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	<title>IT Service Management Archive - amendos gmbh</title>
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	<title>IT Service Management Archive - amendos gmbh</title>
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		<title>ITIL 5 ist da – welche Auswirkungen ergeben sich?</title>
		<link>https://www.amendos.de/it-service-management/itil-5-ist-da-welche-auswirkungen-ergeben-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Bujotzek]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 12:51:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Service Management]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/it-service-management/itil-5-ist-da-welche-auswirkungen-ergeben-sich/">ITIL 5 ist da – welche Auswirkungen ergeben sich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Nach 6 Jahren <a href="https://www.amendos.de/it-service-management/itil4-engage-bei-outgesourcten-it-services/">ITIL4</a> kommt jetzt, d.h. noch im Februar die neue ITIL-Version. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, eine erste Einsch&auml;tzung der neuen Version vorzunehmen. Erfreulich ist aus unserer Sicht, dass ITIL&#8239;5 nicht wie einige vorherige Versionen einen Bruch darstellt, sondern eine schl&uuml;ssige Weiterentwicklung der Version 4 ist &ndash; Evolution statt Revolution. Bew&auml;hrtes bleibt erhalten, w&auml;hrend das <a href="https://www.peoplecert.org/Frameworks-Professionals/ITIL-framework">neue Framework</a> gleichzeitig wichtige neue Entwicklungen am Markt aufgreift und integriert. Dies betrifft insbesondere die Themen KI, automatisierte Betriebsformen und Experience-Orientierung.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>ITIL 5 ist da &ndash; was ist neu?</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Digital Product &amp; Service Management statt reinem Service Management</strong> &ndash; ITIL&#8239;5 erweitert den bisherigen Service-lastigen Fokus, indem es digitale Produkte und Services st&auml;rker gemeinsam in einem Modell abbildet. So k&ouml;nnen Produkt&#8209; und Service-Teams besser kooperieren.</li>
<li><strong>Erweitertes, einheitliches Lifecycle&#8209;Modell</strong> &ndash; in der Service-Value-Chain wird der in der Version 4 etwas fragmentierte Lifecycle in 8 Schritte aufgeteilt. Dies sind: Discover, Design, Acquire, Build, Transition, Operate, Deliver, Support. Hierdurch wird das Modell klarer, einfacher und flexibler.</li>
<li><strong>ITIL 5 ist &bdquo;KI-native&ldquo; </strong>&ndash; K&uuml;nstliche Intelligenz ist nicht nur Add&#8209;on, sondern wird vollst&auml;ndig in das Framework integriert, d.h. die Prinzipien f&uuml;r Automatisierung und KI-Nutzung sind durchg&auml;ngig im Framework verankert. Neben der Darstellung der KI-Governance-Gestaltung sind KI-Aspekte unter anderem auch in allen Practice Guides enthalten.</li>
<li><strong>St&auml;rkere Experience&#8209;Orientierung</strong> &ndash; Nutzer&#8209; und Mitarbeitererlebnisse r&uuml;cken st&auml;rker in den Mittelpunkt. F&uuml;r jede Aktivit&auml;t und jeden Service wird gepr&uuml;ft, welchen Beitrag er zur Wertgenerierung leistet. Und dies wird an den Erfahrungen von Nutzern und Mitarbeitern gemessen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Was bleibt gleich?</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Guiding Principles, Four Dimensions, Service Value System</strong> aus der Version 4 bleiben das stabile Fundament.</li>
<li><strong>Alle 34 Practices</strong> der letzten ITIL-Version behalten ihre G&uuml;ltigkeit.</li>
<li><strong>Bestehendes Wissen, Erfahrungen und Zertifizierungen </strong>behalten ihren Wert &ndash; es ist kein Neustart erforderlich.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Was bedeutet das f&uuml;r Unternehmen?</strong></h2>
<ul>
<li><strong>Investitionsschutz</strong>: Bestehende Strukturen und Verfahren im Servicemanagement der eigenen Organisation k&ouml;nnen weiter genutzt werden. Mit den Erweiterungen in ITIL 5 k&ouml;nnen sie sukzessive weiterentwickelt werden.</li>
<li><strong>Mehr Alignment &uuml;ber die Organisation hinweg</strong> &ndash; ITIL wird mit seiner evolution&auml;ren Entwicklung noch st&auml;rker zum Enterprise&#8209;Service&#8209;Management&#8209;Framework.</li>
<li><strong>Vorbereitung auf KI&#8209;getriebene Digitalisierung: </strong>Die gute Integration von KI in dem Framework schafft einen soliden Rahmen, um intelligente Automatisierung im Service-Management zu etablieren und immer weiter auszubauen.</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Unser erstes Fazit: </strong></h2>
<p>ITIL&#8239;5 schafft eine gute Grundlage f&uuml;r alle Organisationen, die sich im digitalen Produkt&#8209; und Servicezeitalter auf Basis der bisherigen eigenen Aufstellung weiterentwickeln wollen. So k&ouml;nnen sie weiterhin und ohne gro&szlig;en Bruch verl&auml;sslich, skalierbar und zukunftsf&auml;hig agieren.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
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		<title>Lieferkettengesetz bei IT-Lieferanten anwenden</title>
		<link>https://www.amendos.de/einkauf/lieferkettengesetz-bei-it-lieferanten-anwenden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Bujotzek]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2023 09:09:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das deutsche Lieferkettengesetz bei IT-Lieferanten anzuwenden, ist für größere Unternehmen schon seit Januar 2023 Pflicht. Es verpflichtet sie, ihrer Sorgfaltspflicht bezüglich Menschenrechte und Nachhaltigkeit bei allen Zulieferern (nicht nur bei IT-Lieferanten) nachzukommen. Ab Januar 2024 sind weitere Unternehmen von diesem Gesetz betroffen. Wir nehmen das zum Anlass, die Gesetzesvorgaben aus der Sicht externer IT-Leistungen für&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/einkauf/lieferkettengesetz-bei-it-lieferanten-anwenden/">Lieferkettengesetz bei IT-Lieferanten anwenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b><span data-contrast="auto">Das deutsche Lieferkettengesetz bei IT-Lieferanten anzuwenden, ist f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Unternehmen schon seit Januar 2023 Pflicht. Es verpflichtet sie, ihrer Sorgfaltspflicht bez&uuml;glich Menschenrechte und Nachhaltigkeit bei </span></b><b><span data-contrast="auto">allen</span></b><b><span data-contrast="auto"> Zulieferern (nicht nur bei IT-Lieferanten) nachzukommen. Ab Januar 2024 sind weitere Unternehmen von diesem Gesetz betroffen. Wir nehmen das zum Anlass, die Gesetzesvorgaben aus der Sicht externer IT-Leistungen f&uuml;r das eigene Unternehmen zu betrachten: Was sind konkrete Risiken in der IT-bezogenen Lieferkette und wie kann bei Einsatz externer IT-Lieferanten mit diesen Risiken umgegangen werden?</span></b><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 aria-level="1"><span data-contrast="none">Ausgangssituation&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":240,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h2>
<p><span data-contrast="auto">Das deutsche Lieferkettengesetz (offizieller Name: </span><a href="https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze-und-Gesetzesvorhaben/Gesetz-Unternehmerische-Sorgfaltspflichten-Lieferketten/gesetz-unternehmerische-sorgfaltspflichten-lieferketten.html" target="_blank" rel="noopener"><span data-contrast="none">Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz</span></a><span data-contrast="auto">) ist seit Januar 2023 f&uuml;r Unternehmen mit mehr als 3000 Mitarbeitern in Kraft. Ab Januar 2024 sind auch Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern von diesem Gesetz betroffen.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Das aktuelle Lieferkettengesetz fordert von betroffenen Unternehmen folgende einzurichtende Kernelemente:</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span data-contrast="auto"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13830 size-medium" title="Lieferkettengesetz Kernelemente" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/12/Abbildung1-300x274.png" alt="" width="300" height="274" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/12/Abbildung1-300x274.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/12/Abbildung1.png 470w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px"></span></p>
<p style="text-align: center;"><span data-contrast="auto">Abbildung 1: Kernelemente des deutschen Lieferkettengesetzes</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">In 2022 ist parallel auf europ&auml;ischer Ebene die Gesetzesinitiative CSDDD (</span><a href="https://www.bmuv.de/themen/nachhaltigkeit/wirtschaft/lieferketten/europaeische-lieferkettenrichtlinie-csddd" target="_blank" rel="noopener"><span data-contrast="none">Corporate Sustainability Due Diligence Directive</span></a><span data-contrast="auto">), auf den Weg gebracht worden: im Dezember 2022 einigten sich die EU-L&auml;nder auf ein EU-Lieferkettengesetz (</span><span data-contrast="none">&bdquo;Europ&auml;ische Lieferkettenrichtlinie&ldquo;)</span><span data-contrast="auto">. Der Gesetzgebungsprozess ist auf EU-Ebene voraussichtlich fr&uuml;hestens Anfang 2024 abgeschlossen. Im Anschluss haben die EU-L&auml;nder zwei Jahre Zeit, das EU-Gesetz in ein landesspezifisches Gesetz zu &uuml;berf&uuml;hren.&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">F&uuml;r Deutschland hei&szlig;t das, dass das aktuelle deutsche Lieferkettengesetz dann versch&auml;rft wird, da die EU-Vorgaben noch weiter gehen: nicht nur direkte, sondern auch indirekte Lieferanten sowie die Nutzung und Entsorgung von Produkten stehen im Fokus. Des Weiteren sind dann auch Unternehmen mit 500 Mitarbeitern und Nettoumsatz &gt; 150 Mio. Euro, 2 Jahre sp&auml;ter zus&auml;tzlich Unternehmen mit 250 Mitarbeitern und Nettoumsatz &gt; 40 Mio. Euro betroffen.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">&nbsp;&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<h2 aria-level="1"><span data-contrast="none">Typische Risiken in der IT-Lieferkette</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":240,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h2>
<p><span data-contrast="auto">Mit dem Lieferkettengesetz werden betroffene deutsche Unternehmen dazu verpflichtet, geeignete Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um </span><a href="https://www.lpb-bw.de/menschenrechtsverletzungen#c81453" target="_blank" rel="noopener"><b><span data-contrast="none">Menschenrechtsverletzungen</span></b></a><span data-contrast="auto"> und </span><a href="https://www.umweltpakt.bayern.de/management/faq/411/emas" target="_blank" rel="noopener"><b><span data-contrast="none">Umweltauswirkungen</span></b></a><span data-contrast="auto"> in ihren globalen Lieferketten zu verhindern. Im Folgenden geben wir einige Beispiele f&uuml;r typische Risiken bei IT-Zulieferern. Die Risiken entstehen insbesondere, weil IT-Dienstleister ihre Kosten m&ouml;glichst niedrig halten wollen und sich Vorteile gegen&uuml;ber der Konkurrenz in der eigenen Branche erwarten.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Typische Risiken bzgl. Menschenrechtsverletzungen&nbsp;</span></b><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Zulieferer begehen bei der Erbringung ihrer IT-Services oder der Erstellung von IT-Produkten unter anderem potenziell folgende Menschenrechtsverletzungen:</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<ul>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="7" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Kinderarbeit</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="7" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Zwangsarbeit</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="7" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="3" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Diskriminierung von Mitarbeitern</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="7" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="4" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Ungleichbehandlung von Mitarbeitern</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="7" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="5" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Unangemessen niedrige L&ouml;hne</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
</ul>
<ul>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="7" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Eingriffe in die Privatsph&auml;re von Mitarbeitern</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="7" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Einschr&auml;nkung der Meinungsfreiheit von Mitarbeitern</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="7" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="3" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Nichtbeseitigung von gesundheitsgef&auml;hrdenden Arbeitsbedingungen</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
</ul>
<h4><b><span data-contrast="auto">Typische Risiken bzgl. Umweltauswirkungen</span></b><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Zulieferer nehmen bei der Erbringung ihrer IT-Services oder der Erstellung von IT-Produkten unter anderem folgende Beeintr&auml;chtigungen der Umwelt in Kauf:</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<ul>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="8" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="4" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Umweltsch&auml;digung bei Rohstoffabbau f&uuml;r IT-Produkte und -Services</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="8" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="5" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Umweltverschmutzung durch die Fertigung von IT-Produkten</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="8" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="6" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Hoher Energieverbrauch bei eingesetzten Technologien (z.B. Server, K&uuml;hltechnologien)</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="8" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="7" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Einsatz stark CO</span><span data-contrast="auto">2</span><span data-contrast="auto">-generierender Energiequellen f&uuml;r Produktion und IT-Betrieb</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="8" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="8" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Keine Verwendung nachhaltiger Materialien,&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="8" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="9" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">hohe Abfallquote</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="8" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="10" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Nicht-umweltgerechte Entsorgung bzw. Wiederverwertung (z.B. von Abf&auml;llen, alter IT-Ausr&uuml;stung, Abw&auml;rme von Rechenzentren)</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="8" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="11" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Einsatz von Geb&auml;uden f&uuml;r B&uuml;ros, Fertigung und Betrieb, die nicht-umweltgerecht gestaltet und betrieben werden&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
</ul>
<p><span data-contrast="auto">Einige der oben genannten Risiko-Beispiele betreffen nicht nur die IT-Branche, sondern k&ouml;nnen bei Zulieferern aus verschiedenen Branchen auftreten. Dies gilt insbesondere f&uuml;r fast alle Menschenrechte betreffende Risiken.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 aria-level="1"><span data-contrast="none">Umsetzung der Gesetzesvorgaben&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":240,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h2>
<h4><b><span data-contrast="auto">Zust&auml;ndigkeiten</span></b><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Da das Lieferkettengesetz Vorgaben f&uuml;r </span><b><span data-contrast="auto">alle</span></b><span data-contrast="auto"> Zulieferer (und nicht nur die IT-Dienstleister) eines Unternehmens macht, wird die Verantwortung f&uuml;r die Umsetzung in Unternehmen h&auml;ufig durch zentrale Einheiten wie den Einkauf oder Compliance-Verantwortliche wahrgenommen. Aber auch in diesem Fall ist der zentral Verantwortliche bei einigen Arbeiten auf die jeweilige Fachabteilung angewiesen, welche die Leistungen des Zulieferers bezieht.&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Das gilt insbesondere f&uuml;r die IT-Abteilung beziehungsweise die IT-Dienstleister steuernde Einheit: Sie sollte bei der </span><a href="https://wirtschaft-entwicklung.de/wirtschaft-menschenrechte/csr-risiko-check"><span data-contrast="none">Risikoanalyse</span></a><span data-contrast="auto"> und -bewertung unterst&uuml;tzen, um die schon zentral identifizierten Risiken um IT-spezifische Risiken zu erg&auml;nzen. Auch kann die IT-Abteilung die Risiken von IT-Zulieferern in der Regel besser bewerten, da sie neben Vertragsinhalten auch Details zur internen Bedeutung der externen IT-Leistungen, zu deren externe Erbringung, zur Gestaltung der Kooperation und der Steuerung der IT-Dienstleister kennt. Diese Kompetenz pr&auml;destiniert die IT-Abteilung, auch bei der Ableitung von Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen eine bedeutende Rolle zu &uuml;bernehmen.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wenn ein Unternehmen keine zentralen Einheiten f&uuml;r die Umsetzung der Liefergesetz-Vorgaben hat oder einsetzen will, muss dies dezentral in den betroffenen Bereichen passieren, d.h. die IT-Abteilung muss dann die komplette Umsetzung der Gesetzesvorgaben f&uuml;r IT-Dienstleister &uuml;bernehmen.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<h4><b><span data-contrast="auto">Nutzung bestehender Verfahren und Tools</span></b><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h4>
<p><span data-contrast="auto">In beiden F&auml;llen &ndash; komplette &Uuml;bernahme durch die IT-Abteilung oder nur Mitwirkung an der Umsetzung &ndash; gilt: im eigenen Unternehmen bestehende Verfahren und Tools sollten genutzt werden. Auf diese Weise lassen sich die Gesetzesvorgaben schneller umsetzen und die Umsetzungsergebnisse sind gut in die bestehende Organisation integriert. Im Einkauf kann zum Beispiel das bestehende Supplier Relationship Management </span><b><span data-contrast="auto">(</span></b><a href="https://www.crowdfox.pro/unternehmen/wiki/srm-system/" target="_blank" rel="noopener"><b><span data-contrast="none">SRM-) System</span></b></a><span data-contrast="auto"> genutzt werden: es stellt Daten zu allen Zulieferern bereit. Zudem kann der Einkauf schon auf bestehende Funktionen aufsetzen. Zum Beispiel kann er die bestehende Lieferantenkategorisierung verwenden, um die Pr&auml;ventionsma&szlig;nahmen zu priorisieren. Einige SRM-Systeme bieten inzwischen auch Erweiterungen f&uuml;r Lieferkettengesetz-Anforderungen bzw. Schnittstellen zu Lieferkettengesetz unterst&uuml;tzenden Systemen, die eingesetzt werden k&ouml;nnen.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wenn Unternehmen Verfahren und Tools f&uuml;r das </span><b><span data-contrast="auto"><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a></span></b><span data-contrast="auto"> etabliert haben, so k&ouml;nnen diese idealerweise auch f&uuml;r die Umsetzung des Lieferkettengesetzes genutzt werden. Dies gilt genauso f&uuml;r Anforderungen wie </span><b><span data-contrast="auto">Beschwerdeverfahren, Dokumentation und Reporting</span></b><span data-contrast="auto">: sind im Unternehmen schon f&uuml;r &auml;hnliche Anwendungszwecke Systeme wie zum Beispiel eine Enterprise-Service-Management- (ESM-) Plattform eingerichtet, so k&ouml;nnen diese auch f&uuml;r die Umsetzung des Lieferkettengesetzes verwendet werden.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<h2 aria-level="1"><span data-contrast="none">Fazit: Lieferkettengesetz bei IT-Lieferanten anwenden</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":240,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h2>
<p><span data-contrast="auto">Das deutsche Lieferkettengesetz wird konkret ab Januar 2024 und sp&auml;ter in weiteren Stufen f&uuml;r zus&auml;tzliche, kleinere Unternehmensgr&ouml;&szlig;en gelten. Zudem werden die derzeitigen Regelungen weiter versch&auml;rft. Zuk&uuml;nftig vom Gesetz betroffene Unternehmen sollten sich rechtzeitig auf die Umsetzung der Gesetzesvorgaben vorbereiten.&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">F&uuml;r Unternehmen, die IT-Leistungen von mehreren Dienstleistern beziehen, empfiehlt es sich, die Lieferkettengesetz-Anforderungen durch ein eng kooperierendes Team aus Vertretern der zust&auml;ndigen zentralen Instanzen wie Einkauf und Compliance sowie der betroffenen Fachabteilung wie IT-Abteilung bzw. </span><a href="https://www.amendos.de/beratung-providermanagement-outsourcing-itsm/9-profits/"><span data-contrast="none">Providermanagement</span></a><span data-contrast="auto"> umzusetzen. Die Umsetzung geht einfacher und schneller, je h&ouml;her der </span><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/ISO/IEC_15504" target="_blank" rel="noopener"><span data-contrast="none">Reifegrad</span></a><span data-contrast="auto"> der eigenen Organisation und Prozesse ist.&nbsp;</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/einkauf/lieferkettengesetz-bei-it-lieferanten-anwenden/">Lieferkettengesetz bei IT-Lieferanten anwenden</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Outsourcing von IT Security-Services</title>
		<link>https://www.amendos.de/it-service-management/outsourcing-von-it-security-services/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Pfitzmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Apr 2023 10:55:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=11997</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/it-service-management/outsourcing-von-it-security-services/">Outsourcing von IT Security-Services</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Beim </strong><a href="https://www.amendos.de/akademie/outsourcing-seminare/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Outsourcing von IT-Services</strong></a><strong>, insbesondere Commodity-Services wie RZ-Dienstleistungen oder Workplace, gibt es viel Erfahrung, daher ist es inzwischen weit verbreitet, Teile der IT an Service-Provider auszulagern. Bez&uuml;glich des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> von IT Security-Services allerdings haben viele Unternehmen aufgrund der hohen Risiken noch Bedenken. Doch ist diese Einstellung in Zeiten st&auml;ndig neuer Bedrohungen sowie immer schneller zu aktualisierender Spezialexpertise noch zeitgem&auml;&szlig;? Diese Fragen werden im Folgenden untersucht.</strong></p>
<p><strong>&nbsp;</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Outsourcing von IT Security-Services &ndash; Ausgangssituation</h2>
<p>Nahezu jeder Bereich der IT l&auml;sst sich heutzutage outsourcen:<br>
Angefangen beim Service Desk, &uuml;ber das Hosting von Rechenzentren, Webseiten, dem SAP-Betrieb, Datenbanken oder CRM-Systemen, f&uuml;r jeden IT-Service-Bereich gibt es etablierte Anbieter. Auch im Bereich der IT-Security gibt es inzwischen eine Vielzahl von Anbietern, die unter Anderem das Storage-Backup, Security Information und Event Management (<a href="https://www.computerwoche.de/a/die-besten-siem-tools,3551487" target="_blank" rel="noopener">SIEM</a>) oder den Betrieb von Firewalls &uuml;bernehmen. Doch gerade der Betrieb von Firewalls ist gesondert zu betrachten, stellen doch die Firewalls in der Regel den entscheidenden Schutz vor Angreifern aus dem Internet dar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>&Uuml;berblick Firewall-Services</h2>
<p>Eine Firewall analysiert den Datenverkehr und blockiert oder gew&auml;hrt den Datenfluss auf Basis von Regeln, die erlaubten oder unerlaubten Traffic definieren. Next Generation Firewalls bieten zudem Funktionen wie Intrusion Detection (IDS) und Intrusion Prevention (IPS) an, um Angriffe auf das Unternehmensnetz zu erkennen und abzuwehren. Dadurch sch&uuml;tzen sie einzelne Rechner, Server und Netzwerke vor Angriffen mit Malware, Trojanern oder unbefugten Zugriffen.</p>
<p>Je nach Unternehmensgr&ouml;&szlig;e kann die Verwaltung und &Uuml;berwachung von Firewalls durch sehr viele Regeln sowie st&auml;ndig neuen Angriffsm&ouml;glichkeiten schnell sehr komplex und zeitaufwendig werden. Das jeweilige IT-Team muss in der Lage sein, mit der neuesten Software und Technologie stets Schritt zu halten. Nur so kann es in der heutigen digital vernetzten Welt das Unternehmen dauerhaft sch&uuml;tzen. Die entsprechenden Spezialisten sind unter Umst&auml;nden durch den Fachkr&auml;ftemangel schwer zu bekommen, beziehungsweise zu halten. Hier kommt das Thema &bdquo;Firewall-Administration durch einen Service-Provider&ldquo; ins Spiel: Der Service Provider k&uuml;mmert sich um Betrieb, Wartung und Administration der jeweiligen Firewall-L&ouml;sung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Vorteile einer vollst&auml;ndigen Ausgliederung</h2>
<p>Grunds&auml;tzlich ist beim <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> von IT Security-Services zu entscheiden, ob der gesamte Firewall-Betrieb oder nur Teile der Betriebsaufgaben abgegeben werden sollen. Je nach Unternehmen sind m&ouml;glicherweise besonders sensible Bereiche vorhanden, die nicht an einen Provider outgesourct werden k&ouml;nnen (z.B. in der Medizin). Wird der gesamte Betrieb ausgegliedert, kann dies f&uuml;r Unternehmen eine Reihe von Vorteilen bringen:</p>
<ul>
<li><strong>Kein Administrationsaufwand<br>
</strong>Der Provider &uuml;bernimmt alle Services rund um die Administration der Firewall-L&ouml;sung. Dazu geh&ouml;ren beispielsweise Updates, Patch-Management, Best Practice-Konfiguration, Monitoring oder Support. Somit m&uuml;ssen keine eigenen Spezialisten mehr vorgehalten werden, die stetig ihr Know-how aktualisieren und ausbauen m&uuml;ssen.</li>
<li><strong>Einfache Skalierbarkeit<br>
</strong>Je nach Anforderung bez&uuml;glich Traffic oder Administration lassen sich die Firewall-Leistungen hinsichtlich der Provider-Ressourcen schnell nach oben oder unten skalieren.</li>
<li><strong>Flexibilisierung der IT-Investitionen</strong><br>
Firmen k&ouml;nnen ihre IT-Investitionen flexibel gestalten. So erfolgt die Abrechnung entweder in einem nutzungsbasierten Mietmodell oder man beschafft die Hardware selbst und kauft nur die Betriebsleistungen ein.</li>
<li><strong>Hohe Sicherheit</strong><br>
Hat sich ein Service-Provider auf IT-Security-Services spezialisiert und erbringt diese f&uuml;r mehrere Kunden, so ist er in der Regel professioneller aufgestellt, da er mehr spezialisiertes Personal hat und die Effizienz seines Betriebskonzepts stetig optimiert, um seine Marge zu steigern. Somit ist die Firewall-L&ouml;sung stets auf dem aktuellen Stand und kann zeitnah mit den neuesten Funktionen ausstattet werden.</li>
</ul>
<p>Diese Vorteile k&ouml;nnen nur erzielt werden, wenn zwischen Unternehmen und Service-Provider die entsprechenden Vertr&auml;ge gut ausgearbeitet und abgestimmt sind: Im Service-Schein m&uuml;ssen die vom Provider zu &uuml;bernehmenden Leistungen sowie ihre Qualit&auml;t (&uuml;ber die Festlegung von SLAs) genau spezifiziert sein, die Schutzmechanismen sollten auf Basis der Ergebnisse eines ganzheitlich etablierten <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a>s gestaltet sein. Das interne IT-Security-Team muss im Rahmen des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>s bei den entsprechenden Planungen, Abstimmungen und ggf. in Verhandlungen mit dem k&uuml;nftigen Service-Provider eingebunden werden, um ein gemeinsames Sicherheitsverst&auml;ndnis zu erreichen. Auch wenn die Service-Provider &uuml;ber ein enormes Sicherheits-Wissen verf&uuml;gen, kann eine Anpassung an etwaige Unternehmensbesonderheiten durchaus erforderlich sein, anstatt sich rein auf allgemeine Security-Standards des Service-Providers zu verlassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Sonderfall Produktionsumgebungen</h2>
<p>Alle genannten Punkte hinsichtlich des Firewall-Betriebs sind bei einigen Unternehmen in bestimmten Bereichen nicht so einfach anzuwenden. Insbesondere bei produzierenden Unternehmen ergeben sich in den Produktionsumgebungen h&auml;ufig besondere Anforderungen wie zum Beispiel spezielle lHard- oder Software. Hier ist es oftmals notwendig, eine angepasste Firewall-L&ouml;sung zu betreiben, die meist besser auf die spezifischen Anforderungen ausgerichtet ist. In Produktionsumgebungen stehen oft sehr alte IT-Systeme, f&uuml;r die es keine Sicherheitsupdates mehr gibt, ebenso l&auml;uft spezielle und sehr alte Steuerungs- oder Mess-Software h&auml;ufig nicht auf neuen Betriebssystemversionen. Daher sind diese Bereiche noch besser abzusichern, um nicht nur die Produktion nicht zu gef&auml;hrden, sondern auch, um Firmengeheimnisse (z.B. Patente) zu sch&uuml;tzen. Vorhandene Sicherheitskonzepte m&uuml;ssen gepr&uuml;ft und ggf. angepasst werden, da ein anderes Know-How bei der Konzeption und beim Betrieb solcher Firewalls n&ouml;tig ist. Auch die Firewall-Anforderungen k&ouml;nnen sich von Standard-L&ouml;sungen hinsichtlich Verf&uuml;gbarkeit und Konfigurationsm&ouml;glichkeiten unterscheiden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-11998 aligncenter" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/04/20230418_Grafik-Blogbeitrag-300x124.jpg" alt="" width="870" height="360" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/04/20230418_Grafik-Blogbeitrag-300x124.jpg 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/04/20230418_Grafik-Blogbeitrag-1024x424.jpg 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/04/20230418_Grafik-Blogbeitrag-768x318.jpg 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/04/20230418_Grafik-Blogbeitrag.jpg 1323w" sizes="(max-width: 870px) 100vw, 870px"></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Spezifikation der Leistungen</h2>
<p>Damit sich auch Firewalls f&uuml;r solche Umgebungen von einem Service-Provider managen lassen, ist eine m&ouml;glichst genaue Spezifikation in der Leistungsbeschreibung erforderlich, da sich viele Standard-L&ouml;sungen nicht 1:1 nutzen lassen. Der Service-Provider hat zwar das bessere Wissen, kennt aber etwa die Vor-Ort-Umgebung nicht. Nach einer Vergabe sollte die Provider-Expertise in einem entsprechenden Transition-Projekt genutzt werden, um die aktuelle Firewall-Konzeption und den Betrieb zu pr&uuml;fen und gemeinsam mit dem Auftraggeber Verbesserungen umzusetzen. Dadurch lernen die Mitarbeiter:innen des Service-Providers die Systemumgebung kennen und k&ouml;nnen sich auf die Anforderungen einstellen.</p>
<p>Anpassungen an diese Firewalls m&uuml;ssen schnell und pr&auml;zise umsetzbar sein, damit es nicht zu Verz&ouml;gerungen bei der Implementierung oder Ausf&auml;llen kommt. Ein Ticketsystem mit angeschlossener Hotline und idealerweise einem Chat f&uuml;r Change-Requests ist entsprechend einzurichten, um besonders kurze Reaktions- oder L&ouml;sungszeiten, auch zu ungew&ouml;hnlichen Arbeitszeiten (etwa am Wochenende) zu erm&ouml;glichen. Auch m&uuml;ssen die Kommunikationswege klar geregelt sein, damit die Anpassungen schnell vorgenommen werden k&ouml;nnen. Die daf&uuml;r ggf. notwendige Optimierung der Service-Request-Prozesse ist ebenfalls im Rahmen der Transition anzugehen, um die erforderlichen internen Zuarbeiten im Prozess, wie etwa Genehmigungen und Freigaben, zu verbessern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Outsourcing von IT Security-Services &ndash; Fazit</h2>
<p>Zusammenfassend l&auml;sst sich sagen, dass beim <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> von IT Security-Services, insbesondere beim Thema Firewall, deutlich mehr Punkte zu beachten sind als bei anderen IT-Dienstleistungen. Gerade im Bereich der Produktion ist im Rahmen der Transitionsphase eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Service-Provider notwendig, um die entsprechenden Umgebungen effizient zu sch&uuml;tzen. Zudem muss bei der Zusammenarbeit sichergestellt sein, dass es zu keinen Behinderungen im Betrieb, wie etwa Produktionsverz&ouml;gerungen oder Ausf&auml;llen, kommt. Klare Kommunikationsstrukturen und Verantwortlichkeiten sind daher neben Einrichtungs- und Konfigurationsstandards unabdingbar.</p>

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		<title>IT-Providermanagement in Zeiten von Supply-Chain-Attacken</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/it-providermanagement-in-zeiten-von-supply-chain-attacken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Pfitzmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2021 09:33:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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			<p><strong>Anfang Juli 2021 sorgte eine Supply-Chain-Attacke, der &bdquo;REvil-Group&ldquo; weltweit f&uuml;r Aufsehen: Es gelang dieser Hackergruppe auf einen Schlag, mehr als 1000 Unternehmen erfolgreich anzugreifen und &uuml;ber den Einsatz von Ransom-Software enorme L&ouml;segeldmengen zu fordern. Betrachtet man sich diesen Angriff etwas n&auml;her, dann wird klar, dass er die IT-Welt nachhaltig ver&auml;ndern wird. Doch was genau macht diesen Fall so besonders, und was sind die Auswirkungen, gerade wenn Unternehmen IT-Services outgesourct haben, im Bereich Providermanagement? Auf diese Fragen geht der folgende Blog-Artikel ein.</strong></p>

		</div>
	</div>
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			<h2>Cyberangriffe und die aktuelle Supply-Chain-Attacke</h2>
<p>Bislang erfolgten Ransomware-Angriffe meist gezielt auf einzelne Unternehmen, bei denen Sicherheitsl&uuml;cken entdeckt wurden, oder bei denen ein m&ouml;glicher Profit sehr hoch sein k&ouml;nnte. Oder aber es wurden Schwachstellen &uuml;ber Massenscans gesucht und anschlie&szlig;end ausgenutzt, wie etwa der sogenannte &bdquo;Hafnium Exchange-Server-Hack&ldquo;, den wir in unserem <a href="https://www.amendos.de/cloud/information-security-in-der-cloud-hoeher-als-on-premise/">Blog-Artikel im April 2021</a> n&auml;her betrachtet haben. Die jetzt erfolgte Attacke &uuml;ber eine IT-Management Software des IT-Dienstleisters <a href="https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Cybersicherheitswarnungen/DE/2021/2021-234002-1132.html">Kaseya</a> hat allerdings eine ganz neue Qualit&auml;t, denn sie erfolgte &uuml;ber ganz regul&auml;re Prozesse, wie sie jede IT aufweist. Es handelt sich hier um eine sogenannte Supply-Chain-Attacke, bei der ein Unternehmen nicht direkt, sondern &uuml;ber einen Service Provider, welcher bestimmte IT-Dienstleistungen erbringt, angegriffen wird.</p>
<h2>Funktionsweise und Angriffsverlauf</h2>
<p>Die Anwendung Kaseya VSA ist eine Plattform f&uuml;r das Software-Management. Zu ihren Aufgaben geh&ouml;rt unter anderem die Installation von Software und Updates auf den jeweiligen Kundensystemen. Genutzt wird VSA von Service Providern, wie zum Beispiel IONOS, die damit die IT ihrer Kunden administrieren. Diese Service Provider setzen dazu wahlweise entweder eine eigene On-Premise-Installation der Kaseya-L&ouml;sung ein, oder sie nutzen ein von Kaseya gehostetes Cloud-Angebot als Software-as-a-Service. In dieser Management-Software gab es offenbar mehrere L&uuml;cken, die zumindest teilweise auch bereits im Rahmen einer sogenannten &bdquo;Coordinated Disclosure&ldquo; bei Kaseya gemeldet wurden. Dabei wird der Hersteller rechtzeitig vor Ver&ouml;ffentlichung einer Sicherheitsschwachstelle vorgewarnt, um in angemessener Zeit entsprechende Gegenma&szlig;nahmen zu ergreifen. &Uuml;ber den weiteren zeitlichen Ablauf ist bislang nichts genaueres bekannt.</p>
<p>Der aktuelle Angriff erfolgte dann am 2. Juli 2021, noch bevor die n&ouml;tigen Patches vom Hersteller eingespielt waren (ein sogenannter Zero-Day-Exploit). Konkrete Informationen zu Details der Schwachstelle sind zwar noch nicht bekannt, allerdings ergaben &ouml;ffentliche Analysen, dass es einen ungesicherten Endpunkt des VSA-Web-Interfaces gegeben hat. &Uuml;ber diesen konnte man aus dem Internet ohne Authentifizierung mit der Server-Software kommunizieren. Mittels einer sogenannten SQL-Injection schleusten die Angreifer dann Datenbank-Befehle ein und konnten damit schlussendlich den bzw. die Server kontrollieren, deren Aufgabe es war, ihre Clients mit neuer Software und Patches zu versorgen. Anschlie&szlig;end wurde durch die Angreifer das Ausrollen eines Pakets namens &bdquo;<em>Kaseya VSA Agent Hot-fix</em>&ldquo; auf alle Client-Systeme ausgel&ouml;st. Dieses war im Prinzip eine getarnte alte Version des Windows Defenders, die den eigentlichen Ransomware-Trojaner der REvil-Gruppe beinhaltete. Da Kayesa f&uuml;r seine Management Software umfangreiche Ausnahmeregeln f&uuml;r AntiVirus-Sofware und Firewalls empfiehlt, hatten die entsprechenden Agenten auf den Client-Systemen leichtes Spiel, da diese mit sogenannten SYSTEM-Rechten laufen, und somit aus Sicht von Sicherheits- und Monitoring-Software v&ouml;llig legitime Systemprozesse sind.</p>
<p>Betroffen waren offenbar nicht nur die On-Premise-Installationen der Kaseya-Kunden, sondern auch die von Kaseya betriebene SaaS-Cloud-Infrastruktur. Diese konnte jedoch nach Hersteller-Angaben noch rechtzeitig heruntergefahren werden, sodass dar&uuml;ber keine Client-Systeme infiziert wurden. Mittlerweile ist von etwa 60 direkt betroffenen Service-Provider-Kunden von Kaseya die Rede, die alle die On-Premise-Version von VSA einsetzten. Diese betreuten zusammen wiederum etwa 1.000 bis 1.500 Unternehmen (Endkunden). Der entstandene Schaden ist also enorm, und dass, obwohl Kaseya eher zu den kleineren Anbietern derartiger IT-Management-Plattformen geh&ouml;rt. Es ist kaum vorstellbar, welcher Schaden entsteht, wenn ein solcher Supply-Chain-Attacke Microsoft, Amazon oder Google treffen sollte, deren Software viele Millionen Kunden nutzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_7928" style="width: 1872px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-7928" class="wp-image-7928 size-full" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/05/Supply-Chain-Attacke-e1630574565126.png" alt="Darstellung Supply-Chain-Attacke" width="1862" height="1041"><p id="caption-attachment-7928" class="wp-caption-text">Darstellung Supply-Chain-Attacke</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2></h2>
<h2>Supply-Chain-Attacken und Providermanagement</h2>
<p>Und genau hier liegt die Schwierigkeit f&uuml;r die eben genannten Endkunden. Mit Ausnahme von ggf. fehlenden vertraglichen Regelungen f&uuml;r Cyberangriffe und deren Handhabung haben diese Kunden im Prinzip nichts falsch gemacht: Sie haben Teile ihrer IT an Service Provider outgesourct, die sich im Rahmen der ihnen &uuml;bertragenen Services auch um die Software- und Updateverteilung k&uuml;mmern. Welche Software diese Service Provider f&uuml;r die Erbringung der jeweiligen Leistungen einsetzen, darauf hat der Endkunde meist wenig Einfluss. Er vertraut darauf, dass der Service Provider seine Dienstleistungen auf einem angemessenen Sicherheitsniveau erbringt. Der Service Provider wiederum vertraut darauf, dass die Softwarehersteller die von ihm eingesetzten Produkte sicher gestaltet haben und insbesondere regelm&auml;&szlig;ig und rechtzeitig Sicherheitsupdates geliefert werden.</p>
<p>Aus Sicht des Providermanagements werden sich hier einige Konsequenzen ergeben. Entsprechende Vertr&auml;ge mit Service Providern m&uuml;ssen hinsichtlich Haftungs- und Regress-Anforderungen gepr&uuml;ft und m&ouml;glicherweise angepasst werden. F&uuml;r den Bereich Software- und Update-Management m&uuml;ssen ggf. Strategien entwickelt werden, um das Ausma&szlig; von zuk&uuml;nftigen Angriffen dieser Art zu reduzieren. In einzelnen Schritten abgebildet, kann eine solche Strategie in etwa wie folgt aussehen:</p>
<ol>
<li>Review des Sicherheitsproblems gemeinsam mit dem Service Provider</li>
<li>Erarbeiten eines Verfahrens zur Vermeidung zuk&uuml;nftiger F&auml;lle eines Angriffstyps</li>
<li>Spezifikation aus dem Verfahren resultierender Leistungen des Service Providers</li>
<li>Vertragliche Vereinbarung der entsprechenden Leistungen</li>
<li>Verfahrensimplementierung</li>
<li>&Uuml;berwachung des Verfahrens, u.a. durch SLA Reporting, Audits etc.</li>
</ol>
<p>Praktisch kann ein solches Verfahren zum Beispiel in der Einrichtung von Testgruppen bestehen, die Software-Updates zuerst erhalten, bevor ein Massenrollout stattfindet. Dabei finden dann f&uuml;r diese Testgruppen diverse Pr&uuml;fungen statt, um die Freigabe f&uuml;r eine sichere Software-/Updateverteilung zu erhalten. All diese Service-Inhalte m&uuml;ssen dann mit dem Provider genau spezifiziert und vertraglich festgeschrieben werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Der Schutz vor solchen Supply-Chain-Attacken ist ein schwieriges Thema, da es sie in dieser Form so bislang eher selten gab. Erw&auml;hnenswert ist in diesem Zusammenhang der massive Angriff &uuml;ber die SolarWinds Software, bei der Ende 2020 bis zu 18.000 Netzwerke von Beh&ouml;rden und Unternehmen betroffen waren. Wie der aktuelle Fall zeigt, hilft an dieser Stelle auch das schnelle Einspielen von Sicherheitsupdates nicht, da eben diese Updates die eigentliche Schadsoftware enthielten. In den jetzt anstehenden Diskussionen zwischen Providern und Endkunden m&uuml;ssen v&ouml;llig neue Bedrohungsszenarien diskutiert und entsprechende Gegenma&szlig;nahmen vereinbart werden. Hier ist mit einem erheblichen Aufwand zu rechnen, insbesondere wenn Services an verschiedene Provider vergeben wurden. Dieser Mehraufwand lohnt sich aber in jedem Fall, da der n&auml;chste Angriff dieser Art nicht lange auf sich warten lassen wird.</p>

		</div>
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		<title>Continual Improvement in SIAM-Umgebungen</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/continual-improvement-in-siam-umgebungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2021 09:13:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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			<p><strong>Viele Unternehmen nutzen Continual Improvement (CI), um auf sich st&auml;ndig wandelnde Anforderungen an Services, Produkte und Prozesse zu reagieren und Ihren Kunden stetig neuen Nutzen anbieten zu k&ouml;nnen. Vor diesen Herausforderungen stehen mittlerweile alle Organisationseinheiten, so auch das Providermanagement, insbesondere bei eigener Ausrichtung gem&auml;&szlig; Service Integration and Management (<a href="https://www.itsmfi.org/page/SIAM">SIAM</a>). In dem heutigen Blogbeitrag m&ouml;chten wir Ihnen aufzeigen, wie CI nach erfolgtem IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> in SIAM-Umgebungen </strong><strong>implementiert werden kann.</strong></p>

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	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><strong>Ausgangslage</strong></h2>
<p>Nach einem erfolgten IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> kommt es vor, dass die erbrachten Services sich zun&auml;chst verschlechtern, da sich die entsprechenden externen Service Provider in einer anf&auml;nglichen &bdquo;Lernphase&ldquo; befinden. Dies kann schnell zu Unzufriedenheit in der Organisation des outsourcenden Unternehmens f&uuml;hren und sich bis hin zu starkem Widerstand gegen&uuml;ber den externen Service Providern entwickeln. Von Kooperation, geschweige denn kontinuierlicher Verbesserung, ist gar nicht zu reden. Wie kann eine derartige Frontenbildung und sich verfestigende Unzufriedenheit mit den externen Services vermieden werden? Wie schafft man stattdessen gemeinsam mit den Service Providern den Einstieg in einen Verbesserungsprozess, der die Qualit&auml;t der Services stetig erh&ouml;ht?</p>
<h2><strong>Voraussetzungen</strong></h2>
<p>Kontinuierliche Verbesserung von Services, Produkten und Prozessen beginnt nicht erst w&auml;hrend des Regelbetriebs. Deshalb ist es aus unserer Sicht entscheidend, bereits vor Beginn eines <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>s den Grundstein f&uuml;r eine Kultur der kontinuierlichen Verbesserung zu legen. Diese beinhaltet nicht nur die kontinuierliche Verbesserung der Services, sondern auch der Prozesse und der Zusammenarbeit. Basis hierf&uuml;r ist ein, in der Phase der Gestaltung des &uuml;bergreifenden Konzepts f&uuml;r <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>, zu definierender <a href="https://www.amendos.de/governance/multi-providermanagement-der-verhaltenskodex-als-schluessel-der-reibungslosen-zusammenarbeit/?1615296752494">Verhaltenskodex</a>. Dieser gilt f&uuml;r alle Service Provider gleicherma&szlig;en.</p>
<p>In dieser Phase gilt es zudem, die groben Prozesse f&uuml;r die kontinuierliche Verbesserung, die ebenfalls f&uuml;r alle Service Provider gelten, festzulegen. Denn gerade in einer Multi-Provider-Umgebung sollte sichergestellt sein, dass alle Provider dieselben Prozesse implementieren, damit eine reibungsfreie Zusammenarbeit gew&auml;hrleistet ist. In der Ausschreibungsphase sollte darauf geachtet werden, dass Bieter in ihren Angeboten bereits L&ouml;sungsans&auml;tze konkretisieren, wie sie den geforderten kontinuierlichen Verbesserungsprozess in ihrer Organisation praktisch umsetzen wollen. Der Auftraggeber schlie&szlig;lich legt jedoch die endg&uuml;ltige Ausgestaltung der Prozesse fest. Letztere sind dann wiederum f&uuml;r alle Provider verbindlich. Die Prozesshoheit verbleibt also beim Service Integrator. Anpassungsspielraum bleibt f&uuml;r die einzelnen Provider h&ouml;chstens noch in der eigenen Organisation, ohne jedoch die Kooperation mit anderen Providern zu beeintr&auml;chtigen. Im Rahmen der Bietergespr&auml;che gilt es dann zu kl&auml;ren, ob beide Seiten ein gleiches Verst&auml;ndnis vom CI-Prozess und den daraus abgeleiteten Ma&szlig;nahmen entwickelt haben.</p>
<p>Ist dies der Fall, sollten neben dem beidseitigen Bekenntnis zur kontinuierlichen Verbesserung die erarbeiteten Verfahrensvorgaben und deren Rahmenbedingungen in dem zu schlie&szlig;enden Vertrag festgeschrieben werden. Dies sollten mindestens folgende sein:</p>
<ul>
<li>Einzusetzende Methoden, z.B. Deming-Zyklus, Continual Improvement Model (ITIL)</li>
<li>Umgang mit Kosten und Einsparungen</li>
<li>Verantwortlichkeiten</li>
<li>Regelmechanismen</li>
</ul>
<p>In der Transitionsphase schlie&szlig;lich werden die vereinheitlichten Ma&szlig;nahmen f&uuml;r CI sowohl auf Seiten des Service Integrators als auch auf Seiten aller Provider verbindlich implementiert und m&uuml;ssen anschlie&szlig;end mit Leben gef&uuml;llt werden. Denn nur so ist eine erforderliche Zusammenarbeit mehrerer Provider bei Verbesserungsaktivit&auml;ten m&ouml;glich. Sp&auml;testens zu diesem Zeitpunkt sollte deshalb nochmals ein Review durch Vertreter aller Parteien durchgef&uuml;hrt werden, ob ein einheitliches Verst&auml;ndnis und eine einheitliche Handhabung erreicht worden sind. Ist dies nicht der Fall, muss der CI-Prozess auf jeden Fall nochmal auf den Pr&uuml;fstand.</p>
<p>Schlie&szlig;lich soll Folgendes noch hervorgehoben werden: Eine lebendige Continual-Improvement-Kultur bedeutet, dass Verbesserungsvorschl&auml;ge auf allen Ebenen, sowohl auf Provider- als auch auf Providermanagement-Seite aber auch von zus&auml;tzlichen Stakeholdern gemacht werden k&ouml;nnen und sollen. CI ist dabei kein einmaliger Vorgang, sondern soll Teil der DNA aller Beteiligten werden. Um dies zu erreichen, ist eine weithin sichtbare Unterst&uuml;tzung des Managements unabdingbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_4485" style="width: 1504px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-4485" class="size-full wp-image-4485" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/03/Deming-Zyklus_1-1.png" alt="Deming-Zyklus" width="1494" height="683" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/03/Deming-Zyklus_1-1.png 1494w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/03/Deming-Zyklus_1-1-300x137.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/03/Deming-Zyklus_1-1-1024x468.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2021/03/Deming-Zyklus_1-1-768x351.png 768w" sizes="auto, (max-width: 1494px) 100vw, 1494px"><p id="caption-attachment-4485" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Deming-Zyklus</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>M&ouml;gliche Verfahren und Ma&szlig;nahmen</strong></h2>
<p>Damit CI sein Potenzial, neuen Nutzen zu generieren und wechselnden Anforderungen zu begegnen, entfalten kann, muss es ein lebendiger Bestandteil des Betriebsalltags werden. Dies gelingt, wenn CI als Prozess bei allen Beteiligten pr&auml;sent ist. Im Folgenden sollen beispielhaft einige M&ouml;glichkeiten aufgef&uuml;hrt werden, wie dies bewerkstelligt werden kann.</p>
<h4>1. CI in allen Gremien mit (Multi-)Providerbeteiligung auf die Agenda setzen:</h4>
<ul>
<li>regelm&auml;&szlig;ig am Ende jedes Gremien-Meetings (operatives Board, Service Management Board, &hellip;) wird das Thema CI zus&auml;tzlich auf die Agenda gesetzt</li>
<li>identifizierte und besprochene Schwachstellen, weitere spontane Ideen sowie Verbesserungsans&auml;tze werden in einer CI-Liste dokumentiert</li>
</ul>
<h4>2. Ein regelm&auml;&szlig;ig tagendes CI-Gremium mit relevanten Service Providern etablieren:</h4>
<ul>
<li>(aktualisierte) Bewertung der Vorschl&auml;ge in der CI-Liste</li>
<li>Verbesserungsvorschl&auml;ge priorisieren und dabei darauf achten, dass die Priorisierung f&uuml;r alle transparent und nachvollziehbar ist</li>
<li>Quick-Wins identifizieren und schnell zur Umsetzung f&uuml;hren (dienen als sichtbarer Motivationsschub f&uuml;r alle Beteiligten) &ndash; dies gilt auch f&uuml;r low-Cost / low-Effort Initiativen</li>
<li>Ansto&szlig;en der Ma&szlig;nahmen mit hoher Priorisierung</li>
<li>Initiierung der Entwicklung von Verbesserungsans&auml;tzen (siehe Punkt 4)</li>
</ul>
<h4>3. CI-Liste f&uuml;r alle Stakeholder mittelbar oder unmittelbar zug&auml;nglich machen</h4>
<ul>
<li>M&ouml;glichkeit schaffen, alle Formen von Feedback und Ideen aufzunehmen und in die CI-Liste zu &uuml;berf&uuml;hren; daf&uuml;r ist es eventuell notwendig, verschiedene Kan&auml;le (z.B. Mail-Account, CI-Ansprechpartner, CI-Briefkasten) einzurichten</li>
<li>gleichzeitig stetig allen Beteiligten signalisieren, dass ihre Verbesserungsvorschl&auml;ge wichtig und erw&uuml;nscht sind</li>
</ul>
<h4>4. Durchf&uuml;hrung regelm&auml;&szlig;iger Workshops mit folgender Agenda:</h4>
<p>Anwendung kreativer Techniken zur Identifikation und Konkretisierung weiterer Verbesserungsvorschl&auml;ge (und deren Aufnahme in CI-Liste), z.B.</p>
<ul>
<li>Design Thinking</li>
<li>Creative Spaces</li>
<li>sonstige Kreativit&auml;tstechniken</li>
</ul>
<h4>5. Einsatz agiler Methoden, um die Verbesserungsma&szlig;nahmen umzusetzen</h4>
<p>Um stetig Ergebnisse zu erzielen, ist es sinnvoll, komplexe Verbesserungsma&szlig;nahmen in mehrere kleine und in sich abgeschlossene Pakete aufzubrechen und mit agilen Methoden umzusetzen. Geeignete Methoden hierf&uuml;r sind z.B.:</p>
<ul>
<li>Kanban</li>
<li>Kaizen</li>
<li>Lean Six Sigma</li>
<li>Scrum</li>
</ul>
<h4>6. Review der Verbesserungsma&szlig;nahmen im CI-Gremium (siehe Punkt 2)</h4>
<ul>
<li>das Erstellen eines Lessons-Learned-Logs kann hilfreich sein, um Erfahrungen aus Verbesserungsinitiativen zu dokumentieren und f&uuml;r sp&auml;tere Initiativen zu nutzen</li>
<li>regelm&auml;&szlig;iger Review des CI-Prozesses selbst durch z.B. folgende Fragen</li>
<li style="list-style-type: none;">
<ul>
<li>Waren die eingesetzten Methoden hilfreich?</li>
<li>Was war hinderlich?</li>
<li>Was war f&ouml;rderlich?</li>
</ul>
</li>
</ul>
<h4>7. Aktive Vermarktung der Verbesserungen</h4>
<p>Die Ergebnisse der Verbesserungsinitiativen, sollten dazu genutzt werden, das Bekenntnis zum Continual Improvement bei allen beteiligten externen Providern, Mitarbeitern im Providermanagement und sonstigen Stakeholdern weiter zu festigen. Dies kann durch aktive Vermarktung der bisherigen Erfolge geschehen.</p>
<p>So l&auml;sst sich z.B. bei internen Stakeholdern innerhalb der Organisation des Auftraggebers die Akzeptanz des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>s, der externen Provider und der Retained Organisation durch gute Ergebnisse steigern. Finanzielle Einsparungserfolge k&ouml;nnen mit einer, vorab im Vertrag zu vereinbarenden, Einsparungsaufteilung zwischen Auftraggeber und Providern verbunden werden. Auf diese Weise k&ouml;nnen die Kosten auch beim Auftraggeber gesenkt werden. Die positiven Auswirkungen der Verbesserungen wiederum sind ein Anreiz, den CI-Prozess weiterzuverfolgen.</p>
<p>Aber auch die externen Provider k&ouml;nnen von erreichten Erfolgen profitieren. Sie k&ouml;nnen die gemachten Erfahrungen auf andere Kunden &uuml;bertragen und somit dort ihr Ansehen und ihre Einnahmen steigern. Die &Uuml;bertragung von Rechten an bestimmten verbesserungsbedingten Innovationen k&ouml;nnte ebenfalls ein Anreiz und Motivationsschub sein, die eingeschlagene Richtung weiterzuverfolgen. Selbiges gilt auch f&uuml;r positives Feedback von internen und externen Kunden. So kann allm&auml;hlich das Ziel erreicht werden, CI zum selbstverst&auml;ndlichen Bestandteil der gemeinsamen Arbeit werden zu lassen.</p>
<h2><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Als gelebte Praxis ist Continual Improvement in SIAM-Umgebungen leider immer noch viel zu selten. Dabei hilft ein gut etabliertes CI dem Service Integrator und den externen Providern, Services und Prozesse stetig zu verbessern und den Nutzen der Services f&uuml;r die Kunden laufend zu erh&ouml;hen. Es verbessern sich jedoch nicht nur die angebotenen Services, sondern auch die Zusammenarbeit aller Beteiligten untereinander, denn auch die ist Gegenstand der kontinuierlichen Verbesserung. So hilft die CI-Einf&uuml;hrung in einer SIAM-Umgebung schlie&szlig;lich auch, eine vertrauensvolle Kultur der Kooperation zu f&ouml;rdern, von der am Ende alle Beteiligten profitieren.</p>

		</div>
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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/continual-improvement-in-siam-umgebungen/">Continual Improvement in SIAM-Umgebungen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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		<title>ITIL4 Engage als Schlüssel zum Erfolg von outgesourcten IT-Services</title>
		<link>https://www.amendos.de/it-service-management/itil4-engage-bei-outgesourcten-it-services/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Petra Bleshoy]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Sep 2020 08:43:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/it-service-management/itil4-engage-bei-outgesourcten-it-services/">ITIL4 Engage als Schlüssel zum Erfolg von outgesourcten IT-Services</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Die Service Value Chain ist das Herzst&uuml;ck des in ITIL4 vorgestellten Service Value Systems. Letzteres beschreibt, wie alle Komponenten und Aktivit&auml;ten einer Organisation zusammenspielen, um durch IT-Services einen Wert zu erschaffen. ITIL4 Engage wiederum ist eine Aktivit&auml;t in der Service Value Chain.</strong></p>
<p><strong>Zweck dieser Aktivit&auml;t ist, ein gutes Verst&auml;ndnis der Stakeholder-Anforderungen und die kontinuierliche Einbeziehung aller Stakeholder bei der Entwicklung und dem Management von IT-Services sicherzustellen. Kommunikation kann bzw. muss in diesem Zusammenhang als fortw&auml;hrender Austausch mit den Stakeholdern verstanden werden, der an jeder Stelle der <a href="https://www.bmc.com/blogs/itil-service-value-chain/">Service Value Chain</a> auftaucht. Wie sieht dies in der Praxis aus?</strong></p>
<div id="attachment_1951" style="width: 605px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1951" class="size-full wp-image-1951" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/Itil2-1.png" alt="" width="595" height="280" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/Itil2-1.png 595w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/Itil2-1-300x141.png 300w" sizes="auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px"><p id="caption-attachment-1951" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Service Value Chain gem. ITIL4</p></div>
<p>Der Kunde kommt mit einem neuen oder zus&auml;tzlichen Bedarf (Demand) f&uuml;r einen Service oder ein Produkt auf die IT-Abteilung zu, bzw. der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> in der IT-Abteilung stellt diesen fest. Die Kommunikation hier&uuml;ber kann &uuml;ber verschiedene Kan&auml;le gef&uuml;hrt werden, z. B. &uuml;ber regelm&auml;&szlig;ige Meetings von <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> und Kunde, ein Self-Service-Portal oder einen Service Desk. Die IT-Abteilung muss diesen Bedarf zun&auml;chst analysieren und besser verstehen, um mit der Planung zu beginnen. Dazu bedarf es wiederum der R&uuml;cksprache mit dem Kunden, denn dessen Anforderungen sind ausschlaggebend f&uuml;r die Serviceplanung und das Service Design.</p>
<p>Bei komplexen Services ist eine iterative Feedbackschleife, wie sie Scrum einsetzt, hilfreich. So ist gew&auml;hrleistet, dass nicht nur der Output (Ma&szlig;nahmen oder Dinge, die ein gew&uuml;nschtes Resultat herbeif&uuml;hren sollen) stimmt. Auch das Outcome stimmt, also das Resultat (oder anders gesagt: das, was ein Unternehmen erreichen m&ouml;chte), welches letztlich den Wert f&uuml;r die verschieden Stakeholder ausmacht.</p>
<p>Ist ein externer Service-Provider an der Service-Gestaltung und -Erbringung beteiligt, so ist er von Beginn an mit in die Kommunikation einzubeziehen. Hierzu sp&auml;ter mehr. In den Kernphasen des Designs, des Erstellens und des Ausrollens des Services m&uuml;ssen verschiedene Informationen flie&szlig;en, so z.B. Analyse von Risiken, Security- und Compliance-Anforderungen, Service-Performance-Reporting, Vertr&auml;ge und Vereinbarungen mit internen und externen Providern, um nur einige zu nennen. Die Informationen flie&szlig;en &uuml;ber verschiedene Medien, wie z.B. Reports, Collaboration Tools, Service Level Agreements, Wissensmanagement-Datenbanken und viele mehr. Auch die entstandenen Services ziehen Kommunikation nach sich. Sie m&uuml;ssen in den Servicekatalog aufgenommen und bekannt gegeben werden. Regelm&auml;&szlig;iges Feedback von Usern und Kunden muss eingeholt werden (z.B. &uuml;ber eine Kunden-Umfrage) und nat&uuml;rlich m&uuml;ssen die Services auch kontinuierlich verbessert werden.</p>
<p>Man kann anhand dieses sehr groben Beispiels bereits sehen, dass bei jedem Schritt in der Service Value Chain Kommunikation in verschiedenste Richtungen und &uuml;ber verschiedenste Medien notwendig ist. Wer aber ist in der IT-Organisation daf&uuml;r verantwortlich, diese Kommunikation zu lenken? In erster Linie ist dies der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a>, denn er ist die Schnittstelle zwischen der IT-Organisation im Sinne eines internen IT-Providers und dem Kunden. Auch wenn er nicht immer direkt in die Kommunikation eingebunden ist (zum Beispiel beim Self-Service-Portal), ist er stets informiert, um die Bed&uuml;rfnisse und Interessen seiner Kunden zu vertreten. Gleichzeitig kommt dem Kunden in dieser Konstellation eine erweiterte Rolle zu. Er ist nicht mehr nur Kunde, sondern potenziell auch Product Owner, das hei&szlig;t er setzt die Priorit&auml;ten bei der Service-(weiter-)Entwicklung. Auf jeden Fall wird er aktiv an der Produktentwicklung und -verbesserung beteiligt. Dies kann im Rahmen von regelm&auml;&szlig;igen Foren und Meetings geschehen, aber auch zus&auml;tzlich &uuml;ber verschiedene m&uuml;ndliche oder schriftliche Feedbackkan&auml;le.</p>
<p>Sind nun noch ein oder mehrere externe Service Provider an der Serviceerbringung beteiligt, sieht das Kommunikationskonstrukt etwas anders aus. Die Rolle des Kunden nimmt jetzt der Providermanager ein. Er steht im Austausch mit den externen Providern und &uuml;bernimmt die Kommunikation mit diesen &uuml;ber alle Schritte der Service Value Chain. Au&szlig;erdem moderiert er die Anforderungen der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> und ihrer Kunden.</p>
<p>Dies ist zu empfehlen, da sonst die Gefahr besteht, dass durch direkte Kommunikation der Kunden mit den externen Service-Providern eine Schatten-IT entsteht, die neben der &bdquo;offiziellen&ldquo; IT betrieben wird.</p>
<p>Sollte die Situation eintreten, dass aufgrund der notwendigen fachlichen Kompetenz zur Kl&auml;rung von Fragen zum Service ein Providervertreter einzubinden ist, so sollten <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> und Providermanager diesen begleiten und das Gespr&auml;ch mit dem Kunden moderieren. Der Providervertreter wiederum sollte nicht einen vertrieblichen, sondern einen fachlichen Schwerpunkt (=Fachexperte) haben.</p>
<div id="attachment_1952" style="width: 561px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-1952" class="wp-image-1952 size-full" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/ITIL3-1.png" alt="" width="551" height="651" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/ITIL3-1.png 551w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/09/ITIL3-1-254x300.png 254w" sizes="auto, (max-width: 551px) 100vw, 551px"><p id="caption-attachment-1952" class="wp-caption-text">Abbildung 2: Kommunikationskette Kunde IT-Organisationexterne Provider</p></div>
<p>Wie aber kommen die Informationen vom externen Service-Provider zum Kunden? Der regelm&auml;&szlig;ige Austausch zwischen <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/it-service-manager-versus-provider-manager-wo-ist-der-unterschied/">Service- und Provider-Manager</a> (sofern diese beiden Rollen nicht von einer einzigen Instanz &uuml;bernommen werden) bildet diese &bdquo;Kommunikationsbr&uuml;cke&ldquo;. Dazu ist es notwendig, nicht nur regelm&auml;&szlig;ig, sondern auch in kurzen Intervallen in Austausch zu treten. Hierzu sind verschiedene Formen denkbar, je nachdem, wie die IT-Organisation aufgestellt ist:</p>
<ul>
<li>regelm&auml;&szlig;ige pers&ouml;nliche Runden</li>
<li>Videokonferenzen</li>
<li>direkte Telefon- und Chat-Kommunikation</li>
</ul>
<p>Wichtig ist, dass Ergebnisse, Entscheidungen, Absprachen etc. dokumentiert werden, damit sie nachvollzogen werden k&ouml;nnen und das Wissen nicht verloren geht. Reibungsverluste in diesem Teil der Kommunikationskette k&ouml;nnen zu wachsenden Reibungsverlusten in den anderen Teilen f&uuml;hren.</p>
<h2>Fazit: ITIL4 Engage</h2>
<p>Wie in ITIL4 und hier insbesondere im Rahmen der Service Value Chain sehr gut adressiert, erh&auml;lt die Kommunikation mit Kunden und anderen Stakeholdern in heutigen Zeiten deutlich mehr Gewicht. ITIL4 Engage ist hierbei ein Schl&uuml;sselelement. IT-Organisationen m&uuml;ssen zuk&uuml;nftig sicherstellen, dass Informationen ungehindert in alle Richtungen flie&szlig;en k&ouml;nnen. So kann schnell auf &Auml;nderungsanforderungen reagiert werden. Herzst&uuml;ck dieser Kommunikationskette ist der regelm&auml;&szlig;ige Austausch zwischen dem Kunden, dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> und dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/provider-manager-definition/" target="_self" title="Der Provider-Manager stellt sicher, dass die von externen Service-Providern bezogenen IT-Services stets den Anforderungen des internen IT-Serviceportfolios entsprechen. Seine Rolle hat einen klaren Fokus auf das Lieferantenmanagement. Er ist zentraler Ansprechpartner f&uuml;r den Service-Manager des Providers und &uuml;bernimmt dessen operative Steuerung. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Er stellt sicher, dass die mit dem Provider&hellip;" class="encyclopedia">Provider-Manager</a>.</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/it-service-management/itil4-engage-bei-outgesourcten-it-services/">ITIL4 Engage als Schlüssel zum Erfolg von outgesourcten IT-Services</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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		<title>IT-Service-Manager versus Provider-Manager – wo ist der Unterschied?</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/it-service-manager-versus-provider-manager-wo-ist-der-unterschied/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Bujotzek]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2020 09:48:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/it-service-manager-versus-provider-manager-wo-ist-der-unterschied/">IT-Service-Manager versus Provider-Manager – wo ist der Unterschied?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>In vielen Unternehmen werden die Begriffe Service- und <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/provider-manager-definition/" target="_self" title="Der Provider-Manager stellt sicher, dass die von externen Service-Providern bezogenen IT-Services stets den Anforderungen des internen IT-Serviceportfolios entsprechen. Seine Rolle hat einen klaren Fokus auf das Lieferantenmanagement. Er ist zentraler Ansprechpartner f&uuml;r den Service-Manager des Providers und &uuml;bernimmt dessen operative Steuerung. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Er stellt sicher, dass die mit dem Provider&hellip;" class="encyclopedia">Provider-Manager</a> f&uuml;r<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/IT-Service-Management"> IT-Servicemanagement</a> Rollen genutzt. Da es keine akzeptierte Standard-Definition f&uuml;r diese Begriffe gibt, ist das Verst&auml;ndnis der damit in Unternehmen bezeichneten Rollen sehr unterschiedlich. Zum Teil werden sie auch synonym f&uuml;r ein und dieselbe Stelle in der IT verwendet. Entsprechende Stellenbezeichnungen tauchen ebenfalls immer wieder in den entsprechenden Jobportalen auf. Im Folgenden zeigen wir einerseits eine Abgrenzung, parallel aber auch das notwendige Zusammenspiel der beiden Rollen auf. Die grundlegenden Definitionen orientieren sich dabei an der &uuml;blichsten Verwendung im Markt. Unser Hauptfokus ist aber die Gestaltung von Kunden- und Lieferantenmanagement.</strong></p>

		</div>
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			<p>Zun&auml;chst werde ich die beiden IT-Servicemanagement Rollen konkretisieren und gegeneinander abgrenzen, bevor wir auf die Abh&auml;ngigkeiten und das Zusammenspiel der beiden Rollen kommen. Beide Rollen haben Schl&uuml;sselfunktionen in der Dienstleisterkette eines IT-Bereichs (siehe Abbildung 1).</p>
<h2>Die Rolle des Service-Managers</h2>
<p>Ein <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> stellt sicher, dass die intern angebotenen IT-Services stets den Anforderungen seines/seiner IT-Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden sowie Softskills f&uuml;r den Umgang mit dem Kunden. Er &uuml;bernimmt insbesondere folgende Aufgaben:</p>
<ul>
<li>Sicherstellen, dass die mit dem Kunden geschlossenen Servicevereinbarungen eingehalten werden &ndash; dies impliziert das Vertreten der Kundeninteressen in der eigenen<br>
IT-Organisation,</li>
<li>SLA Reporting und regelm&auml;&szlig;ige Service review Meetings mit dem Kunden,</li>
<li>Beratung des Kunden hinsichtlich des bestehenden IT-Serviceangebots,</li>
<li>Abstimmung des Demand mit dem Kunden,</li>
<li>Aufnahme neuer Kundenanforderungen und Initiierung von daraus resultierenden Service&auml;nderungen und neuen Services in der eigenen IT-Organisation.</li>
</ul>
<p>Aus Sicht von ITIL ist dies eine Mischung von Aufgaben der Management Practices Relationship Management, Service Level Management und (des noch in ITIL V3 enthaltenen) Demand Management.</p>
<h2>Die Rolle des Provider-Managers</h2>
<p>Der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/provider-manager-definition/" target="_self" title="Der Provider-Manager stellt sicher, dass die von externen Service-Providern bezogenen IT-Services stets den Anforderungen des internen IT-Serviceportfolios entsprechen. Seine Rolle hat einen klaren Fokus auf das Lieferantenmanagement. Er ist zentraler Ansprechpartner f&uuml;r den Service-Manager des Providers und &uuml;bernimmt dessen operative Steuerung. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Er stellt sicher, dass die mit dem Provider&hellip;" class="encyclopedia">Provider-Manager</a> stellt sicher, dass die von &bdquo;seinen&ldquo; externen Providern bezogenen<br>
IT-Services stets den Anforderungen des internen Serviceportfolios entsprechen. Seine Rolle hat einen klaren Fokus auf das Lieferantenmanagement. Er ist zentraler Ansprechpartner f&uuml;r den <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> des Providers. Er muss einen guten &Uuml;berblick &uuml;ber das aktuelle interne (d.h. im Servicekatalog definierte) Serviceangebot, in Planung befindliche Service&auml;nderungen und die gesamte Serviceorganisation besitzen. Zudem muss auch er Soft Skills mitbringen; in diesem Fall f&uuml;r den Umgang mit seinen Providern wie auch mit internen Kollegen aus anderen Funktionsbereichen. Er &uuml;bernimmt insbesondere folgende Aufgaben:</p>
<ul>
<li>Sicherstellen, dass die mit dem Provider geschlossenen Servicevereinbarungen eingehalten werden &ndash; dies impliziert das Vertreten der Interessen der eigenen IT-Organisation gegen&uuml;ber dem Provider,</li>
<li>Pr&uuml;fung von <a href="https://www.amendos.de/service-design/servicequalitaet-messen-bei-einsatz-mehrerer-provider/">SLA-Reporting</a>s und Rechnungen des Providers, regelm&auml;&szlig;ige Servicereview-Meetings mit dem Provider,</li>
<li>Providerseitige Abstimmung und Beauftragung von erforderlichen Service&auml;nderungen und neuen Services, Sicherstellung einer korrekten Implementierung und Inbetriebnahme der &Auml;nderungen,</li>
<li>Sicherstellung von angemessenem Risiko und Compliance-Management bez&uuml;glich der extern bezogenen Services,</li>
<li>Steuerung der Identifikation und Umsetzung von Verbesserungspotentialen und Innovationen im Servicesegment des Providers,</li>
<li>&Uuml;berwachung der Provider-bezogenen Budgets.</li>
</ul>
<p>Aus Sicht von ITIL beinhaltet dies die Management Practices Supplier Management und Measurement &amp; Reporting, geht zum Teil aber deutlich dar&uuml;ber hinaus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_956" style="width: 535px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-956" class="wp-image-956" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2020/07/Rollen_Service-Manager-Providermanager-e1595417919590.png" alt="" width="525" height="519"><p id="caption-attachment-956" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette</p></div>
<h2></h2>
<h2>Abgrenzung und Zusammenspiel der beiden IT-Servicemanagement Rollen</h2>
<p>Wie man sieht, sind die Aufgaben der beiden IT-Servicemanagement Rollen gar nicht so unterschiedlich: Beide k&uuml;mmern sich um die vereinbarungsgerechte Serviceerbringung und &ndash; in einer zunehmend agilen Welt immer wichtigeren &ndash; Aufnahme und Umsetzung erforderlicher Service&auml;nderungen. Der Fokus ist aber jeweils ein anderer:</p>
<p>Der <b><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a></b> als Teil des &bdquo;IT-Vertriebs&ldquo; sorgt daf&uuml;r, dass das interne Serviceangebot stets dem (sich laufend &auml;ndernden) Bedarf des Kunden gerecht wird. Sein Ziel ist der &bdquo;Vertriebserfolg&ldquo;, d.h. geplanten Umsatz, Kundenzufriedenheit und dauerhafte Kundenbindung zu erreichen. Letzteres ist heute f&uuml;r den internen IT-Bereich kein Selbstg&auml;nger mehr: Durch schnell zug&auml;ngige, einfach zu beauftragende <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/cloud-services-definition/" target="_self" title="Cloud-Services sind IT-Services, die von einem Dienstleister, dem sogenannten Cloud-Provider gehostet und &uuml;ber ein Netzwerk Kunden bzw. Anwendern zur Verf&uuml;gung gestellt werden. Diese Services beinhalten die Bereitstellung von Infrastrukturen, z.B. Server, Storage (Infrastructure as a Service bzw. IaaS), Plattformen, d.h. Applikationsentwicklungsumgebungen (Platform as a Service bzw. PaaS) oder Software (Software as a Service bzw. SaaS).&hellip;" class="encyclopedia">Cloud-Services</a> besteht die Gefahr, dass interne IT-Kunden zunehmend &ndash; an IT-Bereich und Einkauf vorbei &ndash; Services extern beziehen (Stichwort: Maverick-Buying).</p>
<p>Der <b><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/provider-manager-definition/" target="_self" title="Der Provider-Manager stellt sicher, dass die von externen Service-Providern bezogenen IT-Services stets den Anforderungen des internen IT-Serviceportfolios entsprechen. Seine Rolle hat einen klaren Fokus auf das Lieferantenmanagement. Er ist zentraler Ansprechpartner f&uuml;r den Service-Manager des Providers und &uuml;bernimmt dessen operative Steuerung. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Er stellt sicher, dass die mit dem Provider&hellip;" class="encyclopedia">Provider-Manager</a></b> hingegen hat sicherzustellen, dass die vom IT-Vertrieb verkauften Services, die nicht intern produziert werden, bedarfsgerecht von hierf&uuml;r vertraglich verpflichteten externen Providern bezogen und erbracht werden. Sein Ziel ist also die korrekte Bereitstellung passender externer Services, um den vom IT-Vertrieb generierten Bedarf zu decken.</p>
<p>Aus der aufgabenseitigen Abgrenzung dieser IT-Servicemanagement Rollen wird schon deutlich, dass die Aufgaben der einen Rolle die der anderen bedingen und gut aufeinander abgestimmt sein m&uuml;ssen: Der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> ist darauf angewiesen, dass die mit seinen IT-Kunden vereinbarten Services auch in angemessener Qualit&auml;t und zeitgerecht produziert werden. Wenn die Services von externen Providern erbracht werden, liegt die Verantwortung hierf&uuml;r beim <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/provider-manager-definition/" target="_self" title="Der Provider-Manager stellt sicher, dass die von externen Service-Providern bezogenen IT-Services stets den Anforderungen des internen IT-Serviceportfolios entsprechen. Seine Rolle hat einen klaren Fokus auf das Lieferantenmanagement. Er ist zentraler Ansprechpartner f&uuml;r den Service-Manager des Providers und &uuml;bernimmt dessen operative Steuerung. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Er stellt sicher, dass die mit dem Provider&hellip;" class="encyclopedia">Provider-Manager</a>: Er hat die Provider entsprechend zu steuern bzw. zu managen. Andererseits muss der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> stets &uuml;ber die aktuelle Lage der Services des Providers auf dem Laufenden sein, um in Gespr&auml;chen mit dem Kunden kompetent Auskunft geben zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Um dies zu gew&auml;hrleisten, muss ein regelm&auml;&szlig;iger Informationsfluss zwischen den beiden Rollen sichergestellt sein. Zudem m&uuml;ssen Prozesse etabliert sein, um von IT-Kunden angeforderte Service-Requests und Service-Changes auch angemessen bearbeiten zu k&ouml;nnen. In derartigen Prozessen sind, neben den beiden Rollen, auch andere wie zum Beispiel das Service Design beteiligt. Die saubere Implementierung der Prozesse und des Informationsaustauschs erh&auml;lt eine noch h&ouml;here Bedeutung, wenn mehr als ein Provider an der Service-Bereitstellung beteiligt ist.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Nach unserer Definition stehen <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> und <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/provider-manager-definition/" target="_self" title="Der Provider-Manager stellt sicher, dass die von externen Service-Providern bezogenen IT-Services stets den Anforderungen des internen IT-Serviceportfolios entsprechen. Seine Rolle hat einen klaren Fokus auf das Lieferantenmanagement. Er ist zentraler Ansprechpartner f&uuml;r den Service-Manager des Providers und &uuml;bernimmt dessen operative Steuerung. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Er stellt sicher, dass die mit dem Provider&hellip;" class="encyclopedia">Provider-Manager</a> an unterschiedlicher Stelle in der Leistungserbringung: Der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/service-manager-definition/" target="_self" title="Ein Service-Manager stellt sicher, dass in einem Unternehmen intern angebotene IT-Services stets den Anforderungen seiner Kunden gerecht werden. Er hat eine vertriebsorientierte Rolle und ist erster Ansprechpartner f&uuml;r den Kunden. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Hierf&uuml;r ben&ouml;tigt er ein grundlegendes Verst&auml;ndnis des Business, der Anforderungen und der Prozesse seiner Kunden. Zudem sollte er ausreichende&hellip;" class="encyclopedia">Service-Manager</a> bedient die Schnittstelle des IT-Bereichs zum Kunden, der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/provider-manager-definition/" target="_self" title="Der Provider-Manager stellt sicher, dass die von externen Service-Providern bezogenen IT-Services stets den Anforderungen des internen IT-Serviceportfolios entsprechen. Seine Rolle hat einen klaren Fokus auf das Lieferantenmanagement. Er ist zentraler Ansprechpartner f&uuml;r den Service-Manager des Providers und &uuml;bernimmt dessen operative Steuerung. Abbildung 1: Rollenanordnung in der Dienstleisterkette Er stellt sicher, dass die mit dem Provider&hellip;" class="encyclopedia">Provider-Manager</a> steuert an der Lieferanten-Schnittstelle externe Provider. Beides muss koordiniert ablaufen, damit die eingekauften Provider Services auch den Kundenanforderungen gerecht werden. Im Idealfall werden beide IT-Servicemanagement Rollen an eine Instanz bzw. Stelle gegeben. Dies ist aber in der Praxis meist nur in kleineren Umgebungen m&ouml;glich. In allen anderen F&auml;llen ist das Zusammenspiel sehr gut zu organisieren, um die Ziele der IT und damit auch der IT-Kunden zu erreichen.</p>

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		<title>ITIL 4 – Was bleibt und was ändert sich?</title>
		<link>https://www.amendos.de/it-service-management/itil-4-was-bleibt-und-was-aendert-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Schneegans]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2019 08:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Service Design]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<title>Modernisierung des IT-Grundschutzes</title>
		<link>https://www.amendos.de/compliance/modernisierung-des-it-grundschutzes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Pfitzmann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Dec 2017 11:00:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Compliance]]></category>
		<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<title>Agilität und Multi-Providermanagement</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/agilitaet-und-multi-providermanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Bujotzek]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2017 11:00:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT Service Management]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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