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	<title>Petra Bleshoy, Autor bei amendos gmbh</title>
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		<title>Ein Online-Seminar kann auch spannend sein</title>
		<link>https://www.amendos.de/weiterbildung/ein-online-seminar-kann-auch-spannend-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 10:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/weiterbildung/ein-online-seminar-kann-auch-spannend-sein/">Ein Online-Seminar kann auch spannend sein</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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			<p><strong>Viele <a href="https://www.amendos.de/akademie/">Seminar</a>-Interessierte m&ouml;chten immer noch lieber ein Pr&auml;senz- als ein Online-<a href="https://www.semigator.de/">Seminar</a> besuchen. Dies nicht zuletzt aus der Bef&uuml;rchtung heraus, dass ein Online-Seminar zur Frontalveranstaltung am Laptop wird, ohne die Vorz&uuml;ge und den Mehrwert der Pr&auml;senzveranstaltung zu bieten:</strong></p>
<ul>
<li><strong>gemeinsames Lernen mit Gleichgesinnten vor Ort im Rahmen von interaktiven Aufgaben und &Uuml;bungen</strong></li>
<li><strong>nachhaltiger Wissensaufbau in einem spannenden Lernumfeld,</strong></li>
<li><strong>informeller Erfahrungsaustausch mit anderen Teilnehmern, </strong></li>
<li><strong>ein Ortswechsel, also f&uuml;r kurze Zeit dem B&uuml;roalltag entfliehen.</strong></li>
</ul>
<p><strong>Wie sollte also ein Online-Seminar gestaltet sein, damit es die Teilnehmer von der ersten bis zur letzten Minute mitnimmt und positiv &uuml;berrascht, sodass sie gleichsam vergessen, dass sie nur online teilnehmen? Dieser Frage gehen wir in unserem aktuellen Blogbeitrag nach und zeigen auf, wie wir sie in unseren Online-Seminaren erfolgreich beantwortet haben.</strong></p>
<p>Die Corona-Pandemie hat die Entwicklung hin zum Online-Seminar schlagartig beschleunigt, indem sie Seminaranbieter zwang, ihr Seminarprogramm in k&uuml;rzester Zeit von Pr&auml;senzveranstaltungen auf Online-Seminare umzustellen. Das dies nicht eins zu eins geht, sondern eine andere Gestaltung von Seminaren erfordert, haben sicherlich auch viele Seminarveranstalter am eigenen Leib erfahren, sei es durch eigene Unzufriedenheit mit dem Seminarverlauf oder durch schlechte Teilnehmerbewertungen.</p>
<p>Auch wir haben in den letzten knapp zwei Jahren viele Erfahrungen mit Online-Seminaren gesammelt. Dadurch konnten wir unseren Ansatz kontinuierlich verbessern und verfeinern. Im Folgenden m&ouml;chten wir aus unserer eigenen Praxis aufzeigen, wie ein Online-Seminar gestaltet werden kann, um den Teilnehmern ein spannendes und nachhaltiges Online-Lernerlebnis zu bieten, dass ein Pr&auml;senzseminar manchmal sogar noch &uuml;bertrifft.</p>
<h2>1. Anwesenheitspflicht in Bild und Ton</h2>
<p>Alle Teilnehmer sollten sowohl die Kamera als auch das Mikrofon einschalten. So k&ouml;nnen sich alle gegenseitig sehen, die Interaktion untereinander und das Miteinander werden greifbarer, als wenn nur Stimmen zu h&ouml;ren sind. Auch wenn dies nicht der Atmosph&auml;re in einem Pr&auml;senzseminar gleichkommt, wird doch zumindest ein besseres Gruppengef&uuml;hl erzeugt.</p>
<p>Die Anwesenheitspflicht in Bild und Ton gilt nat&uuml;rlich zuallererst f&uuml;r den Dozenten. Im Idealfall ist er das ganze Seminar &uuml;ber f&uuml;r die Teilnehmer sichtbar und nicht nur eine vortragende Stimme aus dem Off. In der Praxis hat es sich bei unseren Seminaren bew&auml;hrt, mit mehreren leistungsstarken Kameras zu arbeiten, um von verschiedenen Positionen im &bdquo;Seminarraum&ldquo; (z.B. am Flipchart oder am Whiteboard) vorzutragen. Gleichzeitig ist der Dozent zeitweilig vollst&auml;ndig sichtbar, wenn er z.B. w&auml;hrend eines Brainstormings die Ergebnisse am physikalischen Flipchart dokumentiert. Die Teilnehmer k&ouml;nnen so die Bewegung des Dozenten im Raum nachempfinden. Dies vermittelt den Teilnehmern ein st&auml;rkeres &bdquo;Pr&auml;senz-Gef&uuml;hl&ldquo;.</p>
<p>Bei Diskussionen sollte nicht eine Folie oder ein virtuelles Whiteboard f&uuml;r die Teilnehmer sichtbar sein, sondern die anderen Teilnehmer, sodass man seine Diskussionspartner auch sieht. Dies steigert die Kommunikation &uuml;ber alle Sinne und die Interaktivit&auml;t und f&uuml;hrt so zu lebhaften Diskussionen statt zu Schweigen am Mikrofon.</p>
<h2>2. Mach mal Pause!</h2>
<p>Durch die Bildschirmarbeit w&auml;hrend eines Online-Seminars erm&uuml;den die Teilnehmer schneller, als wenn sie sich vor Ort bef&auml;nden. Damit einhergehend sinkt auch die Konzentrationsf&auml;higkeit. Deshalb ist es wichtig, enger getaktete Pausen zus&auml;tzlich zu den Mahlzeiten einzuplanen. Dies gilt bei Online-Seminaren umso mehr, weil bei ihnen oftmals die &uuml;blichen gemeinsamen Kaffee- (und Raucherpausen) ortsbedingt wegfallen.</p>
<p>F&uuml;r das Lern-Zeitfenster zwischen zwei Pausen hat es sich nach unseren Erfahrungen bew&auml;hrt, kurze Vortragssequenzen und aktive Lernsegmente &ndash; wie z.B. Aufgaben und &Uuml;bungen bzw. Diskussionen &ndash; abzuwechseln. So lernen die Teilnehmer nicht nur passiv, sondern auch aktiv. Der vermittelte Stoff wird greifbarer und die Konzentration hochgehalten.</p>
<h2>3. Einsatz verschiedener Methoden</h2>
<p>Ein Seminar lebt von der regen Interaktion und dem regen Austausch der Teilnehmer. Dies sind auch zwei S&auml;ulen des nachhaltigen Wissensaufbaus. Deswegen ist das Herzst&uuml;ck jeder Seminarplanung, egal ob es sich um ein Online- oder ein Pr&auml;senzseminar handelt, ein abwechslungsreicher Methodenmix. Als Methoden f&uuml;r ein (Online-)Seminar bieten sich die folgenden an:</p>
<ul>
<li>Vortrag</li>
<li>&Uuml;bungen</li>
<li>Aufgaben</li>
<li>Umfragen</li>
<li>Rollenspiele</li>
<li>Diskussionsrunden</li>
<li>Erfahrungsaustausch</li>
<li>Gruppenarbeit</li>
</ul>
<p>Durch den Einsatz von abwechslungsreichen Methoden, insbesondere bei Online-Seminaren, erhalten die Teilnehmer die M&ouml;glichkeit, sich den Inhalten von verschiedenen Seiten und auf vielf&auml;ltige Weisen zu n&auml;hern. So wird das Wissen besser verankert und die Interaktivit&auml;t gesteigert.</p>
<p>Es sei noch erw&auml;hnt, dass den eingeplanten Zeitfenstern f&uuml;r Erfahrungsaustausch &ndash; durchaus auch ohne den Dozenten &ndash; eine besondere Rolle zukommt. Denn diese informellen Segmente sind es, in denen oftmals die wichtigen Informationen und Erfahrungen ausgetauscht werden. Sie machen einen Seminarbesuch, neben der eigentlichen Wissensvermittlung, so wertvoll und versetzen ein Online-Seminar in den &bdquo;Pr&auml;senzmodus&ldquo;.</p>
<h2>4. Einsatz verschiedener Medien</h2>
<p>Neben verschiedenen Methoden sollten auch verschiedene Medien zum Einsatz kommen. Hier bieten sich eine Vielzahl von Software-Tools an, die zum Teil auch schon in Online-Plattformen integriert sind. Als Beispiele seien hier Umfrage-Tools, virtuelle Kanban- und Whiteboards, Mapping Tools f&uuml;r Prozesse und Mindmaps genannt. Sie alle zeichnet aus, dass die Teilnehmer gleichzeitig gemeinsam online aktiv daran arbeiten (z.B. schreiben, malen, Karten ausf&uuml;llen) k&ouml;nnen. Dies st&auml;rkt nicht nur die Konzentration des Einzelnen, sondern f&ouml;rdert auch das Gemeinschaftsgef&uuml;hl in der Gruppe.</p>
<p>Daneben haben im Online-Seminar, wie bereits beschrieben, auch das klassische Whiteboard und Flipchart nicht ausgedient. An ihnen kann der Dozent Ideen sammeln, bestimmte Elemente visualisieren und vieles mehr. So sind die Teilnehmer nicht gezwungen, dauernd auf eine Applikation schauen zu m&uuml;ssen. Wir haben festgestellt, dass sich gerade durch diese Medien oftmals erst das &bdquo;Pr&auml;senz-Feeling&ldquo; einstellt.</p>
<h2>5. Diskussionen und &Uuml;bungen, &Uuml;bungen, &Uuml;bungen!</h2>
<p>In unseren Online-Seminaren hat sich immer wieder gezeigt, dass sich Diskussions-Slots und praktische &Uuml;bungen zu einer abgeschlossenen Lerneinheit gr&ouml;&szlig;ter Beliebtheit bei den Teilnehmern erfreuen und so zum Lernerfolg innerhalb des Seminars erheblich beitragen. Dasselbe gilt auch, wenn die Teilnehmer Fallbeispiele aus ihrem eigenen Berufsalltag in das Seminar einbringen k&ouml;nnen. Wichtig ist, immer wieder den Praxisbezug herzustellen und so die Teilnehmer aktiv in die Thematik einzubinden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ein Online-Seminar ist kein Pr&auml;senzseminar. Dennoch kann es f&uuml;r die Teilnehmer zu einem mitrei&szlig;enden Lernerlebnis werden, in dem Wissen nachhaltig aufgebaut wird. Wir selbst haben festgestellt, dass wir durch die Ber&uuml;cksichtigung der oben genannten Aspekte unsere Online-Seminare sehr abwechslungsreich gestalten und f&uuml;r die Wissensaufnahme optimieren konnten. Dies f&uuml;hrte nicht nur zu mit den Pr&auml;senzseminaren vergleichbaren oder teils sogar besseren Bewertungen, sondern vor allen Dingen zu einer gro&szlig;en Teilnehmerzufriedenheit.</p>

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		<title>Business Relationship Management im Providermanagement</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/business-relationship-management-im-providermanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 16:15:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/business-relationship-management-im-providermanagement/">Business Relationship Management im Providermanagement</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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			<p><strong>Im Folgenden zeigen wir auf, wie ein auf Basis des ISO 44001-Ansatzes gestaltetes Business Relationship Management im Providermanagement aufzusetzen ist, um zu besseren IT-Leistungen f&uuml;rs eigene Unternehmen zu f&uuml;hren. Die Zusammenarbeit mit IT-Service Providern bietet Unternehmen in der heutigen Zeit viele Vorteile: Kosteneinsparungen, professionelle Handhabung des Servicebetriebs, schnelle Einf&uuml;hrung von neuen Technologien und Services f&uuml;r das eigene Kerngesch&auml;ft. Dennoch haben Unternehmen, die eine Multi-Sourcing-Strategie verfolgen, h&auml;ufig Schwierigkeiten, eine <a href="https://www.amendos.de/governance/erfolgreiches-beziehungsmanagement-im-multi-providermanagement/">effiziente Kollaboration</a> zwischen allen Beteiligten zu schaffen. Gr&uuml;nde sind im Wesentlichen gegenl&auml;ufige Zielsetzungen der Parteien. Dadurch leidet die Qualit&auml;t der extern erbrachten Services und mit dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> gesetzte Ziele werden im Laufe der Zeit zunehmend verfehlt. Abhilfe kann die ISO 44001 (Collaborative Business Relationship Management System) schaffen, die eine aktive Gestaltung von kollaborativen Gesch&auml;ftsbeziehungen erm&ouml;glicht. </strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Mit diesem Artikel m&ouml;chten wir einen kurzen &Uuml;berblick &uuml;ber den Standard geben und Hinweise liefern, wie man den Einstieg in Business Relationship Management im Providermanagement gestalten kann.</p>
<h2><strong>Die Struktur der Norm ISO 44001</strong></h2>
<p>Die ISO 44001 teilt sich in zwei Elemente auf. Grundlage des Standards ist die High Level Structure (HLS), bestehend aus 10 Abschnitten (siehe Abbildung 1). Diese wurde eingef&uuml;hrt, um verschiedene Management-System-Standards der ISO zu harmonisieren und ihnen eine einheitliche Struktur zu geben. So war die Norm f&uuml;r Informationssicherheit ISO 27001 (2013) die erste &bdquo;schwergewichtige&ldquo; Norm, die diesen HLS-Standard verwendete (n&auml;heres hierzu findet sich auch im <a href="https://www.iso.org/sites/directives/current/consolidated/index.xhtml#_idTextAnchor569">Annex SL</a>).</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7403" style="width: 638px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7403" class="wp-image-7403" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/HLS-1.png" alt="Abbildung 1: Die zehn Abschnitte der High Level Structure und ihre Zuordnung zu den drei Phasen" width="628" height="500" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/HLS-1.png 801w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/HLS-1-300x239.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/HLS-1-768x612.png 768w" sizes="(max-width: 628px) 100vw, 628px"><p id="caption-attachment-7403" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Die zehn Abschnitte der High Level Structure und ihre Zuordnung zu den drei Phasen</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Darauf aufsetzend wurde ein achtstufiger Life-Cycle (siehe Abbildung 2) entwickelt, der die f&uuml;r die ISO 44001 spezifischen Anforderungen f&uuml;r die Entwicklung, Einf&uuml;hrung und das Management von Business Relationships &ndash; insbesondere eine gemeinsame Governance, erforderliche F&auml;higkeiten des Personals und die Gestaltung der gemeinsamen Zusammenarbeit &ndash; adressiert. Dieser kommt in der achten Phase (Betrieb) der High Level Structure zur Anwendung.</p>
<p>Im Folgenden sollen die wesentlichen Abschnitte der HLS, eingeteilt in folgende drei Phasen (siehe auch Abbildung 1) &ndash; kurz vorgestellt werden: Voraussetzungen (Abschnitt 1-7), Betrieb (Abschnitt 8 in Zusammenspiel mit den acht Phasen des Life-Cycles) und Performance-&Uuml;berwachung (Abschnitt 9 und 10).</p>
<h2><strong>Phase 1: Voraussetzungen im Unternehmen schaffen</strong></h2>
<p>Die ersten sieben Abschnitte der HLS beschreiben die Schaffung der richtigen Voraussetzungen in einem Unternehmen.</p>
<p>Wichtig ist hierbei insbesondere der <strong>Abschnitt 4. Organisationskontext</strong> (Context of the Organization). In diesem Schritt werden die Bed&uuml;rfnisse und Erwartungen der verschiedenen Stakeholder identifiziert. Zudem werden Fragestellungen, wie z.B. rechtliche Anforderungen analysiert. Au&szlig;erdem wird der Bereich, in welchem das Collaborative Business Relationship Management angewendet wird, festgelegt.</p>
<p>In<strong> Abschnitt 5 F&uuml;hrung</strong> (Leadership) werden die Anforderungen &ndash; F&uuml;hrung, Verantwortlichkeit und Commitment hinsichtlich des kollaborativen Business Relationship Management Systems &ndash; an das Top-Management (C-Level) beschrieben. Weiterhin muss die oberste Ebene des Managements sicherstellen, dass die Ziele des Managementsystems mit der strategischen Ausrichtung des Unternehmens &uuml;bereinstimmen. Die ISO 44001 fordert unter anderem die Einsetzung eines Senior Executive Responsible (SER) und die Einf&uuml;hrung von Governance-Strukturen. Ein Kernelement kann hierbei neben anderen ein Code of Conduct sein.</p>
<p><strong>Abschnitt 6 Planung</strong> (Planning) lenkt das Augenmerk darauf, ein Risiko- und Chancenmanagement einzurichten und auf die Gesch&auml;ftsziele auszurichten: Das Wer, Was, Wie, Wann eines Gesch&auml;ftszieles muss identifiziert werden.</p>
<p>In<strong> Abschnitt 7 Unterst&uuml;tzung</strong> (Support) geht es um die Auswahl und Bereitstellung aller notwendigen Ressourcen. Hier gilt es insbesondere kompetentes Personal mit den f&uuml;r eine kollaborative Zusammenarbeit erforderlichen (Soft) Skills auszuw&auml;hlen. Diese k&ouml;nnen ggf. in Schulungen noch gesch&auml;rft werden. Wichtig ist, dass die ausgew&auml;hlten Personen sich ihrer wichtigen Rolle im Rahmen der Einf&uuml;hrung des Business Relationship Management Systems bewusst sind. Unterst&uuml;tzung bedeutet aber auch, alle ben&ouml;tigten Dokumentationen bereitzustellen bzw. fortzuf&uuml;hren.</p>
<h2><strong>Phase 2: kollaboratives Arbeiten auf Basis des ISO 44001 Life-Cycle-Modells</strong></h2>
<p><strong>Abschnitt 8 Betrieb</strong> (Operation ist das Herzst&uuml;ck der ISO 44001. Hier werden die acht Schritte des Life-Cycle-Modells ausf&uuml;hrlich dargestellt. Die folgende Grafik gibt einen kurzen &Uuml;berblick &uuml;ber die acht Schritte des Life-Cycles und ihre Inhalte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7400" style="width: 1343px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7400" class="size-full wp-image-7400" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/Life-Cycle.png" alt="Abbildung 2: Die acht Schritte des ISO 44001 Life-Cycle-Modells" width="1333" height="1045" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/Life-Cycle.png 1333w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/Life-Cycle-300x235.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/Life-Cycle-1024x803.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/Life-Cycle-768x602.png 768w" sizes="(max-width: 1333px) 100vw, 1333px"><p id="caption-attachment-7400" class="wp-caption-text">Abbildung 2: Die acht Schritte des ISO 44001 Life-Cycle-Modells</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Phase 3: Performance &Uuml;berwachung</strong></h2>
<p><strong>Abschnitt 9 Leistungsevaluation</strong> (Performance Evaluation) besagt unter anderem, dass f&uuml;r die Bewertung der kollaborativen Gesch&auml;ftsbeziehung unter anderem Bewertungsmethoden und -Kriterien festgelegt werden m&uuml;ssen. Auf Basis dieses Bewertungssystems sind dann regelm&auml;&szlig;ig Bewertungen durchzuf&uuml;hren.</p>
<p>In dem letzten Schritt &ndash; <strong>Abschnitt 10 Verbesserung</strong> (Improvement) &ndash; gilt es, kontinuierlich Verbesserungen hinsichtlich der Beziehung sowie diesbez&uuml;glich relevanter Prozesse und Aktivit&auml;ten vorzunehmen, um auf ver&auml;nderte Anforderungen, Bed&uuml;rfnisse oder Ziele zu reagieren. Au&szlig;erdem gilt es hier, in der Praxis auftretende Abweichungen vom eigenen Konzept zu identifizieren und zu korrigieren.</p>
<h2><strong>Einf&uuml;hrung &ndash; Business Relationship Mangement im IT Providermanagement </strong></h2>
<p>Um ein kollaboratives Business Relationship Mangement System im IT Providermanagement einzuf&uuml;hren, sollte zun&auml;chst die eigene Konzeption im Rahmen eines Piloten mit einem Service Provider getestet und validiert werden, ehe sie dann bei weiteren Service Providern eingef&uuml;hrt wird.</p>
<h2><strong>Die Wahl des Providers f&uuml;r den Piloten</strong></h2>
<p>Als erstes ist zu kl&auml;ren, bei welchen Service Providern durch die Einf&uuml;hrung eines solchen formalisierten Managementsystems ein mindest-erwarteter Nutzen erreicht werden kann. In der Regel sind dies die Gesch&auml;ftsbeziehungen mit strategischen Service Providern. Ihre Services sind f&uuml;r das Kerngesch&auml;ft des eigenen Unternehmens essenziell: bei einer sich verschlechternden Beziehung zum Service Provider kann schnell die Leistung des Kerngesch&auml;fts beeintr&auml;chtigt werden.</p>
<p>Zur Identifizierung der strategischen Service Provider ist eine Kategorisierung aller Service Provider sinnvoll. Die folgende Grafik zeigt beispielhaft Kategorien und Kriterien f&uuml;r die Kategorie-Zuordnung auf. Sind &uuml;ber diesen Weg die strategischen Provider ermittelt, so ist unter ihnen der f&uuml;r den Piloten geeignetste auszuw&auml;hlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7407" style="width: 1104px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7407" class="size-full wp-image-7407" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/Providerkategorisierung.png" alt="Abbildung 3: Kriterien f&uuml;r die Providerkategorisierung" width="1094" height="479" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/Providerkategorisierung.png 1094w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/Providerkategorisierung-300x131.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/Providerkategorisierung-1024x448.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/07/Providerkategorisierung-768x336.png 768w" sizes="(max-width: 1094px) 100vw, 1094px"><p id="caption-attachment-7407" class="wp-caption-text">Abbildung 3: Kriterien f&uuml;r die Providerkategorisierung</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Pilotierung</strong></h2>
<p>Nach Auswahl des strategischen Providers wird gemeinsam mit ihm im Rahmen eines Pilotprojekts das Business Relationship Management System eingef&uuml;hrt. Im Piloten gemachte Erfahrungen k&ouml;nnen so in das System-Konzept eingearbeitet werden. Die Ergebnisse dieses ersten Piloten werden nach Pilotabschluss als Blaupause f&uuml;r das Adaptieren der Ergebnisse auf weitere Service Provider dienen.</p>
<p>Die Personen, die die Einf&uuml;hrung des Business Relationship Management im Providermanagement pr&uuml;fen, m&uuml;ssen mit dem Inhalt des Standards vertraut sein und die Genehmigung und Unterst&uuml;tzung des Managements f&uuml;r die Pr&uuml;fung erhalten. Im Vorfeld muss entsprechend auch das passende Personal und die passende Leitung f&uuml;r ein solches Vorhaben ausgew&auml;hlt werden. Im n&auml;chsten Schritt sollte eine Gap- und Awareness Analysis im Rahmen von Workshops durchgef&uuml;hrt werden. Weitere Parameter m&uuml;ssen ebenfalls untersucht bzw. festgelegt werden, ehe eine Empfehlung bzgl. der Einf&uuml;hrung ausgesprochen wird:</p>
<ul>
<li>Auswirkungen und Kosten der Pilotimplementierung</li>
<li>zu erwartender Nutzen</li>
<li>Anwendungsbereich</li>
<li>&hellip;</li>
</ul>
<p>Nachdem das Management die empfohlene Einf&uuml;hrung genehmigt hat, steht einer ersten Einf&uuml;hrung im Rahmen des Piloten nichts mehr im Weg. Gleichzeitig muss jedoch auch ein Evaluierungsprozess implementiert werden. Dieser dient in der Pilotphase und sp&auml;ter im regul&auml;ren Betrieb dazu, alle Aktivit&auml;ten und Prozesse des (Pilot-)Projektes mit dem Standard abzugleichen, um so L&uuml;cken und Abweichungen zu identifizieren. Hieraus k&ouml;nnen dann wiederum Ma&szlig;nahmen und Aktionspl&auml;ne abgeleitet werden, um die bisherigen Prozesse besser auf den Standard auszurichten. Nach deren Implementierung folgt eine zweite Bewertung aller Prozesse.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Die ISO 44001 bietet Unternehmen die M&ouml;glichkeit, ihre kollaborativen Gesch&auml;ftsbeziehungen zu ihren strategischen Service Providern auf ein solides Fundament zu stellen. Der Standard betrachtet verschiedenste Bereiche der Zusammenarbeit wie z.B. Governance, Personal, F&auml;higkeiten und Verhalten ausf&uuml;hrlich. Hierdurch wird ein Rahmen geschaffen, um Beziehungen zu den strategischen Service Providern aktiv zu gestalten, weiterzuentwickeln und so den Nutzen der f&uuml;r das eigene Kerngesch&auml;ft bedeutsamsten IT-Services deutlich zu erh&ouml;hen.</p>

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		<item>
		<title>Continual Improvement in SIAM-Umgebungen</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/continual-improvement-in-siam-umgebungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 09:13:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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			<p><strong>Viele Unternehmen nutzen Continual Improvement (CI), um auf sich st&auml;ndig wandelnde Anforderungen an Services, Produkte und Prozesse zu reagieren und Ihren Kunden stetig neuen Nutzen anbieten zu k&ouml;nnen. Vor diesen Herausforderungen stehen mittlerweile alle Organisationseinheiten, so auch das Providermanagement, insbesondere bei eigener Ausrichtung gem&auml;&szlig; Service Integration and Management (<a href="https://www.itsmfi.org/page/SIAM">SIAM</a>). In dem heutigen Blogbeitrag m&ouml;chten wir Ihnen aufzeigen, wie CI nach erfolgtem IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> in SIAM-Umgebungen </strong><strong>implementiert werden kann.</strong></p>

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			<h2><strong>Ausgangslage</strong></h2>
<p>Nach einem erfolgten IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> kommt es vor, dass die erbrachten Services sich zun&auml;chst verschlechtern, da sich die entsprechenden externen Service Provider in einer anf&auml;nglichen &bdquo;Lernphase&ldquo; befinden. Dies kann schnell zu Unzufriedenheit in der Organisation des outsourcenden Unternehmens f&uuml;hren und sich bis hin zu starkem Widerstand gegen&uuml;ber den externen Service Providern entwickeln. Von Kooperation, geschweige denn kontinuierlicher Verbesserung, ist gar nicht zu reden. Wie kann eine derartige Frontenbildung und sich verfestigende Unzufriedenheit mit den externen Services vermieden werden? Wie schafft man stattdessen gemeinsam mit den Service Providern den Einstieg in einen Verbesserungsprozess, der die Qualit&auml;t der Services stetig erh&ouml;ht?</p>
<h2><strong>Voraussetzungen</strong></h2>
<p>Kontinuierliche Verbesserung von Services, Produkten und Prozessen beginnt nicht erst w&auml;hrend des Regelbetriebs. Deshalb ist es aus unserer Sicht entscheidend, bereits vor Beginn eines <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>s den Grundstein f&uuml;r eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung zu legen. Diese beinhaltet nicht nur die kontinuierliche Verbesserung der Services, sondern auch der Prozesse und der Zusammenarbeit. Basis hierf&uuml;r ist ein, in der Phase der Gestaltung des &uuml;bergreifenden Konzepts f&uuml;r <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>, zu definierender <a href="https://www.amendos.de/governance/multi-providermanagement-der-verhaltenskodex-als-schluessel-der-reibungslosen-zusammenarbeit/?1615296752494">Verhaltenskodex</a>. Dieser gilt f&uuml;r alle Service Provider gleicherma&szlig;en.</p>
<p>In dieser Phase gilt es zudem, die groben Prozesse f&uuml;r die kontinuierliche Verbesserung, die ebenfalls f&uuml;r alle Service Provider gelten, festzulegen. Denn gerade in einer Multi-Provider-Umgebung sollte sichergestellt sein, dass alle Provider dieselben Prozesse implementieren, damit eine reibungsfreie Zusammenarbeit gew&auml;hrleistet ist. In der Ausschreibungsphase sollte darauf geachtet werden, dass Bieter in ihren Angeboten bereits L&ouml;sungsans&auml;tze konkretisieren, wie sie den geforderten kontinuierlichen Verbesserungsprozess in ihrer Organisation praktisch umsetzen wollen. Der Auftraggeber schlie&szlig;lich legt jedoch die endg&uuml;ltige Ausgestaltung der Prozesse fest. Letztere sind dann wiederum f&uuml;r alle Provider verbindlich. Die Prozesshoheit verbleibt also beim Service Integrator. Anpassungsspielraum bleibt f&uuml;r die einzelnen Provider h&ouml;chstens noch in der eigenen Organisation, ohne jedoch die Kooperation mit anderen Providern zu beeintr&auml;chtigen. Im Rahmen der Bietergespr&auml;che gilt es dann zu kl&auml;ren, ob beide Seiten ein gleiches Verst&auml;ndnis vom CI-Prozess und den daraus abgeleiteten Ma&szlig;nahmen entwickelt haben.</p>
<p>Ist dies der Fall, sollten neben dem beidseitigen Bekenntnis zur kontinuierlichen Verbesserung die erarbeiteten Verfahrensvorgaben und deren Rahmenbedingungen in dem zu schlie&szlig;enden Vertrag festgeschrieben werden. Dies sollten mindestens folgende sein:</p>
<ul>
<li>Einzusetzende Methoden, z.B. Deming-Zyklus, Continual Improvement Model (ITIL)</li>
<li>Umgang mit Kosten und Einsparungen</li>
<li>Verantwortlichkeiten</li>
<li>Regelmechanismen</li>
</ul>
<p>In der Transitionsphase schlie&szlig;lich werden die vereinheitlichten Ma&szlig;nahmen f&uuml;r CI sowohl auf Seiten des Service Integrators als auch auf Seiten aller Provider verbindlich implementiert und m&uuml;ssen anschlie&szlig;end mit Leben gef&uuml;llt werden. Denn nur so ist eine erforderliche Zusammenarbeit mehrerer Provider bei Verbesserungsaktivit&auml;ten m&ouml;glich. Sp&auml;testens zu diesem Zeitpunkt sollte deshalb nochmals ein Review durch Vertreter aller Parteien durchgef&uuml;hrt werden, ob ein einheitliches Verst&auml;ndnis und eine einheitliche Handhabung erreicht worden sind. Ist dies nicht der Fall, muss der CI-Prozess auf jeden Fall nochmal auf den Pr&uuml;fstand.</p>
<p>Schlie&szlig;lich soll Folgendes noch hervorgehoben werden: Eine lebendige Continual-Improvement-Kultur bedeutet, dass Verbesserungsvorschl&auml;ge auf allen Ebenen, sowohl auf Provider- als auch auf Providermanagement-Seite aber auch von zus&auml;tzlichen Stakeholdern gemacht werden k&ouml;nnen und sollen. CI ist dabei kein einmaliger Vorgang, sondern soll Teil der DNA aller Beteiligten werden. Um dies zu erreichen, ist eine weithin sichtbare Unterst&uuml;tzung des Managements unabdingbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4485" style="width: 1504px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4485" class="size-full wp-image-4485" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/03/Deming-Zyklus_1-1.png" alt="Deming-Zyklus" width="1494" height="683" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/03/Deming-Zyklus_1-1.png 1494w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/03/Deming-Zyklus_1-1-300x137.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/03/Deming-Zyklus_1-1-1024x468.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/03/Deming-Zyklus_1-1-768x351.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1494px) 100vw, 1494px"><p id="caption-attachment-4485" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Deming-Zyklus</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>M&ouml;gliche Verfahren und Ma&szlig;nahmen</strong></h2>
<p>Damit CI sein Potenzial, neuen Nutzen zu generieren und wechselnden Anforderungen zu begegnen, entfalten kann, muss es ein lebendiger Bestandteil des Betriebsalltags werden. Dies gelingt, wenn CI als Prozess bei allen Beteiligten pr&auml;sent ist. Im Folgenden sollen beispielhaft einige M&ouml;glichkeiten aufgef&uuml;hrt werden, wie dies bewerkstelligt werden kann.</p>
<h4>1. CI in allen Gremien mit (Multi-)Providerbeteiligung auf die Agenda setzen:</h4>
<ul>
<li>regelm&auml;&szlig;ig am Ende jedes Gremien-Meetings (operatives Board, Service Management Board, &hellip;) wird das Thema CI zus&auml;tzlich auf die Agenda gesetzt</li>
<li>identifizierte und besprochene Schwachstellen, weitere spontane Ideen sowie Verbesserungsans&auml;tze werden in einer CI-Liste dokumentiert</li>
</ul>
<h4>2. Ein regelm&auml;&szlig;ig tagendes CI-Gremium mit relevanten Service Providern etablieren:</h4>
<ul>
<li>(aktualisierte) Bewertung der Vorschl&auml;ge in der CI-Liste</li>
<li>Verbesserungsvorschl&auml;ge priorisieren und dabei darauf achten, dass die Priorisierung f&uuml;r alle transparent und nachvollziehbar ist</li>
<li>Quick-Wins identifizieren und schnell zur Umsetzung f&uuml;hren (dienen als sichtbarer Motivationsschub f&uuml;r alle Beteiligten) &ndash; dies gilt auch f&uuml;r low-Cost / low-Effort Initiativen</li>
<li>Ansto&szlig;en der Ma&szlig;nahmen mit hoher Priorisierung</li>
<li>Initiierung der Entwicklung von Verbesserungsans&auml;tzen (siehe Punkt 4)</li>
</ul>
<h4>3. CI-Liste f&uuml;r alle Stakeholder mittelbar oder unmittelbar zug&auml;nglich machen</h4>
<ul>
<li>M&ouml;glichkeit schaffen, alle Formen von Feedback und Ideen aufzunehmen und in die CI-Liste zu &uuml;berf&uuml;hren; daf&uuml;r ist es eventuell notwendig, verschiedene Kan&auml;le (z.B. Mail-Account, CI-Ansprechpartner, CI-Briefkasten) einzurichten</li>
<li>gleichzeitig stetig allen Beteiligten signalisieren, dass ihre Verbesserungsvorschl&auml;ge wichtig und erw&uuml;nscht sind</li>
</ul>
<h4>4. Durchf&uuml;hrung regelm&auml;&szlig;iger Workshops mit folgender Agenda:</h4>
<p>Anwendung kreativer Techniken zur Identifikation und Konkretisierung weiterer Verbesserungsvorschl&auml;ge (und deren Aufnahme in CI-Liste), z.B.</p>
<ul>
<li>Design Thinking</li>
<li>Creative Spaces</li>
<li>sonstige Kreativit&auml;tstechniken</li>
</ul>
<h4>5. Einsatz agiler Methoden, um die Verbesserungsma&szlig;nahmen umzusetzen</h4>
<p>Um stetig Ergebnisse zu erzielen, ist es sinnvoll, komplexe Verbesserungsma&szlig;nahmen in mehrere kleine und in sich abgeschlossene Pakete aufzubrechen und mit agilen Methoden umzusetzen. Geeignete Methoden hierf&uuml;r sind z.B.:</p>
<ul>
<li>Kanban</li>
<li>Kaizen</li>
<li>Lean Six Sigma</li>
<li>Scrum</li>
</ul>
<h4>6. Review der Verbesserungsma&szlig;nahmen im CI-Gremium (siehe Punkt 2)</h4>
<ul>
<li>das Erstellen eines Lessons-Learned-Logs kann hilfreich sein, um Erfahrungen aus Verbesserungsinitiativen zu dokumentieren und f&uuml;r sp&auml;tere Initiativen zu nutzen</li>
<li>regelm&auml;&szlig;iger Review des CI-Prozesses selbst durch z.B. folgende Fragen</li>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Waren die eingesetzten Methoden hilfreich?</li>
<li>Was war hinderlich?</li>
<li>Was war f&ouml;rderlich?</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h4>7. Aktive Vermarktung der Verbesserungen</h4>
<p>Die Ergebnisse der Verbesserungsinitiativen, sollten dazu genutzt werden, das Bekenntnis zum Continual Improvement bei allen beteiligten externen Providern, Mitarbeitern im Providermanagement und sonstigen Stakeholdern weiter zu festigen. Dies kann durch aktive Vermarktung der bisherigen Erfolge geschehen.</p>
<p>So l&auml;sst sich z.B. bei internen Stakeholdern innerhalb der Organisation des Auftraggebers die Akzeptanz des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>s, der externen Provider und der Retained Organisation durch gute Ergebnisse steigern. Finanzielle Einsparungserfolge k&ouml;nnen mit einer, vorab im Vertrag zu vereinbarenden, Einsparungsaufteilung zwischen Auftraggeber und Providern verbunden werden. Auf diese Weise k&ouml;nnen die Kosten auch beim Auftraggeber gesenkt werden. Die positiven Auswirkungen der Verbesserungen wiederum sind ein Anreiz, den CI-Prozess weiterzuverfolgen.</p>
<p>Aber auch die externen Provider k&ouml;nnen von erreichten Erfolgen profitieren. Sie k&ouml;nnen die gemachten Erfahrungen auf andere Kunden &uuml;bertragen und somit dort ihr Ansehen und ihre Einnahmen steigern. Die &Uuml;bertragung von Rechten an bestimmten verbesserungsbedingten Innovationen k&ouml;nnte ebenfalls ein Anreiz und Motivationsschub sein, die eingeschlagene Richtung weiterzuverfolgen. Selbiges gilt auch f&uuml;r positives Feedback von internen und externen Kunden. So kann allm&auml;hlich das Ziel erreicht werden, CI zum selbstverst&auml;ndlichen Bestandteil der gemeinsamen Arbeit werden zu lassen.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Als gelebte Praxis ist Continual Improvement in SIAM-Umgebungen leider immer noch viel zu selten. Dabei hilft ein gut etabliertes CI dem Service Integrator und den externen Providern, Services und Prozesse stetig zu verbessern und den Nutzen der Services f&uuml;r die Kunden laufend zu erh&ouml;hen. Es verbessern sich jedoch nicht nur die angebotenen Services, sondern auch die Zusammenarbeit aller Beteiligten untereinander, denn auch die ist Gegenstand der kontinuierlichen Verbesserung. So hilft die CI-Einf&uuml;hrung in einer SIAM-Umgebung schlie&szlig;lich auch, eine vertrauensvolle Kultur der Kooperation zu f&ouml;rdern, von der am Ende alle Beteiligten profitieren.</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/continual-improvement-in-siam-umgebungen/">Continual Improvement in SIAM-Umgebungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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		<title>ITIL4 Engage als Schlüssel zum Erfolg von outgesourcten IT-Services</title>
		<link>https://www.amendos.de/it-service-management/itil4-engage-bei-outgesourcten-it-services/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 08:43:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/it-service-management/itil4-engage-bei-outgesourcten-it-services/">ITIL4 Engage als Schlüssel zum Erfolg von outgesourcten IT-Services</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Die Service Value Chain ist das Herzst&uuml;ck des in ITIL4 vorgestellten Service Value Systems. Letzteres beschreibt, wie alle Komponenten und Aktivit&auml;ten einer Organisation zusammenspielen, um durch IT-Services einen Wert zu erschaffen. ITIL4 Engage wiederum ist eine Aktivit&auml;t in der Service Value Chain.</strong></p>
<p><strong>Zweck dieser Aktivit&auml;t ist, ein gutes Verst&auml;ndnis der Stakeholder-Anforderungen und die kontinuierliche Einbeziehung aller Stakeholder bei der Entwicklung und dem Management von IT-Services sicherzustellen. Kommunikation kann bzw. muss in diesem Zusammenhang als fortw&auml;hrender Austausch mit den Stakeholdern verstanden werden, der an jeder Stelle der <a href="https://www.bmc.com/blogs/itil-service-value-chain/">Service Value Chain</a> auftaucht. Wie sieht dies in der Praxis aus?</strong></p>
<div id="attachment_1951" style="width: 605px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1951" class="size-full wp-image-1951" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/Itil2-1.png" alt="" width="595" height="280" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/Itil2-1.png 595w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/Itil2-1-300x141.png 300w" sizes="auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px"><p id="caption-attachment-1951" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Service Value Chain gem. ITIL4</p></div>
<p>Der Kunde kommt mit einem neuen oder zus&auml;tzlichen Bedarf (Demand) f&uuml;r einen Service oder ein Produkt auf die IT-Abteilung zu, bzw. der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> in der IT-Abteilung stellt diesen fest. Die Kommunikation hier&uuml;ber kann &uuml;ber verschiedene Kan&auml;le gef&uuml;hrt werden, z. B. &uuml;ber regelm&auml;&szlig;ige Meetings von <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> und Kunde, ein Self-Service-Portal oder einen Service Desk. Die IT-Abteilung muss diesen Bedarf zun&auml;chst analysieren und besser verstehen, um mit der Planung zu beginnen. Dazu bedarf es wiederum der R&uuml;cksprache mit dem Kunden, denn dessen Anforderungen sind ausschlaggebend f&uuml;r die Serviceplanung und das Service Design.</p>
<p>Bei komplexen Services ist eine iterative Feedbackschleife, wie sie Scrum einsetzt, hilfreich. So ist gew&auml;hrleistet, dass nicht nur der Output (Ma&szlig;nahmen oder Dinge, die ein gew&uuml;nschtes Resultat herbeif&uuml;hren sollen) stimmt. Auch das Outcome stimmt, also das Resultat (oder anders gesagt: das, was ein Unternehmen erreichen m&ouml;chte), welches letztlich den Wert f&uuml;r die verschieden Stakeholder ausmacht.</p>
<p>Ist ein externer Service-Provider an der Service-Gestaltung und -Erbringung beteiligt, so ist er von Beginn an mit in die Kommunikation einzubeziehen. Hierzu sp&auml;ter mehr. In den Kernphasen des Designs, des Erstellens und des Ausrollens des Services m&uuml;ssen verschiedene Informationen flie&szlig;en, so z.B. Analyse von Risiken, Security- und Compliance-Anforderungen, Service-Performance-Reporting, Vertr&auml;ge und Vereinbarungen mit internen und externen Providern, um nur einige zu nennen. Die Informationen flie&szlig;en &uuml;ber verschiedene Medien, wie z.B. Reports, Collaboration Tools, Service Level Agreements, Wissensmanagement-Datenbanken und viele mehr. Auch die entstandenen Services ziehen Kommunikation nach sich. Sie m&uuml;ssen in den Servicekatalog aufgenommen und bekannt gegeben werden. Regelm&auml;&szlig;iges Feedback von Usern und Kunden muss eingeholt werden (z.B. &uuml;ber eine Kunden-Umfrage) und nat&uuml;rlich m&uuml;ssen die Services auch kontinuierlich verbessert werden.</p>
<p>Man kann anhand dieses sehr groben Beispiels bereits sehen, dass bei jedem Schritt in der Service Value Chain Kommunikation in verschiedenste Richtungen und &uuml;ber verschiedenste Medien notwendig ist. Wer aber ist in der IT-Organisation daf&uuml;r verantwortlich, diese Kommunikation zu lenken? In erster Linie ist dies der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a>, denn er ist die Schnittstelle zwischen der IT-Organisation im Sinne eines internen IT-Providers und dem Kunden. Auch wenn er nicht immer direkt in die Kommunikation eingebunden ist (zum Beispiel beim Self-Service-Portal), ist er stets informiert, um die Bed&uuml;rfnisse und Interessen seiner Kunden zu vertreten. Gleichzeitig kommt dem Kunden in dieser Konstellation eine erweiterte Rolle zu. Er ist nicht mehr nur Kunde, sondern potenziell auch Product Owner, das hei&szlig;t er setzt die Priorit&auml;ten bei der Service-(weiter-)Entwicklung. Auf jeden Fall wird er aktiv an der Produktentwicklung und -verbesserung beteiligt. Dies kann im Rahmen von regelm&auml;&szlig;igen Foren und Meetings geschehen, aber auch zus&auml;tzlich &uuml;ber verschiedene m&uuml;ndliche oder schriftliche Feedbackkan&auml;le.</p>
<p>Sind nun noch ein oder mehrere externe Service Provider an der Serviceerbringung beteiligt, sieht das Kommunikationskonstrukt etwas anders aus. Die Rolle des Kunden nimmt jetzt der Providermanager ein. Er steht im Austausch mit den externen Providern und &uuml;bernimmt die Kommunikation mit diesen &uuml;ber alle Schritte der Service Value Chain. Au&szlig;erdem moderiert er die Anforderungen der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> und ihrer Kunden.</p>
<p>Dies ist zu empfehlen, da sonst die Gefahr besteht, dass durch direkte Kommunikation der Kunden mit den externen Service-Providern eine Schatten-IT entsteht, die neben der &bdquo;offiziellen&ldquo; IT betrieben wird.</p>
<p>Sollte die Situation eintreten, dass aufgrund der notwendigen fachlichen Kompetenz zur Kl&auml;rung von Fragen zum Service ein Providervertreter einzubinden ist, so sollten <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> und Providermanager diesen begleiten und das Gespr&auml;ch mit dem Kunden moderieren. Der Providervertreter wiederum sollte nicht einen vertrieblichen, sondern einen fachlichen Schwerpunkt (=Fachexperte) haben.</p>
<div id="attachment_1952" style="width: 561px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1952" class="wp-image-1952 size-full" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/ITIL3-1.png" alt="" width="551" height="651" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/ITIL3-1.png 551w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/ITIL3-1-254x300.png 254w" sizes="auto, (max-width: 551px) 100vw, 551px"><p id="caption-attachment-1952" class="wp-caption-text">Abbildung 2: Kommunikationskette Kunde IT-Organisationexterne Provider</p></div>
<p>Wie aber kommen die Informationen vom externen Service-Provider zum Kunden? Der regelm&auml;&szlig;ige Austausch zwischen <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/it-service-manager-versus-provider-manager-wo-ist-der-unterschied/">Service- und Provider-Manager</a> (sofern diese beiden Rollen nicht von einer einzigen Instanz &uuml;bernommen werden) bildet diese &bdquo;Kommunikationsbr&uuml;cke&ldquo;. Dazu ist es notwendig, nicht nur regelm&auml;&szlig;ig, sondern auch in kurzen Intervallen in Austausch zu treten. Hierzu sind verschiedene Formen denkbar, je nachdem, wie die IT-Organisation aufgestellt ist:</p>
<ul>
<li>regelm&auml;&szlig;ige pers&ouml;nliche Runden</li>
<li>Videokonferenzen</li>
<li>direkte Telefon- und Chat-Kommunikation</li>
</ul>
<p>Wichtig ist, dass Ergebnisse, Entscheidungen, Absprachen etc. dokumentiert werden, damit sie nachvollzogen werden k&ouml;nnen und das Wissen nicht verloren geht. Reibungsverluste in diesem Teil der Kommunikationskette k&ouml;nnen zu wachsenden Reibungsverlusten in den anderen Teilen f&uuml;hren.</p>
<h2>Fazit: ITIL4 Engage</h2>
<p>Wie in ITIL4 und hier insbesondere im Rahmen der Service Value Chain sehr gut adressiert, erh&auml;lt die Kommunikation mit Kunden und anderen Stakeholdern in heutigen Zeiten deutlich mehr Gewicht. ITIL4 Engage ist hierbei ein Schl&uuml;sselelement. IT-Organisationen m&uuml;ssen zuk&uuml;nftig sicherstellen, dass Informationen ungehindert in alle Richtungen flie&szlig;en k&ouml;nnen. So kann schnell auf &Auml;nderungsanforderungen reagiert werden. Herzst&uuml;ck dieser Kommunikationskette ist der regelm&auml;&szlig;ige Austausch zwischen dem Kunden, dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> und dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/provider-manager-definition/" target="_self" title="Der Provider-Manager stellt sicher, dass die von externen Service-Providern bezogenen IT-Services stets den Anforderungen des internen IT-Serviceportfolios entsprechen. Seine Rolle hat einen klaren Fokus auf das Lieferantenmanagement. Er ist zentraler Ansprechpartner f&uuml;r den Service-Manager des Providers und &uuml;bernimmt dessen operative Steuerung. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Er stellt sicher, dass die mit dem Provider&hellip;" class="encyclopedia">Provider-Manager</a>.</p>

		</div>
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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/it-service-management/itil4-engage-bei-outgesourcten-it-services/">ITIL4 Engage als Schlüssel zum Erfolg von outgesourcten IT-Services</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Risiko „Erwartungen“ im  Providermanagement</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/das-risiko-erwartungen-im-providermanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Jun 2020 08:29:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/das-risiko-erwartungen-im-providermanagement/">Das Risiko „Erwartungen“ im  Providermanagement</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper" id="wpb-content-root"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><i>Erwartungen sind einseitige Vertr&auml;ge, von denen der andere nichts wei&szlig;.&ldquo;<br>
(Karlheinz Wolfgang)</i></p>
<p><strong>Viele kennen die folgende Situation: Auftraggeber und IT-Provider haben einen Vertrag abgeschlossen. Die IT-Services wurden im Rahmen eines <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Projektes an den Provider &uuml;bergeben und werden nun von ihm betrieben. Alles sollte eigentlich in bester Ordnung sein und dennoch ist im Tagesgesch&auml;ft mit dem Provider immer wieder &bdquo;Sand im Getriebe&ldquo;.</strong></p>

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			<p>Die Ursache hierf&uuml;r liegt oftmals in den teilweise unbewussten, nicht-erf&uuml;llten Erwartungen der Beteiligten, die bei den Vertragsverhandlungen nicht explizit zur Sprache gekommen sind. Ist der Vertrag also erst einmal geschlossen und die unausgesprochenen &ndash; bewussten und unbewussten &ndash; Erwartungen sind darin unzureichend oder gar nicht adressiert, besteht die Gefahr, dass es zu Konflikten kommt, wenn diese Erwartungen dann f&uuml;r die andere Partei unerwartete Verhaltensweisen ausl&ouml;sen. Um dies zu vermeiden, sollte der Projektleiter des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Projekts im Rahmen der Verhandlungsphase mit dem zuk&uuml;nftigen IT-Provider die Erwartungen der Schl&uuml;sselrollen beider Seiten aktiv kl&auml;ren. Es ist hilfreich, alle relevanten Stimmen von beiden Seiten zu h&ouml;ren, denn sowohl auf Auftraggeber- als auch auf der Provider-Seite gibt es keine homogene Erwartungshaltung.</p>
<p>Anhand ausgew&auml;hlter beispielhafter, bewusst &uuml;berzeichneter Rollen auf Seiten des Auftraggebers (AG) und des Providers m&ouml;chten wir skizzenhaft aufzeigen wie diese &ndash; oftmals unbewussten, unterschwelligen &ndash; Erwartungen aussehen k&ouml;nnen, welche Probleme daraus resultieren und welche Konflikte sie m&ouml;glicherweise verursachen.</p>
<h2>1. Erwartungen auf der Aufraggeberseite</h2>
<p><strong>Der Manager</strong></p>
<p>Der Manager erwartet, mit dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Projekt einen &bdquo;Profi&ldquo; an Bord zu holen, der alle Services kompetent, effizient und kosteng&uuml;nstiger als die eigene IT erbringt. Unbewusst erwartet er damit auch, dass der zuk&uuml;nftige IT-Provider alle f&uuml;r den IT-Betrieb relevanten internen Gegebenheiten und Rahmenbedingungen unmittelbar versteht und in der Serviceerbringung ber&uuml;cksichtigt. Der neue Provider soll die Services sofort reibungslos &bdquo;zum Laufen bringen&ldquo; und in der Folge auch st&ouml;rungsfrei betreiben. Der Manager geht von einem Pauschalpreis f&uuml;r die Leistung des Providers aus, der alle &ndash; dem Provider realistisch betrachtet nicht unbekannten &ndash; internen Gegebenheiten des Auftraggebers abdeckt (&bdquo;als Profi muss dieser so etwas einsch&auml;tzen k&ouml;nnen&ldquo;).</p>
<p>Problematisch werden diese Erwartungen dann, wenn in dem auftraggebenden Unternehmen z. B. nicht-markt&uuml;blich aufgesetzte Systeme betrieben werden und die Details dem Provider nicht vollst&auml;ndig transparent gemacht wurden. Aber auch wenn intern un&uuml;bliche oder unklare partei&uuml;bergreifende Prozesse vorherrschen oder die Unternehmenskultur die Zusammenarbeit mit Externen erschwert.</p>
<p>Dies alles f&uuml;hrt zu Verz&ouml;gerungen, Komplikationen und vor allen Dingen zu ungeplantem Mehraufwand und damit zu Mehrkosten, die der Provider dem Auftraggeber in Rechnung stellt. Hier ist der Konflikt mit dem Provider vorprogrammiert. Der Manager &ndash; dessen eigene finanziellen Ziele durch die Mehrkosten gef&auml;hrdet werden &ndash; wird dem Provider zum Beispiel vorwerfen, dass er bei seiner Preiskalkulation h&auml;tte wissen m&uuml;ssen, dass es zu Problemen kommen kann und diese daher einpreisen m&uuml;ssen.</p>
<p><b>Der Providermanager</b></p>
<p>Viele zuk&uuml;nftige Providermanager haben vorher in der internen IT-Abteilung die Services, die nun im Rahmen des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Projektes vergeben werden, z.B. als Systemadministrator selbst erbracht. Das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> stellt f&uuml;r einige von ihnen daher eine Art &bdquo;Degradierung&ldquo; in eine ungeliebte Position dar. Sie wollen IT selbst betreiben und nicht andere Betreiber &bdquo;&uuml;berwachen&ldquo;.</p>
<p>Es ist nicht verwunderlich, dass ein unzufriedener Providermanager mit &uuml;berwiegend negativen Erwartungen in die Transition und die Betriebsphase geht: Er wird, teilweise auch unbewusst, davon ausgehen, dass er besser wei&szlig;, wie alles zu handhaben ist und daher auch alle Services besser betreiben kann.</p>
<p>Da Erwartungen mit Emotionen verbunden sind und unbewusst das Handeln beeinflussen, besteht die Gefahr, dass es w&auml;hrend des IT-Betriebes immer wieder zu Rivalit&auml;ten und Machtk&auml;mpfen zwischen dem Providermanager und dem Serviceverantwortlichen auf Seiten des Providers kommt. Au&szlig;erdem besteht die Gefahr, dass der Providermanager sich aktiv in Details der Serviceerbringung einmischt, die ausschlie&szlig;lich in der Verantwortung des Providers liegen.</p>
<h2>2. Erwartungen auf der IT-Provider Seite</h2>
<p><strong>Serviceverantwortlicher</strong></p>
<p>Der Serviceverantwortliche des IT-Providers erwartet, dass in der Transition und im darauffolgenden Servicebetrieb alles gut l&auml;uft. Seiner Ansicht nach hat der Kunde die Voraussetzungen daf&uuml;r zu schaffen, dass die Services vern&uuml;nftig erbracht werden k&ouml;nnen. Unbewusst erwartet er jedoch auch, dass der Auftraggeber genau wei&szlig;, was w&auml;hrend der Transition der Services und in der sp&auml;teren Betriebsphase durch ihn selbst zu tun ist und dass er alle f&uuml;r den Provider notwendigen Voraussetzungen wirklich schafft.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn der Auftraggeber diese Zuarbeit nicht leistet (bzw. leisten kann), kommt es beim Serviceverantwortlichen des Providers schnell zu einer konfrontativen und potentiell in Konflikte f&uuml;hrenden Forderungshaltung: Er selbst steht unter dem Druck, Leistungen vereinbarungsgerecht zu erbringen, sieht sich aber durch den Auftraggeber gehindert, seine Ziele zu erreichen.</p>
<p><strong>Der Vertrieb</strong></p>
<p>Der Vertrieb des Providers m&ouml;chte in erster Linie Vertr&auml;ge abschlie&szlig;en, um die ihm gesetzten Umsatzziele zu erreichen. Dabei wird sicherlich das eine oder andere Mal mehr versprochen, als in der Realit&auml;t wirklich machbar ist oder Preise angeboten, die in der Transition und im sp&auml;teren Betrieb potentiell die internen Margenziele gef&auml;hrden. Auch wenn der Vertrieb nach Vertragsabschluss in den Folgephasen des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Projektes keine Rolle mehr innehat, so sind die Auswirkungen der obengenannten Umst&auml;nde doch gravierend. Sie wecken auf Auftraggeberseite Erwartungen, die im Betrieb nicht erf&uuml;llt werden k&ouml;nnen oder zumindest nicht zu den im Vertrag vereinbarten Konditionen. Zudem wird der Provider in den Folgephasen einen Fokus darauf haben, Grauzonen im Vertrag zu identifizieren und Zusatzleistungen extra in Rechnung stellen zu k&ouml;nnen. Zuk&uuml;nftige Konflikte bez&uuml;glich der Qualit&auml;t, des Umfangs und des Preises der Services sind auch hier vorprogrammiert.</p>
<h2>3. Fazit</h2>
<p>Wenn unausgesprochene &ndash; bewusste und unbewusste &ndash; Erwartungen in der Verhandlungsphase eines <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Projektes nicht gekl&auml;rt und im Vertrag nicht adressiert werden, wandern sie vom Projekt in den Betrieb und k&ouml;nnen hier fr&uuml;her oder sp&auml;ter zu Konflikten f&uuml;hren, die Zeit, Ressourcen und Geld kosten. Eine bewusste Analyse und Kl&auml;rung von Erwartungen in der Verhandlungsphase hilft, m&ouml;gliche Konfliktausl&ouml;ser schon vor Vertragsabschluss zu erkennen und zu beseitigen. Auf diese Weise kann das Konfliktpotential zwischen Auftraggeber und IT-Provider in der Betriebsphase deutlich reduziert werden.</p>

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		<title>Lean Methoden im Providermanagement – Wie geht das?</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/lean-methoden-im-provider-management-wie-geht-das/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Dec 2019 10:47:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<title>Win-Win-Situationen im Providermanagement schaffen</title>
		<link>https://www.amendos.de/governance/win-win-situationen-im-providermanagement-schaffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2019 09:24:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<item>
		<title>Die amendos 9PROFITS-Methode für Providermanagement</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/amendos-9profits-methode-fuer-providermanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Jun 2019 08:58:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<title>Stakeholderanalyse beim Providerwechsel</title>
		<link>https://www.amendos.de/projektmanagement/stakeholderanalyse-beim-providerwechsel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Sep 2018 11:23:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Projektmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Transition]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/projektmanagement/stakeholderanalyse-beim-providerwechsel/">Stakeholderanalyse beim Providerwechsel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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		<title>Globale Provider über weite  Distanzen managen</title>
		<link>https://www.amendos.de/governance/globale-provider-ueber-weite-distanzen-managen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2018 10:06:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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