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	<title>Providermanagement Archive - amendos gmbh</title>
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	<title>Providermanagement Archive - amendos gmbh</title>
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		<title></title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/vendormanager-treffen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[amendos]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2026 09:36:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/vendormanager-treffen/"></a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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		<title>Erfolgreiche IT-Transition &#8211; Schlüsselfaktoren</title>
		<link>https://www.amendos.de/transition/it-transition-erfolgreich-schluesselfaktoren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Bujotzek]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2025 11:48:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Transition]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/transition/it-transition-erfolgreich-schluesselfaktoren/">Erfolgreiche IT-Transition &#8211; Schlüsselfaktoren</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Die Entscheidung f&uuml;r <a href="https://www.amendos.de/consulting-it-outsourcing-providermanagement-cloud-sourcing/it-outsourcing/">IT-Outsourcing</a> ist gefallen, die Konzeptionsphase abgeschlossen, Ausschreibung und Verhandlungen sind erfolgreich beendet &ndash; der Vertrag ist unterzeichnet. Viele Unternehmen lehnen sich bez&uuml;glich der anstehenden Phase &ldquo;IT-Transition&rdquo; jetzt zur&uuml;ck und vertrauen darauf, dass der Dienstleister beziehungsweise Service Provider die &Uuml;bernahme der Services eigenst&auml;ndig vorbereitet. Doch Vorsicht: Dieser Ansatz birgt erhebliche Risiken.</strong></p>
<p><strong>Ein Dienstleister kennt weder die spezifische Architektur des aktuellen Services des Kunden noch dessen internen Abl&auml;ufe und Strukturen. Damit die Transition gelingt und der externe Betrieb sp&auml;ter reibungslos funktioniert, m&uuml;ssen beide Parteien aktiv zusammenarbeiten. Nur durch eine gemeinsame Steuerung und klare Rollenverteilung entsteht ein stabiler und den Qualit&auml;tsanforderungen gerecht werdender Service sowie eine vertrauensvolle Partnerschaft. Im Folgenden zeigen wir, worauf Auftraggeber besonders achten sollten.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Einf&uuml;hrung</strong></h2>
<p>Die weit verbreitete Annahme, der Dienstleister werde &bdquo;alles regeln&ldquo;, ist tr&uuml;gerisch. Ohne die aktive Beteiligung des Auftraggebers fehlt essenzielles Wissen &uuml;ber bestehende Systeme, Prozesse und Verantwortlichkeiten beim Dienstleister. Das kann zu Verz&ouml;gerungen, Qualit&auml;tsproblemen und erh&ouml;hten Kosten f&uuml;hren. Deshalb empfiehlt sich, die Transition als ein gemeinsames Projekt anzugehen &ndash; und der Kunde tr&auml;gt hierbei eine Schl&uuml;sselrolle. Wir zeigen im Folgenden vier Schl&uuml;sselfaktoren auf, die dazu beitragen, dass mit der Transition eine vern&uuml;nftige Basis f&uuml;r einen guten externen IT-Service, eine gute Zusammenarbeit und eine effiziente Steuerung des Dienstleisters gelegt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_17691" style="width: 778px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-17691" class=" wp-image-17691" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/12/Schluesselfaktoren-300x107.png" alt="" width="768" height="274" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/12/Schluesselfaktoren-300x107.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/12/Schluesselfaktoren-1024x365.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/12/Schluesselfaktoren-768x274.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/12/Schluesselfaktoren-1536x547.png 1536w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/12/Schluesselfaktoren.png 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px"><p id="caption-attachment-17691" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Schl&uuml;sselfaktoren f&uuml;r eine erfolgreiche IT-Transition</p></div>
<h2></h2>
<h2></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Schl&uuml;sselfaktoren f&uuml;r eine erfolgreiche IT-Transition</strong></h2>
<p>&nbsp;</p>
<h3>1. Aufbau eines eigenen Projektteams</h3>
<p>Das Kunden-Unternehmen sollte ein eigenes <strong>internes Projektteam</strong> aufstellen, das aus Experten f&uuml;r die outzusourcenden Services besteht. Sollte der Service schon outgesourct sein und es erfolgt ein Wechsel zu einem neuen Service Provider (2.-Generation-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>), so sind Mitarbeiter des bisherigen Service Providers einzubinden. Diese Experten &uuml;bernehmen Zuarbeiten, stellen den notwendigen Wissenstransfer zum neuen Dienstleister sicher und f&uuml;hren erforderliche Abnahmen der vom neuen Dienstleister im Rahmen der Transition geschaffenen Ergebnisse durch. Hierf&uuml;r ben&ouml;tigen sie auch ausreichend freie Ressourcen.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus ist auch intern ein erfahrener <strong>Projektleiter</strong> bereitzustellen. Er agiert gemeinsam mit dem Projektleiter des Dienstleisters als Doppelspitze. Diese Rolle kann intern besetzt werden oder, wenn die Kompetenz und Erfahrung f&uuml;r die Leitung eines Transition-Projekts nicht vorhanden ist, durch einen ausreichend erfahrenen externen Berater. Wichtig ist, dass er &uuml;ber ausgepr&auml;gte Projektmanagement-Kompetenz, ausreichend technisches Verst&auml;ndnis sowie hervorragende Kommunikationsf&auml;higkeiten verf&uuml;gt &ndash; sowohl gegen&uuml;ber dem Dienstleister als auch gegen&uuml;ber internen Abteilungen und der Managementebene.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>2. Etablierung eines Governance-Rahmens f&uuml;r die IT-Transition</h3>
<p>Zu Beginn der Transition sollte gemeinsam mit dem Dienstleister ein angemessener Governance-Rahmen f&uuml;r das Projekt vereinbart und etabliert werden. Hierzu geh&ouml;rt insbesondere ein gemeinsam mit dem Dienstleister erstellter, <strong>realistischer Projektplan</strong>, der klare Meilensteine und Verantwortlichkeiten definiert.</p>
<p>Zudem ist ein <strong>Projektstatus-Reporting</strong> aufzusetzen, das f&uuml;r Transparenz bez&uuml;glich des Projektfortschritts sorgt und ein <strong><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a></strong> zu etablieren, das die fr&uuml;hzeitige Erkennung und die &Uuml;berwachung von Risiken in der Transition erm&ouml;glicht.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus sollte ein <strong>Lenkungsausschuss</strong> eingerichtet werden, der den Projektfortschritt &uuml;berwacht, Risiken bewertet und notwendige Entscheidungen trifft.</p>
<p>Ebenso wichtig ist eine <strong>kontinuierliche interne Kommunikation</strong>, um alle betroffenen Stakeholder im Unternehmen &uuml;ber den Stand der Transition zu informieren. Nur so kann die Basis f&uuml;r die erforderliche Akzeptanz der zuk&uuml;nftig extern erbrachten Services im Unternehmen geschaffen werden.</p>
<p>Ein funktionierendes <strong>Eskalationsmanagement</strong> sowie ein strukturiertes <strong>Claim Management</strong> sind zudem erforderlich, um Konflikte und Forderungen beider Seiten zeitnah zu kl&auml;ren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>3. Schaffung einer Kooperationskultur</h3>
<p>Zu Beginn der Partnerschaft sollten sich beide Parteien darauf verst&auml;ndigen, sich <strong>nicht als Gegner, sondern als Partner</strong> zu betrachten. Der Grundstein f&uuml;r eine konstruktive Kooperationskultur sollte idealerweise schon im Vertrag mit dem Dienstleister durch entsprechende Formulierungen gelegt sein.</p>
<p>Eine gute Grundlage f&uuml;r eine Kooperationskultur ist die <a href="https://www.bwl-lexikon.de/wiki/win-win-situation/"><strong>Win-Win-Strategie</strong></a>: grunds&auml;tzlich ist stets gemeinsam nach L&ouml;sungen zu suchen, die f&uuml;r beide Seiten vorteilhaft sind, d.h. den Interessen beider Parteien entgegenkommen. Eine derartige Kultur muss bereits in der Phase der IT-Transition aktiv etabliert werden. Sie sollte auch in der sp&auml;teren Betriebsphase weitergepflegt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="font-weight: 400;">4. Vorbereitung des Providermanagements</h3>
<p>Die im <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Vertrag vereinbarten <strong>Gremien</strong> sind im Rahmen der Transition im Detail zu planen. Dies betrifft Aufgaben und Zust&auml;ndigkeiten sowie die konkrete Zusammenarbeit in diesen Gremien und die Organisation der regelm&auml;&szlig;igen Meetings je Gremium. Die Ergebnisse sollten &ndash; wie alle anderen in der Transition erarbeiteten Ergebnisse &ndash; angemessen dokumentiert werden.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus ist die Einf&uuml;hrung einer toolgest&uuml;tzten <strong>Messung der vertraglich vereinbarten Service Levels</strong> notwendig, um die Einhaltung der Service Levels transparent zu &uuml;berwachen.</p>
<p>Ein auf den Messergebnissen aufsetzendes <strong>Service-Level-Reporting</strong> ist zu planen und zu implementieren. Es sollte einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber die Gesamtqualit&auml;t des Services und m&ouml;gliche Service-Level-Unterschreitungen bieten. Drill-Down-Funktionen im Report helfen dabei, Details und Ursachen von Abweichungen schnell identifizieren zu k&ouml;nnen. Dies erm&ouml;glicht eine effiziente Vorbereitung der Serviceverantwortlichen auf beiden Seiten f&uuml;r Gremien-Meetings.</p>
<p>Zudem sollten die am Providermanagement beteiligten Mitarbeiter geschult werden. Die <strong>Schulungen</strong> oder Einweisungen betreffen erforderliche Kompetenzen f&uuml;r das Providermanagement (laterales F&uuml;hren, Kommunikation, Konfliktmanagement usw.) sowie im eigenen Unternehmen geltende <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Standards und bereitgestellte Tools. &nbsp;Diese Tools sollten den Mitarbeitern alle relevanten Informationen f&uuml;r die Providersteuerung zug&auml;nglich machen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="font-weight: 400;"><strong>Fazit &ndash; IT-Transition</strong></h2>
<p>Eine erfolgreiche Transition im Rahmen eines IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>s erfordert mehr als die blo&szlig;e &Uuml;bergabe an den Dienstleister. Sie lebt von aktiver Mitwirkung, klarer Steuerung und einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit. Zudem sind die Voraussetzungen f&uuml;r das Providermanagement angemessen vorzubereiten. Wer diese Punkte beherzigt, schafft die Basis f&uuml;r einen stabilen externen Betrieb und eine langfristig erfolgreiche <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Beziehung.</p>
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		<title>Auswahl von IT-Dienstleistern: Die 5 häufigsten Fehler</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/auswahl-von-it-dienstleistern-die-5-haeufigsten-fehler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Bujotzek]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2025 08:15:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Auswahl von IT-Dienstleistern ist ein entscheidender Schritt in jedem IT- bzw. Outsourcing-Projekt. Dieser Prozess durchläuft mehrere Phasen: Nach der Fertigstellung der Ausschreibungsunterlagen werden passende Anbieter identifiziert und zur Angebotsabgabe aufgefordert. Dann erfolgt die Verhandlung der eingegangenen Angebote, die zur Auswahl des Auftragnehmers führen. Leider werden bei der Auswahl häufig Fehler gemacht, die erhebliche Auswirkungen&#8230;</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Auswahl von IT-Dienstleistern ist ein entscheidender Schritt in jedem IT- bzw. <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Projekt. Dieser Prozess durchl&auml;uft mehrere Phasen: Nach der Fertigstellung der Ausschreibungsunterlagen werden passende Anbieter identifiziert und zur Angebotsabgabe aufgefordert. Dann erfolgt die Verhandlung der eingegangenen Angebote, die zur Auswahl des Auftragnehmers f&uuml;hren. Leider werden bei der Auswahl h&auml;ufig Fehler gemacht, die erhebliche Auswirkungen auf die Qualit&auml;t und den Erfolg des Projekts haben k&ouml;nnen. In diesem Blogbeitrag beleuchten wir die h&auml;ufigsten Fehler und geben wertvolle Tipps, wie diese vermieden werden k&ouml;nnen.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></p>
<h3>Typische Vorgehensweise bei der Auswahl</h3>
<p>Viele Unternehmen gehen bei der Auswahl von IT-Dienstleistern nicht ausreichend strukturiert vor. H&auml;ufig wird der Fokus auf den Preis und wenige andere Kriterien gelegt, w&auml;hrend weitere wichtige Kriterien wie Erfahrung, Kompetenz, Ausstattung und langfristige Zusammenarbeit vernachl&auml;ssigt werden. Diese Vorgehensweise kann zu suboptimalen Entscheidungen f&uuml;hren: Die Auswahl des &bdquo;falschen&ldquo; Dienstleisters zieht sp&auml;ter h&auml;ufig M&auml;ngel bei der Leistungserbringung und eine schwierige Zusammenarbeit nach sich.</p>
<h3>Die 5 h&auml;ufigsten Fehler</h3>
<p>Hier sind nach unserer Erfahrung einige der h&auml;ufigsten Fehler, die Unternehmen bei der Auswahl von IT-Dienstleistern unterlaufen:</p>
<div id="attachment_16060" style="width: 1034px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-16060" class="wp-image-16060 size-large" title="H&auml;ufigste Fehler bei der Auswahl von IT-Dienstleistern" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/04/5-haeufigste-Fehler-bei-der-Auswahl-1024x363.png" alt="H&auml;ufigste Fehler bei der Auswahl von IT-Dienstleistern" width="1024" height="363" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/04/5-haeufigste-Fehler-bei-der-Auswahl-1024x363.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/04/5-haeufigste-Fehler-bei-der-Auswahl-300x106.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/04/5-haeufigste-Fehler-bei-der-Auswahl-768x272.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/04/5-haeufigste-Fehler-bei-der-Auswahl-1536x545.png 1536w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/04/5-haeufigste-Fehler-bei-der-Auswahl.png 1920w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px"><p id="caption-attachment-16060" class="wp-caption-text">Abbildung 1: H&auml;ufigste Fehler bei der Auswahl von IT-Dienstleistern</p></div>
<h5><strong>1. Unzureichende Pr&uuml;fung der Fachkompetenz</strong>:</h5>
<p>Es ist wichtig, dass der Dienstleister &uuml;ber die notwendigen technischen Kenntnisse und Erfahrungen im angefragten Service-Segment verf&uuml;gt.</p>
<p><strong>Tipps:</strong></p>
<ul>
<li>Fordern Sie konkrete Referenzprojekte aus der j&uuml;ngeren Vergangenheit an. F&uuml;r diese sind vom Dienstleister die Daten zu fordern, die eine realistische Einsch&auml;tzung der Erfahrung des Dienstleisters erm&ouml;glichen.</li>
<li>Fordern Sie Ansprechpartner zu den Referenzprojekten an, um sich mit anderen Kunden des Anbieters bez&uuml;glich dessen Erfahrung und der Fachkompetenz seiner Mitarbeiter austauschen zu k&ouml;nnen.</li>
<li>Die Kompetenz der Mitarbeiter des Dienstleisters ist durch geforderte Kurzprofile und (wo sinnvoll) Zertifizierungsnachweise (z.B. Cisco CCNP, Microsoft MCSE) pr&uuml;fbar.</li>
<li>Geforderte <a href="https://www.ahd.de/wie-zertifizierungen-bei-der-it-dienstleister-auswahl-unterstuetzen/">Zertifizierungen des Unternehmens</a> (z.B. ISO 9001, ISO 20000, ISO 14001) k&ouml;nnen ein gewisses Ma&szlig; an Qualit&auml;t und Reife der Organisation des Dienstleisters sicherstellen. Die Zertifizierungen sollten allerdings zu den angefragten Services passen bzw. f&uuml;r diese relevant sein.</li>
<li>Erfordert der angefragte Service Branchen-Know-how, so sollten Sie den Dienstleister auffordern, dieses ebenfalls nachzuweisen.</li>
</ul>
<h5><strong>2. Mangelnde Ber&uuml;cksichtigung von Sicherheits- und Compliance-Anforderungen</strong>:</h5>
<p>Sicherheitsstandards und Compliance-Anforderungen sollten bei der Auswahl von IT-Dienstleistern immer im Vordergrund stehen.</p>
<p><strong>Tipps:</strong></p>
<ul>
<li>Spezifizieren Sie f&uuml;r den angefragten Service relevante Sicherheitsstandards und fordern Sie vom Dienstleister die Konkretisierung von deren Einhaltung.</li>
<li>Gibt es f&uuml;r die Sicherheitsstandards internationale Normen (z.B. Tier-Klassen f&uuml;r Rechenzentren bzw. <a href="https://www.tuvsud.com/de-de/indust-re/gebaeudeausruestung-info/din-en-50600">EN 50600</a>) oder Zertifizierungen (z.B. <a href="https://www.iso.org/standard/27001">ISO 27001</a>), so sollte der Dienstleister aufgefordert werden, deren Einhaltung bzw. Besitz nachzuweisen.</li>
<li>Compliance-Anforderungen sollten Sie einzeln auflisten und deren Einhaltung von Dienstleister best&auml;tigen lassen, ggf. sind Ma&szlig;nahmen zur Einhaltung vom Dienstleister zus&auml;tzlich zu beschreiben.</li>
</ul>
<h5><strong>3. Fehlende Flexibilit&auml;t und Skalierbarkeit</strong>:</h5>
<p>Der Dienstleister sollte in der Lage sein, sich an ver&auml;nderte Anforderungen anzupassen und mit Ihrem Unternehmen zu wachsen.</p>
<p><strong>Tipps:</strong></p>
<ul>
<li>Fordern Sie die Angabe des Servicesegment-bezogenen Umsatzes in den letzten 3 Jahren: Neben der Kompetenz und Erfahrung des Dienstleisters wird hierdurch auch die Bedeutung des Servicesegments f&uuml;r den Dienstleister transparent. Wenn es ein Wachstumssegment f&uuml;r ihn ist, sind Ihre zuk&uuml;nftigen Anforderungen eher abbildbar.</li>
<li>Lassen Sie in den angefragten Referenzprojekten auch den Umgang mit &Auml;nderungen konkretisieren, wenn &Auml;nderungen eine gro&szlig;e Rolle bei dem angefragten Service spielen.</li>
<li>Geforderte Ansprechpartner zu Referenzprojekten erm&ouml;glichen Ihnen einen Austausch mit anderen Kunden des Anbieters bez&uuml;glich dessen Flexibilit&auml;t und Umgang mit &Auml;nderungsanforderungen.</li>
<li>Im Vertrag sollte zudem eine Regelung f&uuml;r den Umgang mit &Auml;nderungsanforderungen enthalten sein. Zudem sollte der <a href="https://www.amendos.de/einkauf/it-servicevertraege-10-wichtige-aspekte-aus-sicht-der-providersteuerung/">Vertrag</a> so modular gestaltet sein, dass &Auml;nderungen sehr einfach aufgenommen und beauftragt werden k&ouml;nnen.</li>
</ul>
<h5><strong>4. Vernachl&auml;ssigung von &bdquo;Soft Facts&ldquo;</strong>:</h5>
<p>Bei der Auswahl eines Dienstleisters sollten nicht nur technische und finanzielle Aspekte ber&uuml;cksichtigt werden, sondern auch die kulturelle Passung und die Zusammenarbeit. Dieser Aspekt ist in der Angebotsanfrage schwer zu konkretisieren.</p>
<p><strong>Tipps:</strong></p>
<ul>
<li>W&auml;hlen Sie &ndash; soweit dies m&ouml;glich ist &ndash; als potenzielle Anbieter Unternehmen aus, f&uuml;r die Ihr Auftrag mindestens die gleiche Bedeutung hat wie f&uuml;r Sie: hierdurch stellen Sie eine Basis f&uuml;r eine ausreichende Kooperationsbereitschaft und Flexibilit&auml;t beim Dienstleister sicher.</li>
<li>Pr&uuml;fen Sie bei der Vorauswahl potenzieller Anbieter, welche Kultur diese &bdquo;leben&ldquo;. Dies kann durch Pr&uuml;fung des Unternehmensauftritts sowie durch Vorgespr&auml;che mit Dienstleistervertretern erfolgen.</li>
<li>Geforderte Ansprechpartner zu Referenzprojekten erm&ouml;glichen einen Austausch mit anderen Kunden des Anbieters bez&uuml;glich dessen Kultur und Verhalten im Servicealltag, bevor der Auftrag erteilt wird.</li>
<li>Im Vertrag sollten kulturelle und Verhaltens-Aspekte adressiert sein: wie soll sich der Dienstleister in der Zusammenarbeit mit Ihnen als Auftraggeber und mit dritten Dienstleistern verhalten?</li>
</ul>
<h5><strong>5. Zu enger Zeitrahmen</strong>:</h5>
<p>Die Vorbereitung und Durchf&uuml;hrung der Ausschreibung sowie die interne Abstimmung ben&ouml;tigen ausreichend Zeit. Ein zu enger Zeitrahmen kann zu unzureichenden Ausschreibungsunterlagen und falschen Entscheidungen f&uuml;hren.</p>
<p><strong>Tipps:</strong></p>
<ul>
<li>Erstellen Sie als erstes einen Projektplan f&uuml;r die Ausschreibung und planen Sie insbesondere von Beginn an genug Zeit f&uuml;r die Erstellung der Auswahlkriterien, aber auch f&uuml;r deren Abstimmung mit allen intern Beteiligten ein. Sehen Sie auch ausreichende Zeitfenster f&uuml;r die Pr&uuml;fung der Anbieter und sp&auml;ter deren Angebote vor.</li>
<li>Sollte es w&auml;hrend des Projektverlaufs trotzdem zeitlich knapp werden, dann sprechen Sie rechtzeitig mit Ihrem bisherigen Dienstleister und verhandeln eine ausreichende Vertragsverl&auml;ngerung mit ihm. Erleichtert wird dies, wenn auch er an der Ausschreibung als Anbieter teilnehmen kann und zus&auml;tzlich, wenn der Leistungsumfang sich gegen&uuml;ber seinem bisherigen Vertrag vergr&ouml;&szlig;ert.</li>
</ul>
<h3>Generelle Empfehlungen zur Auswahl von IT-Dienstleistern</h3>
<p>Um die soeben dargestellten &ndash; und nat&uuml;rlich auch alle weiteren! &ndash; Fehler zu vermeiden, ist ein strukturierter Ansatz entscheidend. Unternehmen sollten zun&auml;chst klare <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/lieferantenbewertung-im-it-providermanagement-ein-mehrwert-fuer-unternehmen/">Auswahlkriterien</a> festlegen und in einem Bewertungsverfahren zusammenf&uuml;hren. Kriterien und Verfahren sollten genau auf Ihre Dienstleistungsanfrage zugeschnitten sein.</p>
<p>Sobald die Kriterien festgelegt sind, sollten sie gewichtet werden, um ihre relative Bedeutung zu bestimmen. Dies hilft dabei, eine ausgewogene Bewertung der Anbieter vorzunehmen. Ein Punktesystem kann hierbei hilfreich sein, um die Angebote objektiv zu vergleichen und die beste Wahl zu treffen.</p>
<p>Durch eine strukturierte Vorgehensweise und die Ber&uuml;cksichtigung der richtigen Auswahlkriterien k&ouml;nnen Unternehmen sicherstellen, dass sie einen IT-Dienstleister ausw&auml;hlen, der nicht nur kosteneffizient ist, sondern auch die Qualit&auml;t und den Erfolg des Projekts langfristig gew&auml;hrleistet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Haben Sie spezifische Fragen zu einem dieser Punkte oder ben&ouml;tigen Sie weitere Informationen? Sprechen Sie uns gern an.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Kunst der konstruktiven Kommunikation bei der Dienstleistersteuerung</title>
		<link>https://www.amendos.de/kommunikation/kommunikation-bei-der-dienstleistersteuerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ute Zander]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Mar 2025 10:44:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=15966</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir befassen uns im Folgenden mit der konstruktiven Kommunikation bei der Dienstleistersteuerung &#8211; wann schriftlich und wann lieber persönlich kommunizieren? Freitagnachmittag kurz vor Feierabend bei Bernd Baumann im Büro: „Noch schnell die E-Mail an unseren Dienstleister raus. Der hat sich mal wieder beschwert, dass die Deadline nicht gehalten werden konnte. Aber eigentlich hat der doch&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b><span data-contrast="auto">Wir befassen uns im Folgenden mit der konstruktiven Kommunikation bei der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/dienstleistersteuerung/" target="_self" title="Dienstleistersteuerung bezeichnet die strategische und operative Koordination externer Dienstleister, die ein Unternehmen zur Erbringung von Leistungen im Rahmen von Projekten oder Regelbetriebsprozessen beauftragt. Ziel ist es, die Qualit&auml;t, Effizienz und Zielerreichung der ausgelagerten Leistungen sicherzustellen und gleichzeitig die unternehmensinternen Ressourcen optimal zu entlasten. Dabei umfasst die Dienstleistersteuerung s&auml;mtliche Phasen der Zusammenarbeit. Von der Auswahl und&hellip;" class="encyclopedia">Dienstleistersteuerung</a> &ndash; wann schriftlich und wann lieber pers&ouml;nlich kommunizieren? </span></b></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Freitagnachmittag kurz vor Feierabend bei Bernd Baumann im B&uuml;ro: &bdquo;Noch schnell die E-Mail an unseren Dienstleister raus. Der hat sich mal wieder beschwert, dass die Deadline nicht gehalten werden konnte. Aber eigentlich hat der doch keine Ahnung&hellip;na, dem wird ich mal Feedback geben&hellip;&ldquo; Die E-Mail geht raus und wir ahnen schon, es folgt eine mindestens genauso gepfefferte Antwort.</span></b><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><b><span data-contrast="auto">Viele kennen die Eskalation, die mit einem E-Mail Ping-Pong entsteht. </span></b><b><span data-contrast="auto">Daher geht es in diesem Blog um die passende Auswahl an Kommunikationskan&auml;len, wenn Kritik und Konflikte zu kl&auml;ren sind.</span></b><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Halten wir zun&auml;chst fest, was in der zwischenmenschlichen Kommunikation IMMER passiert: Wir haben eine </span><a href="https://blog.zsconsult.de/?p=124"><span data-contrast="none">Beziehungs- und eine Sachebene</span></a><span data-contrast="auto">.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<pre><span data-contrast="auto"><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-15947" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/03/Eisbergmodell.jpg" alt="Kommunikation bei der Dienstleistersteuerung " width="376" height="500" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/03/Eisbergmodell.jpg 1240w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/03/Eisbergmodell-225x300.jpg 225w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/03/Eisbergmodell-770x1024.jpg 770w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/03/Eisbergmodell-768x1022.jpg 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/03/Eisbergmodell-300x400.jpg 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/03/Eisbergmodell-1154x1536.jpg 1154w" sizes="(max-width: 376px) 100vw, 376px" /></span></pre>
<p><span data-contrast="auto">Abbildung 1: Eisbergmodell &ndash; Sach- und Beziehungsebene</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">In der schriftlichen Kommunikation ist diese Beziehungsebene jedoch kaum wahrnehmbar, es fehlen die non-verbalen Signale durch Mimik, Gestik, Tonfall und K&ouml;rpersprache. Daher ist es dem Leser allein &uuml;berlassen, die fehlenden Aspekte der Beziehungsebene quasi &bdquo;mitzulesen&ldquo;. Das f&uuml;hrt in der Regel dazu, dass die fehlenden Beziehungs-Zwischent&ouml;ne einfach in die Botschaft hineininterpretiert werden.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wenn ich davon ausgehe, dass mein Gegen&uuml;ber es gut mit mir meint, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich keinen Konflikt in der Nachricht heraush&ouml;re, gr&ouml;&szlig;er, als wenn ich von einem schlechten Verh&auml;ltnis zwischen mir und dem Gegen&uuml;ber vermute.</span><span data-ccp-props='{"335557856":16247258,"335572071":4,"335572072":1,"335572073":4278190080,"335572075":4,"335572076":4,"335572077":4278190080,"335572079":4,"335572080":1,"335572081":4278190080,"335572083":4,"335572084":4,"335572085":4278190080,"469789798":"single","469789802":"single","469789806":"single","469789810":"single"}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Folgendes kann man sich merken, wenn wir mit der Wahl des Kommunikationskanals Eskalationen und Konflikte vermeiden m&ouml;chten:</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<h4 style="color: #b13982;"><span data-contrast="none">Stufe 1: Schriftliche Kommunikation</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Passt immer dann, wenn es wenig oder keine St&ouml;rungen auf der Beziehungsebene gibt oder erg&auml;nzend zur pers&ouml;nlichen Kommunikation, wenn eine schriftliche Dokumentation als Sicherheit zur Verf&uuml;gung stehen soll.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<h4 style="color: #b13982;">Stufe 2: Chat, SMS, Whatsapp</h4>
<p><span data-contrast="auto">Durch Emoticons k&ouml;nnen in begrenztem Ma&szlig; Gef&uuml;hle mittransportiert werden. So kann ein Smiley missverst&auml;ndliche Nachrichten emotional einordnen.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<h4 style="color: #b13982;"><span data-contrast="none">Stufe 3: Sprachnachricht</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Die Sprachmelodie, der Tonfall und damit verbundene Emotionen werden deutlich. Sie wirken insofern noch &bdquo;unecht&ldquo;, da es keine unmittelbare Reaktion gibt. Die Kommunikationspartnerinnen sind sich bewusst, dass zwischen Nachricht und Reaktion ein strategischer Moment liegt, in dem die Reaktion bewusst gesteuert wird. Sie ist wahrscheinlich nicht ungefiltert spontan wie beim Telefonat oder bei der Video-Konferenz. Diese &bdquo;Sendepause&ldquo; verhindert den Aufbau eines Vertrauensverh&auml;ltnisses.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<h4 style="color: #b13982;"><span data-contrast="none">Stufe 4: Telefon</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Beim Telefonat kann die stimmliche Ebene, also der Tonfall in den Kommunikationskanal mit einbezogen werden. S&auml;tze k&ouml;nnen dadurch besser auf der Beziehungsebene eingeordnet werden.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<h4 style="color: #b13982;"><span data-contrast="none">Stufe 5: Video-Konferenz mit Kamera</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Ein Teil der K&ouml;rpersprache (bis zum Rumpf) ist sichtbar, das erleichtert vor allem in Konfliktsituationen die Einordnung auf der Beziehungsebene und erh&ouml;ht die Wahrscheinlichkeit einer gelingenden Konfliktkl&auml;rung.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<h4 style="color: #b13982;"><span data-contrast="none">Stufe 6: Live-Treffen</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Aktion und Reaktion sind in Echtzeit nachvollziehbar. Man sieht und sp&uuml;rt, wie jemand schwitzt oder vor Angst zittert. Die sich ver&auml;ndernde Hautfarbe wird registriert, die Bewegungen im Raum, die entweder raumgreifend oder &auml;ngstlich-zur&uuml;ckgezogen wirken, werden in jeder Millisekunde des Gespr&auml;chs unbewusst &bdquo;mitgeschnitten&ldquo; und gleichzeitig ausgewertet. Das erm&ouml;glicht eine komplexe Einordnung und Bewertung, ob wir das, was wir gerade h&ouml;ren, glaubw&uuml;rdig wirkt oder nicht. Wichtige Entscheidungen in Krisen- und Konfliktsituationen sollten daher immer live getroffen werden.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<h4 style="color: #b13982;"><span data-contrast="none">Fazit &ndash; konstruktive Kommunikation bei der Dienstleistersteuerung</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></h4>
<p><span data-contrast="auto">Achten Sie beim n&auml;chsten Konflikt, ob eine L&ouml;sung durch die bewusste Entscheidung f&uuml;r den passenden Kommunikationskanal schneller erreicht werden kann.</span><span data-ccp-props="{}">&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Wenn Sie mehr &uuml;ber die Kunst der konstruktiven Kommunikation bei der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/dienstleistersteuerung/" target="_self" title="Dienstleistersteuerung bezeichnet die strategische und operative Koordination externer Dienstleister, die ein Unternehmen zur Erbringung von Leistungen im Rahmen von Projekten oder Regelbetriebsprozessen beauftragt. Ziel ist es, die Qualit&auml;t, Effizienz und Zielerreichung der ausgelagerten Leistungen sicherzustellen und gleichzeitig die unternehmensinternen Ressourcen optimal zu entlasten. Dabei umfasst die Dienstleistersteuerung s&auml;mtliche Phasen der Zusammenarbeit. Von der Auswahl und&hellip;" class="encyclopedia">Dienstleistersteuerung</a> lernen m&ouml;chten, empfehlen wir das </span><a href="https://www.amendos.de/seminare/praxis-der-it-providersteuerung-4-273/"><span data-contrast="none">Seminar &bdquo;Praxis der IT-Providersteuerung&ldquo;</span></a><span data-contrast="auto">.</span></p>
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		<title>KI-Unterstützung im Providermanagement nutzen</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/ki-unterstuetzung-im-providermanagement-nutzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Bujotzek]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jan 2025 08:58:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[IT-Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Prozessmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=15715</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der heutigen digitalen Ära spielt Künstliche Intelligenz (KI) eine immer wichtigere Rolle in allen Geschäftsbereichen eines Unternehmens. Wenn Unternehmen IT-Services outgesourct haben, kann KI-Unterstützung besonders im Providermanagement erhebliche Vorteile bieten, indem KI Prozesse automatisiert, Risiken minimiert und die Effizienz steigert. In diesem Blogbeitrag beleuchten wir zentrale Aufgabenfelder im IT-Providermanagement und zeigen auf, wie KI&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der heutigen digitalen &Auml;ra spielt K&uuml;nstliche Intelligenz (KI) eine immer wichtigere Rolle in allen Gesch&auml;ftsbereichen eines Unternehmens. Wenn Unternehmen IT-Services outgesourct haben, kann KI-Unterst&uuml;tzung besonders im Providermanagement erhebliche Vorteile bieten, indem KI Prozesse automatisiert, Risiken minimiert und die Effizienz steigert. In diesem Blogbeitrag beleuchten wir zentrale Aufgabenfelder im IT-Providermanagement und zeigen auf, wie KI in diesen Bereichen unterst&uuml;tzen kann. Und: wie </strong><a href="https://www.itsmf.de/2024/09/23/community-day-ki-auswirkungen-im-multi-provider-management/"><strong>KI das Providermanagement ver&auml;ndert</strong></a><strong>.</strong></p>
<p>Hierf&uuml;r schauen wir uns die sechs Aufgabenfelder Vertragsmanagement, <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/beziehungsmanagement/" target="_self" title="Beziehungsmanagement ist der zielgerichtete Aufbau, die zielgerichtete Pflege und stete Weiterentwicklung von Gesch&auml;ftsbeziehungen. Abh&auml;ngig vom jeweiligen Aufgabenfeld einer Abteilung in einem Unternehmen sind hier Beziehungen zu unterschiedlichen Kooperationspartnern relevant. Dies k&ouml;nnen Kunden und Lieferanten, aber zum Beispiel auch Beh&ouml;rden und Partner in Beschaffungs- oder Forschungs-Kooperationen sein. Ziel im Beziehungsmanagement ist es, die Gesch&auml;ftsbeziehung aktiv zu&hellip;" class="encyclopedia">Beziehungsmanagement</a>, <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/risikomanagement-im-it-providermanagement/">Risiko-Management</a>, Performance-Management, Financial Management und kontinuierliche Verbesserung an:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15717 size-large" title="Ki-Unterst&uuml;tzung: Die sechs Aufgabenfelder von Providermanagement" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/01/Aufgabenfelder_Vertrags-Beziehungsmanagement-1024x377.png" alt="KI-Unterst&uuml;tzung - Aufgabenfelder im Providermanagement" width="1024" height="377" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/01/Aufgabenfelder_Vertrags-Beziehungsmanagement-1024x377.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/01/Aufgabenfelder_Vertrags-Beziehungsmanagement-300x110.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/01/Aufgabenfelder_Vertrags-Beziehungsmanagement-768x282.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/01/Aufgabenfelder_Vertrags-Beziehungsmanagement-1536x565.png 1536w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2025/01/Aufgabenfelder_Vertrags-Beziehungsmanagement.png 1920w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px"></p>
<p style="text-align: left;">&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Abbildung 1: sechs zentrale Aufgabenfelder im Providermanagement</p>
<p>Wir werden je Aufgabenfeld kurz einen &Uuml;berblick &uuml;ber die Inhalte geben. Anschlie&szlig;end werden wir aufzeigen, wie KI den Mitarbeiter im Providermanagement in diesem Aufgabenfeld unterst&uuml;tzen beziehungsweise entlasten kann. Dabei k&ouml;nnen verschiedene KI-Systeme zum Einsatz kommen.</p>
<p>Da zunehmend neueste Versionen von IT-Systemen mit KI-Funktionalit&auml;t ausgestattet werden, bietet es sich zun&auml;chst an, die KI-Funktionen der im eigenen Unternehmen schon vorhandenen IT-Systeme zu nutzen. Dies k&ouml;nnen neben generativen KI-Systemen wie ChatGPT oder MS-Copilot sein: das Vertragsmanagementsystem, Lieferantenmanagementsystem, ERP-System, Servicemanagement-System usw.</p>
<h3><strong>1. Vertragsmanagement</strong></h3>
<p><strong>Aufgabenfeld:</strong> Im Vertragsmanagement geht es darum, Vertr&auml;ge mit IT-Dienstleistern zu erstellen, zu verhandeln, zu &uuml;berwachen und zu erneuern. Dies umfasst die Sicherstellung der Einhaltung von Vertragsbedingungen und die Verwaltung von Vertrags&auml;nderungen.</p>
<p><strong>KI-Unterst&uuml;tzung:</strong> KI kann Vertragsanalysen automatisieren, indem sie Vertr&auml;ge auf Einhaltung von Bedingungen &uuml;berpr&uuml;ft und potenzielle Risiken identifiziert. Durch den Einsatz von Natural Language Processing (NLP) k&ouml;nnen Vertr&auml;ge schneller und genauer analysiert werden. KI-gest&uuml;tzte Systeme k&ouml;nnen auch Vertragsverhandlungen unterst&uuml;tzen, indem sie historische Daten analysieren und optimale Verhandlungsstrategien vorschlagen.</p>
<h3><strong>2. Beziehungsmanagement</strong></h3>
<p><strong>Aufgabenfeld:</strong> Das <a href="https://www.amendos.de/governance/erfolgreiches-beziehungsmanagement-im-multi-providermanagement/">Beziehungsmanagement</a> umfasst die Pflege und Entwicklung von Beziehungen zu IT-Dienstleistern. Ziel ist es, eine langfristige und produktive Zusammenarbeit sicherzustellen.</p>
<p><strong>KI-Unterst&uuml;tzung:</strong> KI kann durch die Analyse von Kommunikationsmustern und Feedbacks helfen, die Zufriedenheit der Dienstleister zu &uuml;berwachen und fr&uuml;hzeitig auf m&ouml;gliche Probleme hinzuweisen. KI-gest&uuml;tzte Chatbots k&ouml;nnen zudem als erste Anlaufstelle f&uuml;r Anfragen und Probleme dienen, was die Reaktionszeit verk&uuml;rzt und die Beziehung st&auml;rkt.</p>
<h3><strong>3. Risikomanagement</strong></h3>
<p><strong>Aufgabenfeld:</strong> Im <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> geht es darum, potenzielle Risiken im Zusammenhang mit IT-Dienstleistern zu identifizieren, zu bewerten und zu minimieren. Dies umfasst insbesondere finanzielle, operationelle und Compliance-Risiken.</p>
<p><strong>KI-Unterst&uuml;tzung:</strong> KI kann durch Predictive Analytics potenzielle Risiken fr&uuml;hzeitig erkennen und entsprechende Ma&szlig;nahmen vorschlagen. Machine Learning-Algorithmen k&ouml;nnen historische Daten analysieren und Muster identifizieren, die auf zuk&uuml;nftige Risiken hinweisen. Dadurch k&ouml;nnen Unternehmen proaktiv handeln und Risiken minimieren.</p>
<h3><strong>4. Performance-Management</strong></h3>
<p><strong>Aufgabenfeld:</strong> Das Performance-Management beinhaltet die &Uuml;berwachung und Bewertung der Leistung von IT-Dienstleistern. Ziel ist es, sicherzustellen, dass die Dienstleister die vereinbarten Leistungen erbringen und kontinuierlich verbessern.</p>
<p><strong>KI-Unterst&uuml;tzung:</strong> KI kann durch die Analyse von Leistungsdaten und KPIs (Key Performance Indicators) die Leistung der Dienstleister in Echtzeit &uuml;berwachen. Anomalien und Abweichungen k&ouml;nnen sofort erkannt und gemeldet werden. Zudem k&ouml;nnen KI-gest&uuml;tzte Systeme Vorschl&auml;ge zur Leistungsverbesserung machen und Benchmarks setzen.</p>
<h3><strong>5. Financial Management</strong></h3>
<p><strong>Aufgabenfeld:</strong> Das Financial Management umfasst die Budgetierung, Kostenkontrolle und Abrechnung im Zusammenhang mit IT-Dienstleistern. Ziel ist es, die finanziellen Aspekte der Zusammenarbeit effizient zu verwalten.</p>
<p><strong>KI-Unterst&uuml;tzung:</strong> KI kann durch die Automatisierung von Rechnungspr&uuml;fungen und Kostenanalysen die Genauigkeit und Effizienz im Financial Management erh&ouml;hen. Predictive Analytics kann zudem helfen, zuk&uuml;nftige Kostenentwicklungen vorherzusagen und Budget&uuml;berschreitungen zu vermeiden.</p>
<h3><strong>6. Kontinuierliche Verbesserung</strong></h3>
<p><strong>Aufgabenfeld:</strong> Die <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/continual-improvement-in-siam-umgebungen/">kontinuierliche Verbesserung</a> zielt darauf ab, Prozesse und Leistungen in den IT-Services sowie im Providermanagement stetig zu optimieren. Dies umfasst die Identifikation von Verbesserungspotenzialen und die Implementierung entsprechender Ma&szlig;nahmen.</p>
<p><strong>KI-Unterst&uuml;tzung:</strong> KI kann durch die Analyse von Prozessdaten und die Identifikation von Engp&auml;ssen und Ineffizienzen zur kontinuierlichen Verbesserung beitragen. Machine Learning-Algorithmen k&ouml;nnen Vorschl&auml;ge zur <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/prozessoptimierung/" target="_self" title="Die Prozessoptimierung steht f&uuml;r Verfahren zur Verbesserung von Gesch&auml;ftsprozessen. Sie befasst sich mit der Analyse und Restrukturierung von Prozessen, um diese noch besser auf Kundenanforderungen auszurichten. Sie kann einmalig oder regelm&auml;&szlig;ig erfolgen. Aufgrund der steten &Auml;nderungen in einem Unternehmen empfiehlt sich ein kontinuierliches Prozessmanagement. Wesentliche Ziele: Reduzierung von Aufwand und Kosten f&uuml;r die Vorgangsbearbeitung im&hellip;" class="encyclopedia">Prozessoptimierung</a> machen und die Implementierung von Verbesserungsma&szlig;nahmen &uuml;berwachen.</p>
<h3><strong>Resultierende Ver&auml;nderungen f&uuml;r Mitarbeiter im Providermanagement</strong></h3>
<p>Durch den Einsatz von KI im IT-Providermanagement verschieben sich die Aufgabenschwerpunkte der Mitarbeiter. Routineaufgaben und manuelle T&auml;tigkeiten werden zunehmend automatisiert, wodurch sich die Mitarbeiter auf strategische und wertsch&ouml;pfende Aufgaben konzentrieren k&ouml;nnen. Die Kompetenzanforderungen ver&auml;ndern sich dahingehend, dass technisches Verst&auml;ndnis und die F&auml;higkeit, mit KI-Systemen zu arbeiten, immer wichtiger werden. Zudem gewinnen analytische F&auml;higkeiten und das Verst&auml;ndnis f&uuml;r Datenanalyse an Bedeutung.</p>
<p>Insgesamt f&uuml;hrt die Integration von KI zu einer effizienteren und proaktiveren Arbeitsweise im IT-Providermanagement. Mitarbeiter k&ouml;nnen sich st&auml;rker auf die Pflege von Beziehungen und die strategische Ausrichtung konzentrieren, w&auml;hrend KI-Systeme die Datenanalyse und <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/prozessoptimierung/" target="_self" title="Die Prozessoptimierung steht f&uuml;r Verfahren zur Verbesserung von Gesch&auml;ftsprozessen. Sie befasst sich mit der Analyse und Restrukturierung von Prozessen, um diese noch besser auf Kundenanforderungen auszurichten. Sie kann einmalig oder regelm&auml;&szlig;ig erfolgen. Aufgrund der steten &Auml;nderungen in einem Unternehmen empfiehlt sich ein kontinuierliches Prozessmanagement. Wesentliche Ziele: Reduzierung von Aufwand und Kosten f&uuml;r die Vorgangsbearbeitung im&hellip;" class="encyclopedia">Prozessoptimierung</a> &uuml;bernehmen. Dies schafft nicht nur einen Mehrwert f&uuml;r das Unternehmen, sondern auch f&uuml;r die Mitarbeiter, die sich in ihrer Rolle weiterentwickeln und neue Kompetenzen erwerben k&ouml;nnen.</p>
<h3><strong>Fazit &ndash; KI-Unterst&uuml;tzung im Providermanagement<br>
</strong></h3>
<p>Die Nutzung von KI im Providermanagement bietet zahlreiche Vorteile und kann die Effizienz und Effektivit&auml;t in den verschiedenen Aufgabenfeldern erheblich steigern. Unternehmen, die fr&uuml;hzeitig auf KI setzen, k&ouml;nnen sich einen Wettbewerbsvorteil sichern und ihre Providermanagement-Prozesse zukunftssicher gestalten. Sie m&uuml;ssen sich aber auch um die rechtzeitige Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter im Providermanagement und mittelfristig auch um die Reduzierung von Personalressourcen k&uuml;mmern.</p>
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		<title>IT-Serviceverträge &#8211; 10 wichtige Aspekte aus Sicht der Providersteuerung</title>
		<link>https://www.amendos.de/einkauf/it-servicevertraege-10-wichtige-aspekte-aus-sicht-der-providersteuerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Bujotzek]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Sep 2024 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=15094</guid>

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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>In der heutigen Gesch&auml;ftswelt sind IT-Servicevertr&auml;ge die entscheidende Grundlage der Zusammenarbeit von outsourcenden Unternehmen und ihren Service Providern. Ein gut ausgearbeiteter Vertrag kann den Unterschied zwischen einer reibungslosen Zusammenarbeit und st&auml;ndigen Konflikten ausmachen. Auf Basis unserer in diversen <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Projekten gesammelten Erfahrungen wollen wir 10 wichtige Aspekte beleuchten, die in einem IT-Servicevertrag geregelt sein sollten, um eine effektive Providersteuerung zu gew&auml;hrleisten.</strong></p>
<h3>Eingrenzung</h3>
<p>Dabei legen wir keinen Wert auf Vollst&auml;ndigkeit: viele weitere Aspekte sollten in IT-Servicevertr&auml;gen ebenfalls und der <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Situation angemessen geregelt sein. Hierzu z&auml;hlen unter anderem Haftung, Gew&auml;hrleistung, Zahlungsbedingungen, Vertraulichkeit, Vertragslaufzeit, K&uuml;ndigungsbedingungen, Wissens- und Compliance-Management. Also werfen wir einen Blick auf die Aspekte, die aus unserer Sicht insbesondere &uuml;ber das Wohl und Wehe der Kooperation mit Service-Providern entscheidet. Von uns f&uuml;r Sie zusammengefasst: IT-Servicevertr&auml;ge &ndash; 10 wichtige Aspekte</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-15329" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2024/08/image-42-300x138.png" alt="" width="713" height="328" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2024/08/image-42-300x138.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2024/08/image-42-1024x471.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2024/08/image-42-768x354.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2024/08/image-42.png 1479w" sizes="auto, (max-width: 713px) 100vw, 713px"></p>
<p>Abbildung 1: IT-Servicevertr&auml;ge &ndash; 10 wichtige Aspekte aus Sicht der Providersteuerung</p>
<h3>Zehn Aspekte</h3>
<h4><strong>1. Klare Leistungsspezifikation</strong></h4>
<p>Im Servicevertrag sind die zu erbringenden Leistungen so klar und exakt wie m&ouml;glich zu definieren. Dies betrifft neben Art und Umfang der Leistungen auch die erwartete Servicequalit&auml;t. Letztere wird im Vertrag &uuml;blicherweise durch Service Levels spezifiziert. Das Verfahren, wie die Einhaltung der Service Levels gemessen wird, sollte ebenfalls im Vertrag geregelt sein.</p>
<p>Bei der Spezifikation der erwarteten externen Leistungen ist es wichtig, die Mitwirkungspflichten des Auftraggebers genau festzulegen. Sind weitere Service-Provider f&uuml;r das outsourcende Unternehmen t&auml;tig, so sind klare Leistungsabgrenzungen zwischen allen Beteiligten zu spezifizieren. Das Ziel hierbei ist, Grauzonen zwischen Provider und Auftraggeber sowie Provider und anderen Providern zu minimieren.</p>
<p>Zudem sind die Rahmenbedingungen festzulegen, unter denen der Service Provider die Leistungen erbringen soll. Dies k&ouml;nnen zum Beispiel Servicezeiten und Ortsgegebenheiten sein.</p>
<p>Klare Leistungsspezifikationen und messbare Service Levels helfen dabei, die Erwartungen beider Parteien zu steuern und bieten eine Grundlage f&uuml;r die Bewertung der Servicequalit&auml;t.</p>
<h4><strong>2. Preisgestaltung und Abrechnungsmodalit&auml;ten</strong></h4>
<p>Ein transparenter und fairer Preismechanismus ist essenziell, um Missverst&auml;ndnisse und Streitigkeiten zu vermeiden. Der Vertrag sollte detailliert festlegen, welche Leistungen zu welchem Preis erbracht werden und wie die Abrechnung erfolgt. Variable Kosten, wie zum Beispiel f&uuml;r zus&auml;tzliche Services oder &Uuml;berstunden, sollten ebenfalls klar geregelt sein.</p>
<h4><strong>3. Change Management</strong></h4>
<p>&Auml;nderungen an den IT-Services sind unvermeidlich, sei es durch technologische Weiterentwicklungen oder ver&auml;nderte Gesch&auml;ftsanforderungen beim Auftraggeber. Ein effektives Change Management im Vertrag stellt sicher, dass &Auml;nderungen strukturiert und kontrolliert durchgef&uuml;hrt werden. Dies beinhaltet die Definition von Prozessen f&uuml;r die Anforderung, Bewertung, Beauftragung und Implementierung von &Auml;nderungen sowie die Kommunikation zwischen den Parteien.</p>
<h4><strong>4. Risikomanagement</strong></h4>
<p>Ein guter IT-Servicevertrag sollte auch Regelungen f&uuml;r den Umgang mit Risiken und Notf&auml;llen enthalten. Dies umfasst die Identifikation potenzieller Risiken, die Entwicklung von Ma&szlig;nahmenpl&auml;nen und die regelm&auml;&szlig;ige &Uuml;berpr&uuml;fung und Aktualisierung dieser Pl&auml;ne. Ziel ist es, die Auswirkungen von St&ouml;rungen proaktiv zu minimieren und die Kontinuit&auml;t der Gesch&auml;ftsprozesse zu gew&auml;hrleisten.</p>
<h4><strong>5. Berichterstattung, Rollen und Kommunikation</strong></h4>
<p>Regelm&auml;&szlig;ige Berichterstattung und eine offene Kommunikation sind entscheidend f&uuml;r eine erfolgreiche Providersteuerung. Der Vertrag sollte festlegen, welche Informationen (insbes. im Rahmen des <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/5-schluesselfaktoren-im-providermanagement/">SLA-Reporting</a>) ein Provider in welchen Abst&auml;nden liefern muss und wie die Kommunikation zwischen den Parteien organisiert ist. F&uuml;r den regelm&auml;&szlig;igen Austausch und das F&auml;llen von Entscheidungen sind angemessene Rollen und Gremien sowie deren Aufgaben und Zusammenspiel im Vertrag zu definieren.</p>
<p>Dies erm&ouml;glicht insbesondere eine kontinuierliche &Uuml;berwachung der Servicequalit&auml;t, eine fr&uuml;hzeitige Identifikation von Problemen sowie eine angemessene Weiterentwicklung der Services.</p>
<h4><strong>6. Kooperation</strong></h4>
<p>Im Vertrag sollte der Service-Provider auch zu kooperativem Verhalten verpflichtet werden. Dies gilt nicht nur f&uuml;r die Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, sondern auch mit dessen weiteren Dienstleistern. Als Basis sollten gemeinsame Ziele im Vertrag definiert sein. F&uuml;r das kooperative Verhalten k&ouml;nnen dann gemeinsame Werte und Regeln vereinbart werden.</p>
<h4><strong>7. Eskalationsverfahren</strong></h4>
<p>Ein klar definiertes <a href="https://digilaw.ch/eskalationsverfahren/">Eskalationsverfahren</a> ist wichtig, um Konflikte schnell und effektiv zu l&ouml;sen. Der Vertrag sollte festlegen, welche Schritte unternommen werden, wenn Probleme auf einer Ebene nicht gel&ouml;st werden k&ouml;nnen und wer dann anschlie&szlig;end f&uuml;r die L&ouml;sung verantwortlich ist. Dies hilft, Missverst&auml;ndnisse zu vermeiden und sicherzustellen, dass Probleme zeitnah adressiert werden.</p>
<h4><strong>8. Leistungs&uuml;berpr&uuml;fung und Audits</strong></h4>
<p>Periodische Leistungs&uuml;berpr&uuml;fungen und Audits helfen dabei, die Einhaltung der vertraglich vereinbarten Standards sicherzustellen. Der Vertrag sollte festlegen, wie oft diese &Uuml;berpr&uuml;fungen stattfinden und welche Kriterien dabei angewendet werden. Dies erm&ouml;glicht es, fr&uuml;hzeitig Abweichungen zu erkennen und Gegenma&szlig;nahmen zu ergreifen.</p>
<h4><strong>9. Kontinuierliche Verbesserung und Innovation</strong></h4>
<p>Ein guter IT-Servicevertrag sollte auch Regelungen zur F&ouml;rderung von Innovation und <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/continual-improvement-in-siam-umgebungen/">kontinuierlicher Verbesserung</a> enthalten. Dies kann die Verpflichtung des Providers umfassen, regelm&auml;&szlig;ig neue Technologien und Best Practices zu evaluieren und dem Kunden Vorschl&auml;ge zur Optimierung der IT-Services zu unterbreiten. Zudem sollte im Vertrag festgelegt sein, wie Verbesserungsideen geplant und umgesetzt werden. Dies gilt insbesondere, wenn mehrere Service-Provider zusammenarbeiten m&uuml;ssen, um Verbesserungen zu realisieren.</p>
<h4><strong>10. Exit-Strategie</strong></h4>
<p>Eine gut durchdachte Exit-Strategie ist entscheidend, um bei Vertragsbeendigung einen reibungslosen &Uuml;bergang zu einem neuen Provider oder zur R&uuml;ckf&uuml;hrung der Services ins Unternehmen zu gew&auml;hrleisten. Der Vertrag sollte klare Regelungen f&uuml;r den &Uuml;bergabeprozess, die Datenmigration und die Unterst&uuml;tzung durch den bisherigen Provider enthalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Fazit: IT-Servicevertr&auml;ge &ndash; 10 wichtige Aspekte</strong></h3>
<p>Ein gut ausgearbeiteter IT-Servicevertrag ist das Fundament f&uuml;r eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Auftraggeber-Unternehmen und IT-Service-Providern. Die zehn genannten Aspekte &ndash; klare Leistungsspezifikation, Preisgestaltung und Abrechnungsmodalit&auml;ten, Change Management, <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a>, Berichterstattung und Kommunikation, Kooperation, Eskalationsverfahren, Audits, kontinuierliche Verbesserung sowie Exit-Strategie sind entscheidend, um eine effektive Providersteuerung zu gew&auml;hrleisten und Konflikte zu minimieren.</p>
<p>Als Providermanager sollten Sie darauf achten, dass diese Punkte in Ihren Vertr&auml;gen klar und pr&auml;zise geregelt sind, um eine reibungslose und erfolgreiche Zusammenarbeit zu erm&ouml;glichen. Wenn Sie mit mehreren Service-Providern arbeiten, macht es Sinn, einheitliche Vertragsregelungen mit allen Parteien zu vereinbaren. Dies vereinfacht die Zusammenarbeit aller Parteien, aber auch die Providersteuerung.</p>
<p>Ein guter Vertrag allein sichert noch nicht einen guten Service und eine reibungslose Kooperation. Aber er bildet die erforderliche Grundlage daf&uuml;r. &nbsp;Ein konsequentes Erwartungsmanagement sowie ein aktives <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/beziehungsmanagement/" target="_self" title="Beziehungsmanagement ist der zielgerichtete Aufbau, die zielgerichtete Pflege und stete Weiterentwicklung von Gesch&auml;ftsbeziehungen. Abh&auml;ngig vom jeweiligen Aufgabenfeld einer Abteilung in einem Unternehmen sind hier Beziehungen zu unterschiedlichen Kooperationspartnern relevant. Dies k&ouml;nnen Kunden und Lieferanten, aber zum Beispiel auch Beh&ouml;rden und Partner in Beschaffungs- oder Forschungs-Kooperationen sein. Ziel im Beziehungsmanagement ist es, die Gesch&auml;ftsbeziehung aktiv zu&hellip;" class="encyclopedia">Beziehungsmanagement</a> sind notwendig, um mit IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> auch langfristig erfolgreich zu sein.</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/einkauf/it-servicevertraege-10-wichtige-aspekte-aus-sicht-der-providersteuerung/">IT-Serviceverträge &#8211; 10 wichtige Aspekte aus Sicht der Providersteuerung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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		<title>Effiziente Providersteuerung mit der richtigen Toolunterstützung</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/effiziente-providersteuerung-mit-tools/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Olaolu]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 10:03:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Governance]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Whitepaper]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=14866</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/effiziente-providersteuerung-mit-tools/">Effiziente Providersteuerung mit der richtigen Toolunterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Erfolgreiches IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/">Outsourcing</a>&nbsp; </strong><strong>erfordert eine Providersteuerung mit Tools, die stets den Zugang zu notwendigen Informationen sicherstellen. In dynamischen IT-Landschaften mit Cloud-L&ouml;sungen und &ldquo;As-a-Service&rdquo;-Modellen ist es entscheidend, externe Service-Provider effektiv zu &uuml;berwachen. Governance-Vorgaben und Compliance-Regeln bieten einen Ordnungsrahmen, stellen aber allein nicht einen guten IT-Service sicher. Viele Unternehmen setzen f&uuml;r an der Providersteuerung Beteiligte eine u</strong><strong>ngeeignete Tool-Landschaft ein und das f&uuml;hrt zu ineffizienten Arbeitsabl&auml;ufen. Eine umfassende IST-Analyse der bestehenden Tool-Landschaft identifiziert Schwachstellen wie redundante Datenhaltung und fehlende Schnittstellen. Basierend darauf wird ein Soll-Konzept entwickelt, das ein Datenmodell und ein flexibles Berechtigungskonzept umfasst, um die Zug&auml;nglichkeit und Transparenz der Informationen f&uuml;r alle Beteiligten zu verbessern.</strong></p>
<p><strong>Ein m&ouml;glicher Ansatz f&uuml;r Providersteuerung-Tools ist die Nutzung von Werkzeugen wie MS SharePoint. Denn das erm&ouml;gicht einen zentralen Zugang zu allen relevanten Daten &ndash; auch aus verschiedenen Systemen. Dies erleichtert die Verkn&uuml;pfung von Informationen und den Einsatz von <a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/kuenstliche-intelligenz-ki-40285">KI</a>-Funktionen, um die Effizienz zu steigern und manuelle Prozesse zu reduzieren. Hierbei sollte die Implementierung schrittweise erfolgen und durch Schulungen und Kommunikation unterst&uuml;tzt werden. Ausgereifte, integrierte Tools zur Providersteuerung sparen Zeit und Kosten und st&auml;rken die Position des Unternehmens gegen&uuml;ber Service-Providern. Eine effiziente Tool-Landschaft f&uuml;r die Providersteuerung ist somit ein bedeutender Faktor f&uuml;r den Erfolg der IT-Services.</strong></p>
<p><strong>Lesen Sie im nachfolgenden Whitepaper, wie Sie eine f&uuml;r Ihre Organsiation angemessene Toolumgebung f&uuml;r Ihre Providersteuerung gestalten k&ouml;nnen.</strong></p>


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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/effiziente-providersteuerung-mit-tools/">Effiziente Providersteuerung mit der richtigen Toolunterstützung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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		<title>Lieferantenbewertung im IT-Providermanagement: sinnvoll?</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/lieferantenbewertung-im-it-providermanagement-ein-mehrwert-fuer-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Bujotzek]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2023 08:39:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Einkauf]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=13134</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/lieferantenbewertung-im-it-providermanagement-ein-mehrwert-fuer-unternehmen/">Lieferantenbewertung im IT-Providermanagement: sinnvoll?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><b><span data-contrast="auto">Lieferantenbewertung in Multi-Provider-Umgebungen: Bringt diese wirklich einen Mehrwert? In vielen Unternehmen, die IT-Services outgesourct haben, wird die Lieferantenbewertung h&auml;ufig erst einmal als nachrangig angesehen. Nach dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> liegt der Fokus zun&auml;chst darauf, eine funktionierende Providersteuerung zu etablieren. In der Regel greifen Unternehmen das Thema dann nicht wieder auf, da man sich keinen gro&szlig;en Nutzen erwartet. Wir zeigen auf, dass sich eine Lieferantenbewertung lohnt, wie man sie gestalten und&nbsp;die Ergebnisse konsequent zum eigenen Vorteil nutzen kann.</span></b><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2><span data-contrast="none">1. Eingrenzung der Betrachtung</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":240,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h2>
<p><span data-contrast="auto">Die Lieferantenbewertung dient dazu, die Leistungsf&auml;higkeit der Lieferanten des eigenen Unternehmens transparent zu machen. Sie soll kein Selbstzweck sein. Die Bewertung ist ein Mittel, um eine zielgerechte Selektion und Entwicklung von Lieferanten zu erm&ouml;glichen. Wir fokussieren uns im Folgenden auf die Bewertung von bereits beauftragten IT-</span><a href="https://www.cloudcomputing-insider.de/was-ist-ein-service-provider-a-723385/" target="_blank" rel="noopener"><span data-contrast="none">Service-Provide</span><span data-contrast="none">r</span></a><span data-contrast="auto">n und deren Entwicklung. Die Auswahl von neuen IT-Service-Providern betrachten wir in diesem Artikel nicht.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 aria-level="1"><span data-contrast="none">2. Ausgangssituation </span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":240,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h2>
<p><span data-contrast="auto">Wenn in Unternehmen &uuml;berhaupt eine Lieferantenbewertung bei IT-Service-Providern erfolgt, dann oft nur beim Einkauf und mit dem Fokus auf f&uuml;r ihn relevante, eher kaufm&auml;nnische Kriterien. Dies sind insbesondere Kriterien wie Preis, Termintreue und Lieferzuverl&auml;ssigkeit, sowie die Handhabung von Angebotsanfragen. Inhaltliche Aspekte wie die Servicequalit&auml;t und die Kooperation, die f&uuml;r das </span><a href="https://www.amendos.de/seminare/grundlagen-it-providermanagement/" target="_blank" rel="noopener"><span data-contrast="none">Providermanagement</span></a><span data-contrast="auto"> essenziell sind, werden h&auml;ufig nicht oder nur am Rande mit betrachtet.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 aria-level="1"><span data-contrast="none">3. Ziele und Nutzen</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":240,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h2>
<p><span data-contrast="auto">Lieferantenbewertungen k&ouml;nnen verschiedenen Zielsetzungen dienen, d.h. die Bewertungsergebnisse k&ouml;nnen zu unterschiedlichen Zwecken verwendet werden. Im Folgenden werden drei m&ouml;gliche Zielsetzungen aufgezeigt:</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13141 aligncenter" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung1-300x182.png" alt="" width="799" height="485" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung1-300x182.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung1-1024x621.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung1-768x466.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung1-1536x932.png 1536w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung1-2048x1242.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 799px) 100vw, 799px"></p>
<p style="text-align: center;">Abbildung 1: Zielsetzungen von Lieferantenbewertungen</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span data-contrast="auto">Bewertungen k&ouml;nnen dazu dienen, die </span><b><span data-contrast="auto">Leistung von einzelnen Service-Providern zu optimieren</span></b><span data-contrast="auto">. Schwachstellen werden aufgedeckt und k&ouml;nnen dann &ndash; idealerweise &uuml;ber einen etablierten kontinuierlichen Verbesserungs-Prozess (KVP) &ndash; beseitigt werden. Hierbei k&ouml;nnen teils auch Schulungs- und Entwicklungsma&szlig;nahmen durch den Auftraggeber notwendig werden.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Des Weiteren kann auf Basis der Bewertung auch die </span><b><span data-contrast="auto">Zuordnung der Services zu Providern</span></b><span data-contrast="auto"> verbessert werden. Dies erfolgt idealerweise im Rahmen der j&auml;hrlichen </span><a href="https://www.amendos.de/governance/sechs-governance-saeulen-fuer-das-it-providermanagement/?1689676023578" target="_blank" rel="noopener"><span data-contrast="none">&Uuml;berpr&uuml;fung der Sourcing-Strategie</span></a><span data-contrast="auto">. Es wird mit Blick auf das gesamte Service-Portfolio gepr&uuml;ft, welche Service-Provider zuk&uuml;nftig aufgrund ihrer Bewertung und Entwicklung zus&auml;tzliche Aufgaben &uuml;bernehmen sollen und welche eher reduziert oder nicht mehr eingesetzt werden. Hierbei hilft in einigen Situationen, Bewertungen der Service-Provider vergleichen zu k&ouml;nnen. Dies sollte die Bewertungsmethodik unterst&uuml;tzen.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Eine weitere Zielsetzung ist das </span><b><span data-contrast="auto">Sicherstellen von Compliance</span></b><span data-contrast="auto"> bei den Service-Providern. So wird zum Beispiel die Einhaltung von Nachhaltigkeitsregeln transparent , wie sie das gerade eingef&uuml;hrte deutsche Lieferkettengesetz oder internationale ESG-Richtlinien vorgeben. (Die Bewertungsergebnisse sollten durch erg&auml;nzende Audits beim Service-Provider abgesichert und konkretisiert werden).</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 aria-level="1"><span data-contrast="none">4. Gestaltung der Lieferantenbewertung</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":240,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h2>
<p><span data-contrast="auto">Die Gestaltung der Lieferantenbewertung sollte sich an den angestrebten Zielen ausrichten. Was hei&szlig;t das konkret? Die Bewertung ist kein Selbstzweck, sondern immer Mittel zum Zweck: sie stellt Daten bereit, auf Basis derer Verbesserungen eingeleitet werden. Dies k&ouml;nnen Verbesserungen sein, die in der Verantwortung des Einkaufs, des Providermanagements oder weiterer Stellen liegen. Unabh&auml;ngig von der Zust&auml;ndigkeit muss die Zusammenstellung der Bewertungskriterien die erforderlichen Daten f&uuml;r die Planung und Umsetzung dieser Verbesserungen liefern.&nbsp;&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 aria-level="2"><span data-contrast="none">Kriterien und ihre Bewertung</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":40,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h3>
<p><span data-contrast="auto">Grunds&auml;tzlich sind quantitative und qualitative Kriterien f&uuml;r die Bewertung einsetzbar. Quantitative Kriterien sind messbar, wie zum Beispiel die Einhaltung von vereinbarten Service- Levels. Den Erf&uuml;llungsgrad von qualitativen Kriterien, zum Beispiel die Kompetenz der Mitarbeiter:innen des Service-Providers, k&ouml;nnen Unternehmen mangels Messmethode im Rahmen von Umfragen ermitteln. Er wird durch die Vergabe von Punkten &ndash; bei vorgegebener Punkteskala, z. B. von 0 bis 10 &ndash; bewertet. </span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Um das Bewertungsverfahren schnell aufsetzen zu k&ouml;nnen, ermitteln einige Unternehmen Lieferantenbewertungen ausschlie&szlig;lich auf Basis von Umfragen.<br>
Wir empfehlen, alle quantitativen Kriterien grunds&auml;tzlich zu messen und die Ergebnisse m&ouml;glichst automatisiert in die Bewertung einflie&szlig;en zu lassen. Der Grund hierf&uuml;r: Der manuelle Aufwand f&uuml;r die Service-Provider-Bewertungen reduziert sich hierdurch deutlich, es sind nur noch die qualitativen Kriterien &uuml;ber eine Umfrage durch Personen zu bewerten. Zudem sind die Ergebnisse objektiver als bei Umfragen.&nbsp;&nbsp; </span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Welche Kriterien sind nun einzubeziehen? Wie schon dargestellt, richtet sich das danach, was mit den Bewertungsergebnissen angefangen werden soll. Grunds&auml;tzlich macht es Sinn, Kriterien aus den folgenden Gruppen abzuleiten:&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13143 aligncenter" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung2-300x152.png" alt="" width="920" height="466" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung2-300x152.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung2-1024x519.png 1024w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung2-768x389.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung2-1536x778.png 1536w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/08/abbildung2-2048x1037.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px"></p>
<p style="text-align: center;">Abbildung 2: Kriterien-Gruppen f&uuml;r Lieferantenbewertung</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="3" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">aus dem SLA-Reporting ableitbare </span><b><span data-contrast="auto">Servicequalit&auml;t</span></b><span data-contrast="auto">,</span><br>
<span data-contrast="auto">d.h. Erf&uuml;llen der vertraglich vereinbarten Leistungen und Service Levels,</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="3" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><b><span data-contrast="auto">Wirtschaftlichkeit</span></b><span data-contrast="auto"> der externen Services,</span><br>
<span data-contrast="auto">d.h. Preise in Relation zum Markt,&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="3" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="3" data-aria-level="1"><b><span data-contrast="auto">Soft Facts</span></b><span data-contrast="auto">,</span><br>
<span data-contrast="auto">z.B. Mitarbeiterkompetenzen, Proaktivit&auml;t, Flexibilit&auml;t, Kooperation,</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="3" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="4" data-aria-level="1"><b><span data-contrast="auto">Compliance</span></b><span data-contrast="auto">,</span><br>
<span data-contrast="auto">Einhaltung von Vorgaben, z. B. der Datenschutzgrundverordnung (</span><a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Digitale-Welt/europaeische-datenschutzgrundverordnung.html" target="_blank" rel="noopener"><span data-contrast="none">DSGVO</span></a><span data-contrast="auto">) und des </span><a href="https://www.bmas.de/DE/Service/Gesetze-und-Gesetzesvorhaben/Gesetz-Unternehmerische-Sorgfaltspflichten-Lieferketten/gesetz-unternehmerische-sorgfaltspflichten-lieferketten.html" target="_blank" rel="noopener"><span data-contrast="none">Lieferkettengesetzes</span></a><span data-contrast="auto"> (Nachhaltigkeit, Menschenrechte),</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
</ul>
<ul>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="3" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><b><span data-contrast="auto">Leistungsangebot</span></b><span data-contrast="auto">,</span><br>
<span data-contrast="auto">d.h. das Potenzial des Service-Providers, zuk&uuml;nftige Anforderungen decken und weitere Servicebereiche &uuml;bernehmen zu k&ouml;nnen.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>T</span><span data-contrast="none">oolunterst&uuml;tzung</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":40,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h3>
<p><span data-contrast="auto">Wir hatten schon oben betont, dass der Aufwand f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung von Lieferantenbewertungen m&ouml;glichst gering sein sollte. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, eine Toolunterst&uuml;tzung f&uuml;r Bewertungen zu schaffen, die insbesondere</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<ul>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="4" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">eine m&ouml;glichst weitgehende Automatisierung eines Teils der Bewertung (insbesondere Service-Levels, abgeleitet aus den Datenbest&auml;nden der SLA-Reports) leistet,</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
</ul>
<ul>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="4" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="1" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">Umfragen technisch so unterst&uuml;tzt, dass diese mit geringem Aufwand bei allen Beteiligten abgewickelt werden k&ouml;nnen,</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="4" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="2" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">verst&auml;ndliche Berichte f&uuml;r Auswertungen auf Knopfdruck bereitstellt,</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
<li data-leveltext="&#61623;" data-font="Symbol" data-listid="4" data-list-defn-props='{"335551500":0,"335552541":1,"335559684":-2,"335559685":360,"335559991":360,"469769226":"Symbol","469769242":[8226],"469777803":"left","469777804":"&#61623;","469777815":"hybridMultilevel"}' aria-setsize="-1" data-aria-posinset="3" data-aria-level="1"><span data-contrast="auto">auch Trends &uuml;ber mehrere Bewertungszyklen auswertbar macht.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2 aria-level="1"><span data-contrast="none">5. Bewertungsdurchf&uuml;hrung und Auswertung</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":240,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h2>
<p><span data-contrast="auto">Es ist wichtig, eine f&uuml;r Lieferantenbewertungen verantwortliche Rolle festzulegen, die f&uuml;r die Weiterentwicklung des Bewertungsverfahrens, sowie f&uuml;r die Koordination der Durchf&uuml;hrung einzelner Bewertungen und der Bereitstellung der Ergebnisse f&uuml;r diese weiterverarbeitende Stellen zust&auml;ndig ist.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Der Umfrage-Teil einer Bewertung sollte von ausgew&auml;hlten, an der Servicenutzung bzw. am Providermanagement Beteiligten beantwortet werden. Abh&auml;ngig vom Service k&ouml;nnen dies unter anderem Providermanager:innen, interne IT-Mitarbeiter:innen, Management-Vertreter:innen, Einkauf und das Vertragsmanagement sowie Kund:innen und Anwender:innen sein.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Die Auswertung der Ergebnisse kann auch Input f&uuml;r eine Lieferantenklassifizierung sein. Diese hilft auch bei der Lieferantenauswahl f&uuml;r zuk&uuml;nftige Beschaffungsma&szlig;nahmen. M&ouml;gliche Klassen sind dabei &bdquo;bevorzugte Lieferanten&ldquo;, &bdquo;zu entwickelnde Lieferanten&ldquo;, &bdquo;gesperrte Lieferanten&ldquo; (weitere Abstufungen sind m&ouml;glich).&nbsp;</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><span data-contrast="none">6. Fazit &ndash; Lieferantenbewertung im IT-Providermanagement</span><span data-ccp-props='{"134245418":true,"134245529":true,"201341983":0,"335559738":240,"335559739":0,"335559740":259}'>&nbsp;</span></h2>
<p><span data-contrast="auto">Die Lieferantenbewertung ist ein wertvolles Instrument zur Entwicklung von IT-Service-Providern und der gesamten Service-Organisation. Wichtig hierf&uuml;r ist, dass das Bewertungsverfahren sauber aufgesetzt wurde. Insbesondere sollten Unternehmen auf gute Toolunterst&uuml;tzung mit weitreichender Automatisierung achten, um die Akzeptanz des Verfahrens und der Bewertungs-Ergebnisse bei allen Beteiligten sicherzustellen.&nbsp; </span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>
<p><span data-contrast="auto">Am wichtigsten aber ist, die Bewertungs-Ergebnisse f&uuml;r Steuerungs- und Verbesserungsma&szlig;nahmen zu nutzen. Erzeugen Unternehmen nur sch&ouml;ne Reports, dann ist der Aufwand f&uuml;r die Lieferantenbewertung eine Fehlinvestition.</span><span data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div>
</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/lieferantenbewertung-im-it-providermanagement-ein-mehrwert-fuer-unternehmen/">Lieferantenbewertung im IT-Providermanagement: sinnvoll?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>IT-Fachkräftemangel in Unternehmen handhaben</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/it-fachkraeftemangel-in-unternehmen-handhaben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Bujotzek]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2023 09:30:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=12494</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/it-fachkraeftemangel-in-unternehmen-handhaben/">IT-Fachkräftemangel in Unternehmen handhaben</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong>Viele Unternehmen in Deutschland haben zunehmend mit dem IT-Fachkr&auml;ftemangel zu k&auml;mpfen. Dies ist der aktuellen </strong><a href="https://www.iwkoeln.de/presse/in-den-medien/wido-geis-thoene-warum-deutschland-das-besonders-schwer-trifft.html"><strong>Entwicklung auf dem deutschen Fachkr&auml;ftemarkt</strong></a><strong> geschuldet: die Babyboomer gehen in den kommenden Jahren zunehmend in Rente. Die wachsenden Personalengp&auml;sse zwingen Unternehmen, im IT-Bereich &uuml;ber die Handhabung dieses Problems nachzudenken. Wir schauen uns m&ouml;gliche L&ouml;sungsans&auml;tze und dabei neben verbessertem Recruiting insbesondere das IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> an. Dabei werfen wir auch einen Blick auf damit einhergehende Implikationen und auf m&ouml;gliche Einsatz-Szenarien.</strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Ausgangssituation</h2>
<p>IT-Fachkr&auml;fte sind aktuell begehrt und viele Unternehmen haben Schwierigkeiten, ihre offenen Stellen zu besetzen. Dies liegt im Wesentlichen an einer durch die Digitalisierung wachsenden Fachkr&auml;fte-Nachfrage bei parallelem demografischem Wandel: die j&uuml;ngeren geburtenschwachen Jahrg&auml;nge k&ouml;nnen den Ausstieg der geburtenstarken Babyboomer-Generation aus dem Berufsleben nicht ausgleichen. Und das Problem wird sich in den n&auml;chsten Jahren noch deutlich versch&auml;rfen, da die Masse der Babyboomer den Berufsausstieg noch vor sich haben (siehe Abbildung 1, gestrichelter Kasten).</p>
<div id="attachment_12534" style="width: 510px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12534" class="wp-image-12534" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/06/Altersaufbau-der-Bevoelkerung-in-Deutschland-2021_2-1-752x1024.png" alt="Der Altersaufbau der Bev&ouml;lkerung in Deutschland (2021) verdeutlicht den IT-Fachkr&auml;ftemangel" width="500" height="680"><p id="caption-attachment-12534" class="wp-caption-text">Abbildung 1: Altersaufbau der Bev&ouml;lkerung in Deutschland (2021)</p></div>
<p>Auch Fachkr&auml;fte aus dem Ausland k&ouml;nnen die gr&ouml;&szlig;er werdende L&uuml;cke nicht ann&auml;hernd schlie&szlig;en. Aus diesem Grund muss jedes Unternehmen f&uuml;r seine Situation einen L&ouml;sungsansatz f&uuml;r dieses Problem planen und umsetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>M&ouml;gliche L&ouml;sungsans&auml;tze f&uuml;r den IT-Fachkr&auml;ftemangel</h2>
<p>F&uuml;r viele Unternehmen wird ein L&ouml;sungsansatz erforderlich sein, der auf eine Kombination von Ma&szlig;nahmen setzt. Insbesondere folgende Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnen dabei in Betracht kommen:</p>
<ul>
<li>Verbesserung der Recruiting-Ma&szlig;nahmen</li>
<li>Aufbau eigener IT-Teams im Ausland</li>
<li>IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a></li>
</ul>
<p>Im Folgenden beleuchten wir die m&ouml;gliche Ausgestaltung dieser Ma&szlig;nahmen etwas n&auml;her und geben eine Einsch&auml;tzung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Verbesserung der Recruiting-Ma&szlig;nahmen</h3>
<p>Um erfolgreich neue IT-Fachkr&auml;fte f&uuml;r das eigene Unternehmen gewinnen zu k&ouml;nnen, muss der eigene Recruiting-Prozess auf Arbeitnehmerm&auml;rkte ausgelegt sein. Das hei&szlig;t, dass Arbeitnehmer sich die Stellen aussuchen k&ouml;nnen und von &ndash; Fachkr&auml;fte suchenden &ndash; Arbeitgebern umworben werden. Wesentliche Aspekte bei dieser Neuausrichtung des Recruiting-Prozesses sind:</p>
<ul>
<li>die Attraktivit&auml;t der zu besetzenden Arbeitspl&auml;tze ist zu erh&ouml;hen, um den gestiegenen Anforderungen potenzieller Bewerber gerecht werden zu k&ouml;nnen. Hier spielen neben dem Gehalt insbesondere Faktoren wie eine angenehme Unternehmenskultur und attraktive Arbeitsbedingungen (u.a. zeit- und ortsflexible Arbeit, Weiterbildungsangebote) eine Rolle.</li>
<li>Die Stellenangebote und die darin adressierten, eben genannten Faktoren sind angemessen zu vermarkten. Zudem sind potenzielle Kandidaten aktiv zu bewerben. Es m&uuml;ssen zus&auml;tzliche Kan&auml;le aufgetan werden, um die Aufmerksamkeit von Fachkr&auml;ften zu erlangen. Dies k&ouml;nnen zum Beispiel Soziale Netzwerke und Personalmessen sein.</li>
<li>Der Recruiting-Prozess muss ausreichend schnell und flexibel sein. Sind zum Beispiel R&uuml;ckmeldungen zu langsam oder Entscheidungswege zu lang, werden Bewerber von Arbeitsgeber-Konkurrenten weggeschnappt.</li>
</ul>
<p>Grunds&auml;tzlich kann aber in den meisten F&auml;llen der wachsende Fachkr&auml;ftebedarf durch verbessertes Recruiting allein nicht gel&ouml;st werden, da das Fachkr&auml;fteangebot zu gering ist. Dies kann meistens nur eine erg&auml;nzende Ma&szlig;nahme sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Aufbau eigener IT-Teams im Ausland</h3>
<p>Ist eine gr&ouml;&szlig;ere Anzahl an IT-Fachkr&auml;ften anzuheuern, dann kann der Aufbau eines eigenen IT-Teams im Ausland eine Option sein. Hierf&uuml;r sind insbesondere solche L&auml;nder interessant, die einen hohen Anteil junger Menschen in ihrer Bev&ouml;lkerungsstruktur aufweisen. Des Weiteren sollte ein solches Land stabile wirtschaftliche Rahmenbedingungen, einen ausreichend entwickelten IT-Sektor, gute Ausbildungseinrichtungen und ein qualifiziertes IT-Fachkr&auml;fteangebot aufweisen. Bei L&auml;ndern im Nearshore- und Offshore-Sektor lassen sich durch diese Ma&szlig;nahme auch deutlich Kosten sparen.</p>
<p>Allerdings ist der initiale Aufwand f&uuml;r eine solche Ma&szlig;nahme sehr hoch: Passende L&auml;nder m&uuml;ssen bewertet und ausgew&auml;hlt werden, landesspezifische Rahmenbedingungen m&uuml;ssen im <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a>, im Business Case und bei Aufbau der Einheit ber&uuml;cksichtigt werden. Aus diesem Grund wird diese Ma&szlig;nahme eher f&uuml;r gro&szlig;e Konzerne und IT-Dienstleister interessant sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>IT-Outsourcing: IT-Fachkr&auml;ftemangel verlagern</h3>
<p>Bei dieser Ma&szlig;nahme geht es darum, den Anteil der outgesourcten IT-Services im eigenen Unternehmen zu erh&ouml;hen beziehungsweise Services erstmalig outzusourcen. Durch <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> wird die Anzahl der intern erforderlichen IT-Fachkr&auml;fte reduziert. Das <strong>Fachkr&auml;fte-Problem wird auf den externen Service Provider verlagert</strong>: dieser steht nun in der Pflicht, f&uuml;r von ihm zu &uuml;bernehmende Services die erforderlichen Fachkr&auml;fte mit dem richtigen Qualifikationsgrad bereitzustellen. Hierf&uuml;r hat er (statt des Kunden) entsprechende Ma&szlig;nahmen zu ergreifen.</p>
<p>Auf der Kundenseite k&ouml;nnen durch das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> zwar Fachkr&auml;fte f&uuml;r die Serviceerbringung abgebaut werden, aber daf&uuml;r <strong>entstehen zus&auml;tzliche Aufgaben durch die erforderliche Steuerung der externen Service Provider</strong>. Hierf&uuml;r ist entsprechendes Personal mit den erforderlichen Kompetenzen bereitzustellen, Kompetenzen f&uuml;r das Providermanagement sind in bei vielen internen Mitarbeitern erst zu entwickeln.</p>
<p>Sobald <strong>internes Personal f&uuml;r das Providermanagement</strong> nicht oder nicht im erforderlichen Umfang bereitgestellt werden kann, sind entsprechend qualifizierte Fachkr&auml;fte wieder am Arbeitsmarkt zu beschaffen. In diesem Fall besteht das Risiko, dass Stellen f&uuml;r das Providermanagement l&auml;nger nicht besetzt werden k&ouml;nnen.</p>
<p>Alternativ zu der Option, internes Personal f&uuml;r das Providermanagement aufzubauen, k&ouml;nnen <strong>Providermanagement-Leistungen </strong>auch<strong> extern bezogen </strong>werden (wie die IT-Services). Hier sind &ndash; entsprechend dem Service Integration and Management (SIAM) Framework &ndash; wieder verschiedene Optionen m&ouml;glich.</p>
<p>Wir fokussieren uns hier auf zwei Optionen mit externer Beteiligung:</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>(1) Providermanagement extern bezogen</h4>
<p>Bei dieser Option setzt ein Unternehmen einen externen Dienstleister ein, der die Steuerung der externen IT-Service Provider &uuml;bernimmt. Dieser Dienstleister sollte ausreichende Kompetenz und Erfahrung im Providermanagement mitbringen.</p>
<div id="attachment_12530" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12530" class="wp-image-12530" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/06/Providermanagement-externer-Service_2-e1686042067184.png" alt="Providermanagement als externer Service - als L&ouml;sung f&uuml;r IT-Fachkr&auml;ftemangel" width="600" height="269" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/06/Providermanagement-externer-Service_2-e1686042067184.png 800w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/06/Providermanagement-externer-Service_2-e1686042067184-300x134.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/06/Providermanagement-externer-Service_2-e1686042067184-768x344.png 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px"><p id="caption-attachment-12530" class="wp-caption-text">Abbildung 2: Providermanagement &ndash; externer Service</p></div>
<p>Das Unternehmen erlaubt dem Dienstleister, in seinem Namen zu handeln. Nur wenige Aktivit&auml;ten (zum Beispiel Richtlinien-Kompetenz, Entscheidungen) verbleiben intern. Mit dieser Option kann in kurzer Zeit ein professionelles Providermanagement etabliert und parallel der interne Aufwand hierf&uuml;r und damit der bestehende IT-Fachkr&auml;ftemangel minimiert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>(2) Providermanagement als Hybrid-L&ouml;sung</h4>
<p>Bei dieser Option werden interne Personalressourcen durch Ressourcen eines externen Dienstleisters erg&auml;nzt, um ein angemessenes Providermanagement sicherstellen zu k&ouml;nnen.</p>
<div id="attachment_12532" style="width: 610px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-12532" class="wp-image-12532" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/06/Providermanagement-Hybridloesung_2-e1686042091151.png" alt="Providermanagement als Hybridl&ouml;sung - als L&ouml;sung f&uuml;r IT-Fachkr&auml;ftemangel" width="600" height="269" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/06/Providermanagement-Hybridloesung_2-e1686042091151.png 800w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/06/Providermanagement-Hybridloesung_2-e1686042091151-300x134.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/06/Providermanagement-Hybridloesung_2-e1686042091151-768x344.png 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px"><p id="caption-attachment-12532" class="wp-caption-text">Abbildung 3: Providermanagement &ndash; Hybridl&ouml;sung</p></div>
<p>Der mit ausreichender Kompetenz und Erfahrung im Providermanagement ausgestattete externe Dienstleister kann dabei zwei Funktionen &uuml;bernehmen:</p>
<p>Zum einen kann er schnell eine professionelle Providersteuerung etablieren. Des Weiteren kann er die internen Mitarbeiter im Providermanagement coachen und im Tagesgesch&auml;ft deutlich entlasten.</p>
<p>Wichtig ist bei beiden Optionen jeweils eine klare Festlegung von Rollen und Verantwortlichkeiten zwischen Unternehmens-interner Organisation und dem Dienstleister f&uuml;r Providermanagement.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>IT-Fachkr&auml;ftemangel in Unternehmen handhaben &ndash; Fazit</h2>
<p>Wenn in einem Unternehmen ein gr&ouml;&szlig;erer Anteil des IT-Fachpersonals der Babyboomer-Generation zuzurechnen ist und in den n&auml;chsten Jahren in Rente geht, ist bei der wohl auch in Zukunft angespannten Marktlage IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> die Ma&szlig;nahme mit dem gr&ouml;&szlig;ten Potenzial, um dem IT-Fachkr&auml;ftemangel entgegenzuwirken. Je mehr IT-Services extern bezogen werden, umso mehr Aufwand entsteht im Providermanagement. Wenn auch hier qualifiziertes Fachpersonal knapp ist, kann der Einsatz eines auf Providermanagement spezialisierten Dienstleisters die L&ouml;sung sein: Je nach verf&uuml;gbaren internen Personalressourcen als Erg&auml;nzung eines internen Rumpfteams oder alternativ als externe Komplett-Leistung.</p>

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			<h3>&Uuml;brigens: amendos als Providermanagement-Dienstleister</h3>
<p>amendos bietet die &Uuml;bernahme von Providermanagement-Leistungen als Service f&uuml;r Unternehmen an. Dabei sind beide oben dargestellten Optionen &ndash; die Komplett-Leistung und die &Uuml;bernahme von Teilleistungen im Rahmen einer Hybridl&ouml;sung m&ouml;glich.</p>
<p>Unsere Erfahrungen durch bei verschiedenen Kunden erbrachte Providermanagement-Services erm&ouml;glichen einen schnellen Know-how-Aufbau bei den Kunden-intern Beteiligten sowie eine schnelle Professionalisierung der IT-Providersteuerung.</p>
<p>Neben dem <a href="https://www.amendos.de/services/operatives-providermanagement/">Service &bdquo;Providermanagement&ldquo;</a> bieten wir f&uuml;r unsere Kunden auch <a href="https://www.amendos.de/services/strategischer-it-einkauf/">Services im &bdquo;IT-Einkauf&ldquo;</a> an.</p>

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		<title>Risikomanagement im IT-Providermanagement</title>
		<link>https://www.amendos.de/providermanagement/risikomanagement-im-it-providermanagement/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Michael Olaolu]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Mar 2023 10:06:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Outsourcing]]></category>
		<category><![CDATA[Providermanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.amendos.de/?p=10917</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/risikomanagement-im-it-providermanagement/">Risikomanagement im IT-Providermanagement</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p><strong><span class="TextRun SCXW107296153 BCX9" lang="DE-DE" xml:lang="DE-DE" data-contrast="auto"><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> im IT-Providermanagement</span> <span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">ist unerl&auml;sslich, um die Risiken beim</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"> und </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">nach dem</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"> <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> von IT-Services zu minimieren und eine</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">n</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"> reibungslose</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">n</span> <span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">Service-</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">Betrieb zu gew&auml;hrleisten</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">.</span> <span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">I</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">n der heutigen digitalen Welt w&auml;chst </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">f&uuml;r Unternehmen </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">die Abh&auml;ngigkeit </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">des Kerngesch&auml;fts </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">von IT-</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">Services stetig</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"> und Erfolg oder Mi</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">ss</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">erfolg </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">des Unternehmens </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">wird zunehmend durch Effizienz und Qualit&auml;t der IT-Services mitbestimmt.</span><br>
<span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">Wir zeigen im Folgenden auf, wie </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">beim <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> und insbesondere in der Betriebsphase </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">im Rahmen des </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">Provider</span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">managements</span> <span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9"><a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">f&uuml;r IT-Services </span><span class="NormalTextRun SCXW107296153 BCX9">gehandhabt werden kann.</span></span><span class="EOP SCXW107296153 BCX9" data-ccp-props='{"201341983":0,"335559739":160,"335559740":259}'>&nbsp;</span></strong></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid dt-default" style="margin-top: 0px;margin-bottom: 0px"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h2>Risikomanagement im IT-Providermanagement &ndash; Einf&uuml;hrung in die Risiko-Handhabung bei IT-Outsourcing</h2>
<p>Das Management von <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Risiken ist von gro&szlig;er Bedeutung, da es Unternehmen dabei hilft, die Stabilit&auml;t, Sicherheit und Integrit&auml;t ihrer IT-Systeme und Daten sicherzustellen. Zudem tr&auml;gt es dazu bei, die Compliance mit ihren gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen zu gew&auml;hrleisten. Das Ziel des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> im IT-Providermanagement ist es, Risiken, die sich aus dem Einsatz von Service-Providern ergeben, zu identifizieren, zu bewerten und Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um diese Risiken zu minimieren.</p>
<p>Wichtig ist dabei, <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> in <strong>allen</strong> Phasen des <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/effizientes-multi-provider-management/" target="_blank" rel="noopener">Outsourcing Life Cycle</a> aktiv zu betreiben:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-10933 aligncenter" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild1-Risiko-300x120.png" alt="" width="601" height="240" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild1-Risiko-300x120.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild1-Risiko-768x306.png 768w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild1-Risiko.png 945w" sizes="auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px"></p>
<p style="text-align: center;">Abbildung 1: <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> und <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Lebenszyklus</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Phase &bdquo;Strategie&ldquo; werden Risiken untersucht, welche mit der Entscheidung zum Outsourcen auftreten k&ouml;nnen. In der Konzept-Phase, d.h. der Konzeption der auszusourcenden Services, werden nur Alternativen mit tragbaren Risiken ber&uuml;cksichtigt. In der Request-for-Proposal- (RFP-) Phase werden Providereigenschaften abgefragt und analysiert, die R&uuml;ckschl&uuml;sse auf Risiken zulassen. Die Vergabe an einen Service-Provider erfolgt dann bei einem angemessenen Verh&auml;ltnis von (vertretbaren) Risiken zu angestrebtem Nutzen. Notwendige Ma&szlig;nahmen zur Begegnung wesentlicher Risiken sind im Vertrag mit dem Service-Provider aufzunehmen. In der Transitionsphase wird <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> im Rahmen des Projektmanagements geleistet. Zum Abschluss des Transitionsprojekts &uuml;bergeben Projektmanager:innen das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> an die Linienorganisation, damit dieses in der Betriebsphase fortgesetzt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Risikomanagement im IT-Providermanagement &ndash; Gesetzliche und regulatorische Anforderungen</h2>
<p>Insbesondere f&uuml;r regulierte Branchen wie den Finanzsektor, Versicherungen und Betreiber kritischer Infrastrukturen (KRITIS) gibt es Richtlinien und gesetzliche Vorgaben zum <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> bei IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>, deren Einhaltung sichergestellt werden muss. Die dort oft nur generell formulierten Vorgaben sind in konkrete Verfahren und Prozesse im jeweiligen Unternehmen umzusetzen. Beispiele f&uuml;r derartige Vorgaben sind unter anderem:</p>
<p><strong>Finanzsektor</strong></p>
<ul>
<li>Kreditwesengesetz (KWG), &sect;25b</li>
<li>EBA <a href="https://www.eba.europa.eu/sites/default/documents/files/documents/10180/2761380/5546a705-bff2-43eb-b382-e5c7bed3a2bc/EBA%20revised%20Guidelines%20on%20outsourcing_DE.pdf?retry=1" target="_blank" rel="noopener">Leitlinien zu Auslagerungen</a> (<a href="https://www.eba.europa.eu/sites/default/documents/files/documents/10180/2761380/5546a705-bff2-43eb-b382-e5c7bed3a2bc/EBA%20revised%20Guidelines%20on%20outsourcing_DE.pdf?retry=1" target="_blank" rel="noopener">EBA/GL/2019/02</a>)</li>
<li>Mindestanforderungen an das Risiko-Management (MaRisk) &ndash; AT 9</li>
<li>Bankaufsichtliche Anforderungen an die IT (BAIT)</li>
</ul>
<p><strong>Versicherungssektor&nbsp;</strong></p>
<ul>
<li>Das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG), &sect;32</li>
<li>EIOPA Leitlinien zu Sicherheit und Governance im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (EIOPA-BoS-20/600)</li>
<li>Mindestanforderungen an die Gesch&auml;ftsorganisation von Versicherungsunternehmen (MaGo) &ndash; &sect;13</li>
<li>Versicherungsaufsichtliche Anforderungen an die IT (VAIT)</li>
</ul>
<p><strong>KRITIS-Sektor</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Standards-und-Zertifizierung/IT-Grundschutz/BSI-Standards/BSI-Standard-200-3-Risikomanagement/bsi-standard-200-3-risikomanagement_node.html">BSI-Standard 200-3: Risikomanagement</a></li>
<li>BMI &ndash; Schutz Kritischer Infrastrukturen &ndash; Risiko- und Krisenmanagement &middot; Leitfaden f&uuml;r Unternehmen und Beh&ouml;rden</li>
<li>IT-Sicherheitsgesetz 2.0</li>
<li>ISO/IEC 27001</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Risikomanagement im IT-Providermanagement &ndash; Risiko-Identifikation und -analyse bei outzusourcenden IT-Services</h2>
<p>Das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> bei outzusourcenden IT-Services kann in zwei Phasen unterteilt werden, n&auml;mlich vor dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> und nach dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> (siehe Abbildung 2). Vor dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> ist der Auftraggeber f&uuml;r die Durchf&uuml;hrung des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a>s allein verantwortlich und zust&auml;ndig.</p>
<p>Nach dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> k&ouml;nnen die Risiken in drei Gruppen unterteilt werden: Auftraggeber-Risiken, Provider-Risiken und Schnittstellen-Risiken. <strong>Auftraggeber-Risiken </strong>sind IT-bezogene Risiken, die bei dem Auftraggeber verbleiben. Es entstehen durch das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> auch neue Risiken, die vom Auftraggeber zus&auml;tzlich gemanagt werden m&uuml;ssen. <strong>Provider-Risiken</strong> sind Provider- und Service-bezogene Risiken, letztere werden zum Teil vom Auftraggeber an den Provider verlagert. Sie sind vom Provider zu managen. Jedoch ist der Auftragsgeber weiterhin f&uuml;r diese Risiken verantwortlich und muss sicherstellen, dass der Provider seinen Pflichten angemessen nachkommt. Zwischen Auftraggeber und Provider werden im Rahmen des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>s organisatorische und technische Schnittstellen geschaffen, die auch <strong>Schnittstellenrisiken</strong> mit sich bringen. Eine klare Definition und Zuordnung der Zust&auml;ndigkeiten bez&uuml;glich des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a>s sind hier notwendig.</p>
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<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-10935 aligncenter" src="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild2-Risiko-300x182.png" alt="" width="601" height="365" srcset="https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild2-Risiko-300x182.png 300w, https://www.amendos.de/wp-content/uploads/2023/03/Bild2-Risiko.png 605w" sizes="auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px"></p>
<p style="text-align: center;">Abbildung 2: <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> vor und nach dem <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a></p>
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<p>Es ist auch wichtig, die verschiedenen Kategorien von Risiken im Zusammenhang mit IT-<a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> zu identifizieren. Die Risiko-Kategorien unterst&uuml;tzen bei der Einordnung von erkannten Risiken und helfen zudem bei der &Uuml;berpr&uuml;fung der Vollst&auml;ndigkeit der erfassten Risiken. Folgende k&ouml;nnen insbesondere auftreten*:</p>
<ul>
<li><strong>Strategisches Risiko:</strong> tritt auf, wenn die Entscheidungen und Handlungen eines Service Providers nicht mit den strategischen Zielen des Unternehmens vereinbar sind</li>
<li><strong>Betriebsrisiko:</strong> bezieht sich auf das Verlustrisiko, das sich aus ineffektiven oder fehlerhaften Prozessen, Mitarbeitern, Kontrollen oder Systemen eines Service Providers ergibt</li>
<li><strong>Risiko der Gesch&auml;ftskontinuit&auml;t:</strong> tritt auf, wenn ein externes Ereignis die F&auml;higkeit des Service Providers beeintr&auml;chtigt, den IT-Betrieb fortzuf&uuml;hren, mit entsprechenden Auswirkungen auf den Auftraggeber</li>
<li><strong>Compliance- und regulatorisches Risiko:</strong> entsteht aus der potenziellen Nichteinhaltung von Gesetzen und Vorschriften durch einen Service-Provider</li>
<li><strong>Informationssicherheitsrisiko:</strong> bezieht sich im Wesentlichen auf Cyberangriffe und Datenschutzverletzungen, die aufgrund von Sicherheitsl&uuml;cken bei Providern entstehen k&ouml;nnen</li>
<li><strong>Finanz- und Kreditrisiko:</strong> bezieht sich direkt auf eine kritische finanzielle Situation des Service-Providers, in der er seinen vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen, d.h. Produkte und Dienstleistungen nicht wie vereinbart bereitstellen kann</li>
<li><strong>Reputationsrisiko:</strong> umfasst jede der zahlreichen M&ouml;glichkeiten, wie der Service- Provider den Ruf, die Marke oder den Namen des Auftragsgebers direkt oder indirekt sch&auml;digen k&ouml;nnte</li>
<li><strong>Konzentrationsrisiko:</strong> tritt auf, wenn das Unternehmen zu viele risikoreiche oder kritische Dienste von einem einzigen Service-Provider bezieht oder es nur einen Provider auf dem Markt gibt, der f&uuml;r den Auftragsgeber kritische Produkte und Dienstleistungen anbietet</li>
<li><strong>Geopolitisches Risiko:</strong> kann auftreten, wenn sich der Sitz des Service-Providers in einem Land befindet, das anf&auml;llig f&uuml;r Probleme wie politische Unruhen, Korruption oder Menschenrechtsverletzungen ist</li>
<li><strong>Umwelt-Risiko:</strong> umfasst politische Ver&auml;nderungen, Naturkatastrophen und andere gesellschaftliche Belange, die sich auf die Dienstleistungserbringung des Service- Providers auswirken k&ouml;nnen</li>
</ul>
<p><em>* https://www.venminder.com/blog/types-vendor-risks-monitor</em></p>
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<p>Diese Liste hat keinen Anspruch auf Vollst&auml;ndigkeit. Die aufgrund der Risikokategorien sind in einem Risikoregister aufzunehmen und angemessen zu managen, d.h. sie sind sorgf&auml;ltig zu bewerten und es sind geeignete Ma&szlig;nahmen zu planen und zu ergreifen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Risikomanagement im IT-Providermanagement &ndash; Beispielhafte Ma&szlig;nahmen zur Risikominimierung</h2>
<p>F&uuml;r ausgew&auml;hlte Risikokategorien werden im Folgenden Beispiele f&uuml;r Ma&szlig;nahmen aufgezeigt:</p>
<p><strong>Betriebsrisiko: </strong></p>
<ul>
<li>Klare Definition von Verantwortlichkeiten und Zust&auml;ndigkeiten, um das Risiko von Missverst&auml;ndnissen, Verwechslungen und Verz&ouml;gerungen bei der Durchf&uuml;hrung von Aufgaben zu minimieren</li>
<li>Klare Spezifikation der Service Level &ndash; Leistungskennzahlen (KPIs) und Zielwerte &ndash; in der Strategie- und Konzeptions-Phase, um das Risiko unklarer Erwartungen und Ziele zwischen dem Auftraggeber und dem Service-Provider zu minimieren</li>
</ul>
<p><strong>Compliance- und regulatorisches Risiko: </strong></p>
<ul>
<li>Forderungen nach Standards und Zertifizierungen sowie Sicherheits-Systemen und -Technologien bei der Providerauswahl</li>
<li>Implementierung von Kontrollen und Prozessen, um sicherzustellen, dass der Service- Provider die gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften einh&auml;lt</li>
<li>Festlegung von KPIs und Zielwerten zur Messung der Compliance sowie Etablierung eines regelm&auml;&szlig;igen Reporting und dessen Pr&uuml;fung</li>
</ul>
<p><strong>Risiko der Gesch&auml;ftskontinuit&auml;t:</strong></p>
<ul>
<li>Implementierung eines Business Continuity Plan (BCP) durch den Service-Provider, um im Falle eines externen Ereignisses die Fortsetzung des IT-Betriebs sicherzustellen</li>
<li>Regelm&auml;&szlig;ige &Uuml;berpr&uuml;fung und Aktualisierung des BCP, um sicherzustellen, dass er den aktuellen Bed&uuml;rfnissen und Anforderungen entspricht</li>
<li>Regelm&auml;&szlig;iges Testen des BCP, um sicherzustellen, dass er im Ernstfall effektiv funktioniert</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Risikomanagement im IT-Providermanagement &ndash; Schlussfolgerung</h2>
<p>Zusammenfassend l&auml;sst sich sagen, dass das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> im IT-Providermanagement von gro&szlig;er Bedeutung ist, um die Stabilit&auml;t, Sicherheit und Integrit&auml;t von IT-Systemen und -Daten zu gew&auml;hrleisten. Insbesondere in regulierten Branchen wie dem Finanz- und Versicherungssektor, sowie im KRITIS-Sektor m&uuml;ssen die Unternehmen enge regulatorische Vorgaben einhalten, indem sie angemessene Verfahren und Prozesse f&uuml;r das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> etablieren.</p>
<p>Das <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/risikomanagement/" target="_self" title="Risikomanagement bezeichnet den systematischen Prozess zur Identifikation, Bewertung, Steuerung und &Uuml;berwachung von Risiken, die den Erfolg eines Unternehmens gef&auml;hrden k&ouml;nnen. Ziel ist es, potenzielle Gefahren fr&uuml;hzeitig zu erkennen, deren Auswirkungen zu minimieren und Chancen gezielt zu nutzen. Dabei umfasst Risikomanagement sowohl strategische als auch operative Risiken &ndash; von Marktentwicklungen &uuml;ber regulatorische Ver&auml;nderungen bis hin zu&hellip;" class="encyclopedia">Risikomanagement</a> ist in allen Phasen des <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a>-Life-Cycle zu ber&uuml;cksichtigen und muss alle relevanten Risiko-Kategorien umfassen. Bei <a href="https://www.amendos.de/encyclopedia/outsourcing-definition/" target="_self" title="Outsourcing (Auslagerung)&nbsp; ist die &Uuml;bertragung von bisher intern erbrachten Leistungen eines Unternehmens (=Auftraggeber) an einen Dienstleister (=Auftragnehmer). In der Regel &uuml;bernimmt ein Dienstleister einen kompletten, in sich geschlossenen Aufgabenbereich. In diesem Fall ben&ouml;tigt der Auftraggeber keine Experten mehr im eigenen Unternehmen. Und beide Parteien vereinbaren die Leistungserbringung und deren Rahmenbedingungen in einem Vertrag. Outsourcing kann&hellip;" class="encyclopedia">Outsourcing</a> sind zwischen Auftragsgeber-Risiken, Provider-Risiken und Schnittstellen-Risiken zu unterscheiden, die risikobezogene Gesamtverantwortung verbleibt aber beim Auftraggeber. Daher ist es wichtig, dass Unternehmen klare Zust&auml;ndigkeiten definieren, um Risiken zu managen, die sich aus der Zusammenarbeit mit Service-Providern ergeben.</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://www.amendos.de/providermanagement/risikomanagement-im-it-providermanagement/">Risikomanagement im IT-Providermanagement</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.amendos.de">amendos gmbh</a>.</p>
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