Wegen fehlender Schnittstellen zwischen den Systemen k&ouml;nnen bei teilweise redundanter Datenhaltung ebenfalls Dateninkonsistenzen entstehen.</p>
<h4><strong>Zeitintensiver Zugriff auf Informationen:</strong></h4>
<p>Ad hoc Informationen m&uuml;ssen m&uuml;hsam manuell aus den Systemen oder Dokumenten zusammengesucht werden. z.B.:</p>
<ul>
<li>Termine im Kalender oder in der Datei-Ablage abgespeicherte Protokolle: Wann finden welche Gremienmeetings statt? Mit welchen Beteiligten?</li>
<li>Fristen in den Vertr&auml;gen (Vertragsmanagement-System): K&uuml;ndigungsfristen, Verl&auml;ngerungsfristen, Abwicklungsfristen usw.</li>
<li>Ansprechpartner und Rollen beim Provider in der Datei-Ablage</li>
<li>Aktionsstatus im Kollaborationstool</li>
<li>SLA-Vorgaben mit Vertragsstrafen in den Vertr&auml;gen (Vertragsmanagement-System)</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Verbesserungsansatz</strong></h2>
<p>Es zeigt sich, dass f&uuml;r die Providersteuerung eine Menge an Informationen aus verschiedensten Tools notwendig sind. Entsprechend ist es wichtig, den Mitarbeitern die wesentlichen Informationen konsolidiert und vereinfacht an einem Ort bereitzustellen. Ein Weg dies zu erreichen ist, mit Hilfe eines Tools wie SharePoint einen zentralen Zugang zu allen relevanten Informationen f&uuml;r die Providersteuerung zu schaffen.</p>
<p>SharePoint ist webbasiert und erlaubt es, die Bereitstellung von Informationen nach den eigenen Bed&uuml;rfnissen zu konfigurieren. Wesentliche Informationen zur Datenanalyse und Steuerung der Provider k&ouml;nnen in SharePoint abgelegt und dargestellt werden. Sie k&ouml;nnen dabei untereinander verkn&uuml;pft werden. Weiterhin besteht die M&ouml;glichkeit, die jeweils erforderlichen Daten &uuml;ber ein flexibles Berechtigungskonzept den verschiedenen Beteiligten entsprechend ihrer jeweiligen Rolle transparent zur Verf&uuml;gung zu stellen. Detaillierte Informationen k&ouml;nnen zudem &uuml;ber eine Verlinkung zu den relevanten Systemen (ERP-System, <a href="https://www.gartner.com/reviews/market/it-service-management-tools">ITSM-System</a>, Vertragsmanagement-System) bereitgestellt werden. Dabei ist es m&ouml;glich, die Informationen mit den Daten aus den Originalsystemen automatisch abzugleichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4279" style="width: 871px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4279" class="size-full wp-image-4279" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/02/Providersteuerungssystem_SharePoint.png" alt="Providersteuerungssystem_SharePoint" width="861" height="458" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/02/Providersteuerungssystem_SharePoint.png 861w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/02/Providersteuerungssystem_SharePoint-300x160.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/02/Providersteuerungssystem_SharePoint-768x409.png 768w" sizes="auto, (max-width: 861px) 100vw, 861px"><p id="caption-attachment-4279" class="wp-caption-text">Abbildung 2: Providersteuerungssystem basierend auf SharePoint</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>SharePoint bietet die Option, wesentliche Informationen aus allen Bereichen mittels eines Dashboards darzustellen. Dies kann als Einstieg in die verschiedenen Bereiche dienen. In unserem Beispiel mit dem Providermanager sind es die Bereiche f&uuml;r Performance Management, Finanzmanagement, <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/beziehungsmanagement/" target="_self" title="Beziehungsmanagement ist der zielgerichtete Aufbau, die zielgerichtete Pflege und stete Weiterentwicklung von Gesch&auml;ftsbeziehungen. Abh&auml;ngig vom jeweiligen Aufgabenfeld einer Abteilung in einem Unternehmen sind hier Beziehungen zu unterschiedlichen Kooperationspartnern relevant. Dies k&ouml;nnen Kunden und Lieferanten, aber zum Beispiel auch Beh&ouml;rden und Partner in Beschaffungs- oder Forschungs-Kooperationen sein. Ziel im Beziehungsmanagement ist es, die Gesch&auml;ftsbeziehung aktiv zu&hellip;" class="encyclopedia">Beziehungsmanagement</a> und <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a>.</p>
<p>Im <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a>-Bereich k&ouml;nnen das Risikoregister und die Risikostammdaten direkt eingepflegt werden. Der Risikostatus der Services kann automatisch ermittelt und dargestellt werden. Der Providermanager kann sich so zu jeder Zeit einen &Uuml;berblick &uuml;ber den aktuellen Risikostatus jedes einzelnen Services verschaffen.</p>
<p>Finanzdaten (i.d.R. auch Budgets und Rechnungen) sind alle im ERP-System. Zus&auml;tzlich sind aber f&uuml;r die Rechnungspr&uuml;fung SLA- und Vertragsdaten (Abrechnungspositionen, Pauschalen, zu erreichende Service Level Zielwerte, Vertragsstrafen etc.) erforderlich. Diese k&ouml;nnen aus dem im Vertragsmanagement-System abgelegten Vertr&auml;gen extrahiert und direkt in SharePoint bereitgestellt werden.</p>
<p>Die periodischen SLA-Reports vom Provider k&ouml;nnen automatisch in den Performancemanagement-Bereich eingepflegt werden. Dies bietet die M&ouml;glichkeit, die SLA-Vorgaben, ebenfalls automatisch, direkt mit den Reports zu vergleichen und zu visualisieren. Eine Verlinkung zu Ma&szlig;nahmen bei SLA-Verletzungen in das Vertragsmanagement-System ist ebenfalls m&ouml;glich. Die schnelle Pr&uuml;fung der SLA-Reports f&auml;llt dem Providermanager somit leichter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4239" style="width: 746px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4239" class="wp-image-4239 size-full" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/02/SharePoint-Beispiel-fuer-den-Providermanager.png" alt="Providersteuerung - SharePoint Beispiel f&uuml;r den Providermanager" width="736" height="345" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/02/SharePoint-Beispiel-fuer-den-Providermanager.png 736w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/02/SharePoint-Beispiel-fuer-den-Providermanager-300x141.png 300w" sizes="auto, (max-width: 736px) 100vw, 736px"><p id="caption-attachment-4239" class="wp-caption-text">Abbildung 3: Beispielhafte SharePoint-L&ouml;sung f&uuml;r den Providermanager</p></div>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Mit der Bereitstellung aller wesentlichen Informationen zur Providersteuerung an einem Ort spart der Providermanager viel Zeit. Die aufwendige Suche nach Informationen entf&auml;llt. Das flexible Berechtigungskonzept stellt sicher, dass nur berechtigte Personen Zugriff auf die f&uuml;r sie jeweils relevanten Daten haben. Der Providermanager ist stets gut informiert und kann schnell auf negative Entwicklungen reagieren. Dies untermauert sein kompetentes Auftreten und sicheres Standing gegen&uuml;ber Management und Providern.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/sharepoint-gestuetztes-providersteuerung-alle-infos-an-einem-ort/">SharePoint-gestützte Providersteuerung – alle Infos an einem Ort</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Bessere Providersteuerung durch Toolunterstützung</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/bessere-providersteuerung-durch-toolunterstuetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Olaolu]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 15:47:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=4010</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/bessere-providersteuerung-durch-toolunterstuetzung/">Bessere Providersteuerung durch Toolunterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Wenn Unternehmen ihre IT-Services an mehrere Service Provider outsourcen, h&auml;ngt der Erfolg des IT-Gesamtservices wesentlich von der effektiven Steuerung der externen Service Provider ab. Mit sich st&auml;ndig weiterentwickelnden Liefermodellen wie <a href="https://www.amendos.de/cloud/cloud-services/">Cloud und &bdquo;As-a-Service&ldquo;</a> und immer zahlreicheren Serviceangeboten ist die F&auml;higkeit, den st&auml;ndigen Wandel zu &uuml;berwachen, von entscheidender Bedeutung. In dieser Situation kommt einer effizienten Toolunterst&uuml;tzung eine Schl&uuml;sselrolle zu: Bei der <a href="https://www.hanser-kundencenter.de/fachbuch/artikel/9783446453326">Providersteuerung</a> m&uuml;ssen in jeder Situation die jeweils erforderlichen Informationen einfach abrufbar sein. Bessere Providersteuerung durch Toolunterst&uuml;tzung kann nur so erreicht werden.<br>
</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element ">
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2>Ausgangspunkt Governance</h2>
<p>Governance-Regeln setzen in vielen Unternehmen feste Regeln f&uuml;r die Providersteuerung. In Branchen wie dem Finanzsektor oder dem KRITIS-Sektor werden hierf&uuml;r zudem klare Regulierungsvorgaben gegeben, die im eigenen Unternehmen beim <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> umzusetzen sind. Hierbei entstehen Daten, Dokumentationen und Informationen. Die Kombination dieser Daten ist umso komplexer, je mehr Services an unterschiedliche Provider outgesourct werden. Diese Daten und Informationen m&uuml;ssen dem Mitarbeiter ad hoc bereitstehen, um mit Providern schnell und auf Augenh&ouml;he zu interagieren.</p>
<h2>Typische Situation in Unternehmen</h2>
<p>Viele Unternehmen steuern ihre Provider mit Unterst&uuml;tzung einer nur geringf&uuml;gig oder nicht an den Bedarf des Providermanagements angepassten Toollandschaft. H&auml;ufig sind nicht alle relevanten Informationen in dieser Toollandschaft gespeichert. Einige dort gespeicherte Informationen sind zudem f&uuml;r einige Mitarbeiter in der Providersteuerung nicht einfach oder gar nicht zug&auml;nglich, Abh&auml;ngigkeiten zwischen Informationen nicht immer transparent oder toolseitig unterst&uuml;tzt. Grund hierf&uuml;r sind oftmals fehlende Schnittstellen zwischen den eingesetzten Tools.</p>
<p>Der Mitarbeiter im Providermanagement muss also in vielen F&auml;llen wissen, welche Informationen &uuml;ber welches Tool bereitgestellt werden und sich dann die f&uuml;r eine konkrete Situation erforderlichen Informationen m&uuml;hsam manuell zusammensuchen. All dies f&uuml;hrt dazu, dass er nicht effizient arbeiten kann, weil ihm nicht alle Daten vorliegen, die er f&uuml;r seine Aufgabe in einer konkreten Situation ben&ouml;tigt.</p>
<h2>Wie geht es besser?</h2>
<p>Im Providermanagement besteht also der Bedarf nach einer Toollandschaft, die die M&ouml;glichkeit bietet, alle relevanten Informationen zur Datenanalyse und Steuerung der Provider abzulegen. Die abgelegten Informationen sollen dabei untereinander verkn&uuml;pft sein. Weiterhin sollen die jeweils erforderlichen Daten &uuml;ber ein flexibles Berechtigungskonzept den verschiedenen Beteiligten entsprechend ihrer jeweiligen Rolle transparent bereitgestellt werden. Die Anwenderzielgruppe umfasst Providermanager und weitere Stakeholder, die intern Rollen im Providermanagement und <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> wahrnehmen. Dies sind zum Beispiel die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung, der Einkauf, die Rechtsabteilung, Buchhaltung, das Controlling sowie extern die Service Provider und die Kunden. Der Provider als externer Stakeholder soll die M&ouml;glichkeit haben Servicedaten, wie zum Beispiel KPIs, einzupflegen, aber auch auf gemeinsame Dokumente wie Protokolle und Vorgaben zugreifen zu k&ouml;nnen. Die Einbindung von Kunden ist unter anderem bei toolbasierten Umfragen f&uuml;r die Ermittlung der Kundenzufriedenheit wichtig.</p>
<div id="attachment_4012" style="width: 615px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4012" class="wp-image-4012 size-full" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/12/Tollandschaft.png" alt="Stakeholder" width="605" height="242" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/12/Tollandschaft.png 605w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/12/Tollandschaft-300x120.png 300w" sizes="auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px"><p id="caption-attachment-4012" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Stakeholder</p></div>
<p>Die Toollandschaft soll alle Prozesse unterst&uuml;tzen, um IT-Services &uuml;ber den gesamten <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Lebenszyklus zu managen, zu monitoren und zu bewerten. Diese Prozesse sind insbesondere:</p>
<ul>
<li>Vertragsmanagement</li>
<li>Performance Management</li>
<li><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/beziehungsmanagement/" target="_self" title="Beziehungsmanagement ist der zielgerichtete Aufbau, die zielgerichtete Pflege und stete Weiterentwicklung von Gesch&auml;ftsbeziehungen. Abh&auml;ngig vom jeweiligen Aufgabenfeld einer Abteilung in einem Unternehmen sind hier Beziehungen zu unterschiedlichen Kooperationspartnern relevant. Dies k&ouml;nnen Kunden und Lieferanten, aber zum Beispiel auch Beh&ouml;rden und Partner in Beschaffungs- oder Forschungs-Kooperationen sein. Ziel im Beziehungsmanagement ist es, die Gesch&auml;ftsbeziehung aktiv zu&hellip;" class="encyclopedia">Beziehungsmanagement</a></li>
<li><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a></li>
<li>Changemanagement</li>
<li>Providerbewertung</li>
<li>Compliance Management</li>
<li>Continual Improvement.</li>
</ul>
<p>Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit. Sie h&auml;ngt vom Unternehmen und den f&uuml;r die jeweilige <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Situation als relevant bewerteten Managementprozessen ab.</p>
<p>Doch wie kommt ein Unternehmen zu einer der eigenen <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Situation angemessenen Toollandschaft? Im Folgenden wird vorausgesetzt, dass die relevanten Prozesse einen angemessenen Reifegrad erreicht haben: Sie sind in der Organisation etabliert und vorhersagbar (Level 4 gem&auml;&szlig; ISO 15504). Erst dann ist die Schaffung einer integrierten Toolunterst&uuml;tzung in Betracht zu ziehen.</p>
<p>Folgendes Vorgehen zur Realisierung einer integrierten Toollandschaft hat sich in der Praxis bew&auml;hrt:</p>
<h3>1. IST-Analyse vorhandener Tools</h3>
<p>Eine IST-Analyse ist notwendig, um den aktuellen Stand der Toollandschaft zu ermitteln. Die Dokumentation der f&uuml;r die Providersteuerung relevanten Prozesse wird ausgewertet und die Toolunterst&uuml;tzung f&uuml;r die einzelnen Aktivit&auml;ten je Prozess aufgelistet. Die Schnittstellen zu den externen Stakeholdern werden ebenfalls aufgenommen.</p>
<h3>2. Schwachstellenanalyse der Toollandschaft</h3>
<p>Bei der Schwachstellenanalyse wird der IST-Stand der Toolunterst&uuml;tzung auf Aspekte untersucht, die zur Verschlechterung oder Verlangsamung der Abl&auml;ufe f&uuml;hren.</p>
<p>Schwachstellen bei der Toollandschaft k&ouml;nnen u.a. die folgenden sein:</p>
<ul>
<li>fehlende Funktionen</li>
<li>mangelnde Performance</li>
<li>Dateninkonsistenz aufgrund redundanter Datenhaltung in verschiedenen Tools</li>
<li>manuelle oder fehlende Schnittstellen zwischen Tools</li>
<li>mangelhafte Benutzerfreundlichkeit</li>
<li>fehlende Zugriffsrechte.</li>
</ul>
<p>Grunds&auml;tzlich ist zu hinterfragen, ob den Mitarbeitern im Providermanagement alle n&ouml;tigen Informationen schnell und einfach zug&auml;nglich sind.</p>
<h3>3. Soll-Konzept erstellen</h3>
<p>Basierend auf den Ergebnissen der Ist- und Schwachstellenanalyse erfolgt die Erstellung eines Konzepts, um die identifizierten L&uuml;cken Schritt f&uuml;r Schritt zu schlie&szlig;en. In diesem Rahmen wird eine iterative Erarbeitung des Soll-Zustands vorgenommen. Folgende Schritte sind u.a. zu beachten:</p>
<ul>
<li>Erstellen eines Daten-Modells auf Basis der Prozesse</li>
<li>Konzeption der Soll-Toollandschaft:
<ul>
<li>Entscheidung, ob bestehende Tools erweitert oder abgel&ouml;st werden sollen</li>
<li>Pr&uuml;fen, ob und f&uuml;r welche Funktionen erg&auml;nzende Tools zu schaffen sind</li>
<li>Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten in den Tools</li>
<li>Bestimmung wie die Schnittstellen zwischen den Tools (manuell, teilautomatisiert oder voll automatisiert) realisiert werden sollen</li>
<li>Berechtigungskonzept erstellen</li>
</ul>
</li>
<li>Kostenanalyse</li>
<li>Dokumentation der Ergebnisse</li>
<li>Pr&uuml;fen der Schwachstellenbeseitigung.</li>
</ul>
<p>Es ist wichtig, die Provider bei der Konzipierung einzubeziehen. Denn insbesondere die Schnittstelle zur &Uuml;bertragung von SLA-Reporting-Daten aus der Providerumgebung muss gew&auml;hrleistet werden.</p>
<h3>4. Implementierung</h3>
<p>Die Einf&uuml;hrung der entstehenden &Auml;nderungen aus dem Soll-Konzept kann nur durch eine ganzheitliche Planung, eine unterst&uuml;tzende Kommunikation und Schulungen erfolgreich durchgef&uuml;hrt werden. Dabei ist zu &uuml;berlegen, ob eine Einf&uuml;hrung stufenweise, mit Big Bang oder &uuml;ber eine Pilotierung erfolgt.</p>
<h2>Fazit &ndash; Bessere Providersteuerung durch Toolunterst&uuml;tzung</h2>
<p>Bessere Providersteuerung durch Toolunterst&uuml;tzung ist nur zu erreichen, wenn die Voraussetzung erf&uuml;llt ist, dass die zu unterst&uuml;tzenden Prozesse eine angemessene Reife aufweisen. Die zu schaffende Toollandschaft muss die Schw&auml;chen, welche Kosten sowie einen Zeit- und Qualit&auml;tsverlust in den Prozessen verursachen, beseitigen. Eine derartige, ganzheitlich strukturierte Toolunterst&uuml;tzung erm&ouml;glicht dann auch eine reibungslose Steuerung der Provider auf Augenh&ouml;he: Der Mitarbeiter hat sofort Zugriff auf alle relevanten aktuellen Daten, um seine Aufgaben zu erledigen. Dies spart langfristig Zeit und Kosten. Zudem st&auml;rkt es die Position gegen&uuml;ber dem Provider in allen Situationen des Tagesgesch&auml;fts.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/bessere-providersteuerung-durch-toolunterstuetzung/">Bessere Providersteuerung durch Toolunterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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		<item>
		<title>Outsourcing – erfolgreiche  Abnahmen in der Transition</title>
		<link>https://www.amendos.de/transition/outsourcing-erfolgreiche-abnahmen-in-der-transition/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Olaolu]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2020 08:13:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Transition]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://dev.amendos.de/?p=1946</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/transition/outsourcing-erfolgreiche-abnahmen-in-der-transition/">Outsourcing – erfolgreiche  Abnahmen in der Transition</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element ">
		<div class="wpb_wrapper">
			<p><strong>Auftraggeber kennen die Situation: IT-Services wurden an einen externen Provider outgesourct. Die Abnahme der IT-Services in der <a href="https://www.iso.org/obp/ui/#iso:std:iso:37500:ed-1:v1:en">Transitionsphase</a> l&auml;uft jedoch nicht reibungslos ab. <a href="https://www.amendos.de/projektmanagement/5-fehler-in-transition-projekten-die-den-outsourcing-erfolg-gefaehrden/?1623252811326">Typische Schwachstellen</a> sind fehlende Dokumentation, unzureichende Personalressourcen, fehlende Messger&auml;te und insbesondere vom Provider vorab nicht ausreichend getestete Serviceleistungen. Wir zeigen auf, wie man durch erfolgreiche Abnahmen in der Transition Reibungsverluste bvermeiden und&nbsp; die geplanten Ergebnisse sicherstellen kann.<br>
</strong></p>

		</div>
	</div>

	<div class="wpb_text_column wpb_content_element ">
		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Bei der Abnahme identifizierte Schwachstellen f&uuml;hren in der Regel zu einer Verz&ouml;gerung ersterer. Im schlimmsten Fall wird sie abgebrochen, weil die Funktionalit&auml;t der Services nicht vollst&auml;ndig nachgewiesen werden kann. Werden Abnahmen abgebrochen oder nur teilweise freigegeben, m&uuml;ssen zus&auml;tzliche Abnahmetermine geplant werden. Dies verursacht sowohl f&uuml;r den Auftraggeber als auch f&uuml;r den Provider erhebliche Kosten.</p>
<p>Gr&uuml;nde f&uuml;r eine unvollendete Abnahme sind insbesondere:</p>
<ul>
<li>Keine klar definierten Abnahmekriterien vor der Vergabe des Auftrags</li>
<li>Der Provider untersch&auml;tzt den Aufwand zur Abnahme der Services und kann daher die notwendigen Ressourcen f&uuml;r die Abnahme nicht bereitstellen.</li>
<li>Kein angemessenes Konfigurationsmanagement gem&auml;&szlig; ITIL</li>
</ul>
<p>Wie kann man solche Situationen vermeiden und bei <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> erfolgreiche Abnahmen in der Transition sicherstellen? In diesem Artikel m&ouml;chte ich Wege und Methoden hierf&uuml;r aufzeigen. Dabei werde ich mich auf wesentliche Punkte, die bei der Abnahme kritisch sind, konzentrieren.</p>
<p>Der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Lebenszyklus besteht aus den Phasen Strategie, Konzeption, Vergabe, Transition und Betrieb. Der Grundstein f&uuml;r eine erfolgreiche Abnahme in der Transition wird in der Vergabephase des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>s gelegt. Von Anfang an sollten, unter Ber&uuml;cksichtigung von unternehmensweiten Richtlinien (z.B. Qualit&auml;tsrichtlinien), Vorlagen und Change-Management-Vorgaben, die Rahmenbedingungen f&uuml;r die Abnahme festgelegt werden. Um dies zu realisieren, m&uuml;ssen in der Ausschreibung die Abnahme-Verantwortlichkeiten ebenfalls klar und eindeutig formuliert sein.</p>
<p>Die Abnahme im <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Lebenszyklus unterteilt sich in drei Arbeitsschritte:</p>
<h2>1. Erstellung der Teststrategie</h2>
<p>ITIL definiert die Teststrategie als den Gesamtansatz zur Organisation von Tests und der Zuweisung von Testressourcen. In der Vergabephase erstellt der Provider im Rahmen des Angebots die Teststrategie gem&auml;&szlig; den Vorgaben der Ausschreibung. Die erforderlichen Aktivit&auml;ten sind u.a.:</p>
<ul>
<li>Umsetzung des Servicekonzepts aus dem Service Design in Testanforderungen und Testmodelle (Testplan, Testprozeduren, Liste der Testelemente, Skripte, usw.)</li>
<li>Definition der notwendigen Teststufen (Komponententest, Integrationstest, usw.)</li>
<li>Definition der akzeptablen Fehlerquote bei jeder Teststufe (Pass/Fail-Kriterien) sowie Abbruch- und Neustartkriterien</li>
<li>Abstimmung des Abnahmeverfahrens</li>
<li>Kl&auml;rung der Verantwortlichkeiten bei der Abnahme</li>
<li>Definition der Lieferergebnisse</li>
<li>Auflistung der Rollenanforderungen bei der Abnahme</li>
</ul>
<p>Der Auftraggeber &uuml;berpr&uuml;ft die Teststrategie auf Vollst&auml;ndigkeit und die R&uuml;ckverfolgbarkeit der Testanforderungen zur&uuml;ck bis zu den Service-Design-Kriterien.</p>
<p>Jedes Unternehmen hat unterschiedliche Einstellungen zum Risiko hinsichtlich der Servicequalit&auml;t. Diese Risikobereitschaft hat Einfluss auf den Grad und das Niveau der Validierung und der Tests. Je nach Risikobereitschaft kann der Auftraggeber eine Anpassung der Teststrategie fordern. Ziel ist es, dass eine gemeinsame Vereinbarung zur Abnahme der Services zwischen dem Auftraggeber und dem Provider getroffen wird. Die Teststrategie wird ein Teil des Vertrags.</p>
<p>Wenn Service&auml;nderungen vereinbart werden und zu Vertragsanpassungen f&uuml;hren, sind die Abnahmeverfahren mit entsprechendem Vorlauf anzupassen.</p>
<h2>2. Meldung der Abnahmebereitschaft durch den Provider</h2>
<p>Um Reibungsverluste w&auml;hrend der Abnahme in der Transitionsphase zur vermeiden, sollte vorher eine Abnahmebereitschaftspr&uuml;fung durch den Auftraggeber durchgef&uuml;hrt werden. Diese Pr&uuml;fung stellt sicher, dass alle notwendigen Vorarbeiten, um eine Abnahme starten zu k&ouml;nnen, korrekt erledigt sind.</p>
<p>Gem&auml;&szlig; aktuellem Projektplan meldet der Provider die Abnahmebereitschaft der Serviceleistung an den Auftraggeber. Die Voraussetzungen zur Meldung der Abnahmebereitschaft</p>
<p>sollten schon im Vertrag definiert sein. Der Provider liefert, wie in dem im Vertrag spezifizierten Abnahmeverfahren vereinbart, die relevante Dokumentation.</p>
<p>Die Dokumentation umfasst abh&auml;ngig von der Leistungsart z.B.:</p>
<ul>
<li>Lieferscheine</li>
<li>Garantienachweise</li>
<li>Konfigurationsliste(n)</li>
<li>Netzwerkpl&auml;ne</li>
<li>Ausgef&uuml;hrte / ausgef&uuml;llte Checkliste(n) oder Test-protokolle</li>
<li>Betriebshandbuch</li>
<li>Schulungsunterlagen</li>
</ul>
<div id="attachment_1949" style="width: 810px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1949" class="wp-image-1949" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/Abnahme2.png" alt="" width="800" height="396" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/Abnahme2.png 1052w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/Abnahme2-300x149.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/Abnahme2-1024x507.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/Abnahme2-768x380.png 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px"><p id="caption-attachment-1949" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Arbeitsschritte der Abnahme im <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Lebenszyklus</p></div>
<p>Im Rahmen der Abnahmebereitschaftspr&uuml;fung &uuml;berpr&uuml;ft der Auftraggeber die Dokumentation auf Vollst&auml;ndigkeit und Richtigkeit. Gegebenenfalls kann es mehrere R&uuml;ckfragen an den Provider geben. Anschlie&szlig;end best&auml;tigt der Auftraggeber die Abnahmebereitschaft. Bei unvollst&auml;ndiger Lieferung gegen&uuml;ber den Vorgaben wird die Abnahmebereitschaft abgelehnt und der Provider aufgefordert, die offenen Punkte zu schlie&szlig;en. Je nach Situation kann die Abnahmebereitschaft unter der Bedingung best&auml;tigt werden, dass der Provider die M&auml;ngel bis zum Start der Abnahme beseitigt. Es ist wichtig, genug Zeit f&uuml;r die Pr&uuml;fung der Dokumentation sowie eine Nachbearbeitungszeit zur Beseitigung der M&auml;ngel vor der Abnahme einzuplanen.</p>
<h2>3. Abnahme durch den Auftraggeber und Erkl&auml;rung der Abnahme</h2>
<p>Die Organisation der Abnahme erfolgt durch den Provider. Er stellt sicher, dass die Infrastruktur f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung der Abnahme geschaffen wird und alle Teilnehmer rechtzeitig die relevanten Informationen bekommen.</p>
<p>In der Abnahme f&uuml;hrt der Provider dem Auftraggeber die im vereinbarten Abnahmeverfahren festgelegten Testprozeduren vor. M&auml;ngel, die durch zus&auml;tzliche, nicht vorab definierte Tests auftreten, d&uuml;rfen nicht zu einem Abnahmeabbruch f&uuml;hren, es sei denn, die Auswirkungen der M&auml;ngel sind durch ihre Art oder Zahl so schwerwiegend, dass der Service erheblich beeintr&auml;chtigt wird.</p>
<p>Der Provider muss nach der Abnahme die M&ouml;glichkeit der M&auml;ngelbeseitigung innerhalb einer realistischen Frist bekommen, auf die man sich gemeinsam bei der Abnahme einigt. Die Ergebnisse der Abnahme sind zu protokollieren und identifizierte Fehler sind unter Angabe von Fehlerbild, Fehlerklasse, weiterem Verfahren und Zust&auml;ndigkeit aufzulisten.</p>
<p>Die Abnahme endet mit einer Abnahmeerkl&auml;rung durch den Auftraggeber mit oder ohne offene Fehler oder mit einem Abnahmeabbruch gem&auml;&szlig; vertraglich definierten Abbruchkriterien. Der Provider verpflichtet sich, die Fehler fristgem&auml;&szlig; zu beseitigen. Empfehlenswert ist es, den gr&ouml;&szlig;ten Zahlungsmeilenstein vertraglich auf eine erfolgreiche Abnahme zu legen. Ansonsten ist der Motivationsdruck auf den Provider nicht aufrecht zu halten.</p>
<h2>Fazit: Outsourcing &ndash; erfolgreiche Abnahmen in der Transition</h2>
<p>Durch die strukturierte Herangehensweise und die Abnahmekriterien &ndash; beides wird im Vertrag aufgenommen ist sichergestellt, dass der Provider eine ausf&uuml;hrliche Betrachtung der zu erwartenden Aufw&auml;nde vornimmt. Mit der Einf&uuml;hrung der Abnahmebereitschaftspr&uuml;fung wird gew&auml;hrleistet, dass alle Voraussetzungen (z.B. Konfigurationsmanagement, Dokumentation und vorbereitende Tests durch den Provider) f&uuml;r eine reibungslose Abnahme vorliegen. Es ist wichtig, die Aktivit&auml;ten der Abnahme im Projektplan darzustellen und regelm&auml;&szlig;ig zu aktualisieren. Weiterhin ist es empfehlenswert, eine Abnahme in mehreren Schritten und so fr&uuml;h wie m&ouml;glich zu planen, um rechtzeitig M&auml;ngel zu entdecken, damit diese in sp&auml;teren Teilabnahmen dann nicht mehr auftreten. Eine saubere Abnahme von Serviceleistungen sichert zudem die Service-Qualit&auml;t in der sp&auml;teren Betriebsphase.</p>

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